Stück der "Berliner Mauer" = "Berliner Wegweiser gegen Mobbing"

Der Vorschlag, überall in unserem Land die Stücke der „Berliner Mauer“ als „Berliner Wegweiser gegen Mobbing“ anzusehen, wird heute mit dem neuesten Ausdruck der Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ ( http://www.slideshare.net/mobbingweb/stimmen-und-gesichter-gegen-mobbing ) Herrn Bundespräsidenten Joachim Gauck zugeschickt.

Mit dieser Aktion soll dafür geworben werden, der subtilen Gewalt gegen Menschen, Mobbing, in unserem Land mehr Aufmerksamkeit zu schenken – auch mit einem „Anti-Mobbing-Tag“, der zukünftig – wie schon in Bremen und Schleswig-Holstein am 2. Dezember – zudem an allen Stücken der „Berliner Mauer“ in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich begangen werden könnte.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Petition zum 7. Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Heute,am 2. Dezember 2010, nach der Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof / Parkallee 39, habe ich der Bremischen Bürgerschaft folgende Petition online und mit Anlagen auf dem Postweg zugeschickt:

„Jedem in unserem Land soll die Unterstützung staatlicher Bemühungen gegen Mobbing zum Erhalt des demokratischen Staates erlaubt sein und von den amtlichen Vertretern unseres Staates zudem gewürdigt werden

Anlässlich des 7. Anti-Mobbing-Tages in Bremen wurde der Anti-Mobbing-Award 2010 aus Berlin dem ehemaligen Richter und Vizepräsidenten am Landesarbeitsgericht Thüringen, Herrn Dr. Peter Wickler, verliehen – auch im Hinblick auf seinen Leitsatz zu einem der Mobbing-Urteile vor nunmehr zehn Jahren: ‚Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis.‘ – Jedem in unserem Land soll es erlaubt sein, sich für den Bestand des Wertesystems unseres Staates einzusetzen – auch Bürgerinnen und Bürgern: Bürgerinitiativen, die staatliche Bemühungen gegen Gewalt gegen Menschen, Mobbing, unterstützen, sollten selbstverständlich öffentliche Anerkennung erfahren und insbesondere von allen Bediensteten unseres Landes ausdrücklich gewürdigt werden, auf Anfrage auch mit einem Grußwort zu einer Anti-Mobbing-Aktion oder die Übernahme der Schirmherrschaft z.B. für den durch Bürgerinitative 2004 in unserem Land ins Leben gerufenen Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember.“

Mit dieser Petition zum 7. Anti-Mobbing-Tag in Bremen verbinde ich die Bitte an alle Verantwortlichen, für die Mobbing unbestreitbar eine gewaltige Belastung des demokratischen
Staates ist, sich zumindest gegen diese subtile Form der gewollten Gewalt gegen Menschen auszusprechen, vielleicht auch öffentlich wie der Bundespräsident unseres Landes, Herr Johannes Rau, in seiner Ansprache zur Demonstration vor dem Brandenburger Tor am 9. November 2000, wenige Tage nach der 77. ASMK am 25./26. Oktober 2000 im Kieler Schloss:

„Wir dürfen nicht übersehen: In unserer Gesellschaft insgesamt haben wir zuviel Gewalt. Oft ist sie subtil. Das gilt für das Mobbing in der Arbeitswelt, das gilt für rücksichtsloses Verhalten im Alltag und auch in der politischen Auseinandersetzung. Das wird spürbar beim Kraftgeprotze im Straßenverkehr. Und vergessen wir nicht, wie erbarmungslos manche Fernsehsendungen oder Zeitungsbeiträge mit Menschen umgehen.
All das fördert eine gewaltbereite Atmosphäre.“

Herr Bundespräsident Rau ist m.W. der erste Bundespräsident, der das Wort „Mobbing“ öffentlich „in den Mund genommen hat“; unterschrieben haben das Wort „Mobbing“ a l l e Teilnehmer der 77. Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Schleswig-Holstein: den Text, den ich noch heute als „Hilferuf aus dem Kieler Schloss“ empfinde, dürfte alle Verantwortlichen erschrecken und zum Helfen anregen – und sei es durch ein öffentliches Wort; den Text des Antrages „Psychische Belastung am Arbeitsplatz“ aus Hamburg zu TOP 5.5 der 77. ASMK findet man als Anhang unten.

Am 22. November 2004 berichteten die Bremer Tageszeitungen BREMER NACHRICHTEN und WESER-KURIER auf der Seite 17:

„Aktionen gegen Mobbing geplant
Gewerbeaufsichtsämter in der Pflicht
Göttingen (pid). Die staatlichen Gewerbeaufsichtsämter sollen sich künftig verstärkt auch um die Vermeidung von Konflikten am Arbeitsplatz und von Mobbing in Betrieben kümmern. Das hat der Referatsleiter Arbeitsschutz im niedersächsischen Sozialministerium, Stefan Pemp, bei einer Anti-Mobbing-Fachtagung in Göttingen angekündigt.
Zum Arbeitsschutz gehöre nicht nur die Einhaltung technischer Standards, sondern auch eine verträgliche Arbeitsgestaltung, sagte Pemp. Deshalb seien in allen zehn Gewerbeaufsichtsämtern in Niedersachsen jeweils ein bis zwei Mitarbeiter zu Fachreferenten geschult worden. Die Experten sollen künftig verstärkt versuchen, Führungspersonen aus Unternehmen für Anti-Mobbing-Strategien gewinnen.“

Anlässlich der Veranstaltung zum Thema „Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung“ am 2. Dezember 2004 ( 1. Anti-Mobbing-Tag in Bremen ) in der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen konnte das von Herrn Referatsleiter Stefan Pemp rechtzeitig zugeschickte „Grußwort Mobbing-net“ als beispielhafte staatliche Unterstützung und Würdigung von Bürgerinitiative gegen Mobbing begrüßt und weitergegeben werden:

„Sehr verehrte Damen und Herren,
zunächst ‚herzlichen Glückwunsch‘ zum 10. Geburtstag auch im Namen von Frau Ministerin von der Leyen.
In meinem Grußwort möchte ich mit drei Themenbereichen ansprechen:
1. Bedeutung des Themas
2. Staatlicher Arbeitsschutz Mobbing
3. Was wird weiter getan ?

Zur Bedeutung des Themas
Es sind bei weitem noch nicht alle Probleme des ‚klassischen, technischen‘ Arbeitsschutzes gelöst.
Umso wichtiger ist es die neuen ‚weichen‘ Belastungsfaktoren zu Kenntnis zu nehmen. Ich will hier nicht die vorliegenden Abschätzungen zu wirtschaftlichen Schäden diskutieren. Es steht aber fest, dass durch sehr unvollständige Bearbeitung dieser ‚weichen‘ Faktoren bedeutende betriebs- und volkswirtschaftliche Verluste entstehen.
Nach dem Selbstverständnis der Arbeitsschutzbehörden bedarf es allerdings dieser Schäden gar nicht um zu handeln. Das menschliche Leid zu verhindern ist Antrieb genug.
Lassen Sie mich noch eine weitere wichtige Aussage zum Grundsätzlichen machen:
Werbeweisheit: Vorbeugen ist besser als Bohren
Arbeitsschutzgesetz: Gefahren sind an der Quelle zu bekämpfen
Daraus folgt für unser heutiges Thema: Wo immer möglich Mobbingprävention zur Vermeidung !

Staatlicher Arbeitsschutz und Mobbing
Als nächstes stellt sich die Frage, welche Bedeutung der Staatliche Arbeitsschutz ?
Ich möchte hier nicht zu viel vorgreifen. Dem Programm können Sie entnehmen, dass Ihnen der entsprechende Leitfaden des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik noch vorgestellt wird. Ich halte das dort niedergelegte Konzept für richtig und wichtig. Ich will hier zunächst nur festhalten, dass Sie daraus ablesen können, dass der Staatliche Arbeitsschutz des Themas angenommen hat.
Ein Signal für das Land Niedersachsen stellt die Übernahme der Schirmherrschaft für diese Veranstaltung durch Frau Ministerin von der Leyen dar.
Ich will aber auch Probleme nicht verschweigen. Die Arbeitsschutzverwaltungen sind nach wie vor von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern geprägt. Neueinstellungen finden auf Grund der finanziellen Situation der Länder praktisch nicht statt. Damit ist eine Änderung der Mischung der Fakultäten zur Zeit praktisch ausgeschlossen. Die Heranführung des Personals an ‚weiche Faktoren‘ stellt – trotz einiger Erfolge – eine besondere Herausforderung dar. An dieser Stelle möchte ich um Unterstützung und Verständnis für diesen Veränderungsprozess bitten.

Was wird weiter getan ?
Ich freue mich auf eine weitere positive Entwicklung.
Auch Akteure aus dem heutigen Veranstalterkreis haben ihre Mitwirkung bei der Motivation und Fortbildung der Arbeitsschutzbehörden in Aussicht gestellt.
Ferner ist mobbing-net Mitglied im Landesarbeitskreis für Arbeitssicherheit. Hier werden alle Akteure des Arbeitsschutzes in Niedersachsen vernetzt. Damit ist eine wichtige Arbeit geleistet.

Lassen Sie mich zum Ende kommen.
Ich freue mich auf anregende Beiträge und eine interessante Diskussion und wünsche uns allen eine Veranstaltung, die uns bei der Arbeit voran bringt. Das Thema Mobbing ist der Mühen wert.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.“

( Quelle: UNSERE SCHULE, Ausgabe 12 zum 1. Januar 2005, S. 83 f. )

Der „Hilferuf“ der 77. ASMK ( s.u. ), die Mahnung des Herrn Bundespräsidenten Johannes Rau ( s.o. ) und die unzählig vielen weiteren Aktionen in der Bundesrepublik Deutschland – vor dem Jahr 2000 und danach – lassen unschwer erkennen, dass ein gemeinsames Vorgehen aller Verantwortlichen gegen die alltägliche Gewalt gegen Menschen, Mobbing, notwendig ist im Interesse des Einzelnen und zum Schutz und Erhalt des demokratischen Staates, der die Würde des Menschen für unantastbar erklärt hat und sie schützen will. Jedem in unserem Land soll deshalb die Unterstützung der staatlichen Bemühungen zum Erhalt des demokratischen Staates erlaubt sein und von den amtlichen Vertretern unseres Staates, den „Staatsdienern“, zudem gewürdigt werden !

Ich werde unverzüglich den amtierenden Bundespräsidenten, Herrn Christian Wulff, auf die Initiative „2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag“ aufmerksam machen und ersuchen, zukünftig für den „Anti-Mobbing-Tag“ in unserem Land die Schirmherrschaft zu übernehmen; auch soll Herr Bundespräsident Wulff um sein Statement gegen Mobbing gebeten werden, das aufgenommen werden soll in den „Berliner Wegweiser für ein Bündnis gegen Mobbing“ – die Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ von WWW.MOBBING-WEB.DE, initiiert von Herrn Klaus-Dieter May in Berlin.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Anhang:

„77. ASMK
am 25./26. Okt. 2000
im Kieler Schloss

TOP 5.5

Psychische Belastung
am Arbeitsplatz

– Antrag Hamburg –

Beschluss:

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder beauftragen einstimmig den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, bis zur 79. ASMK ein Konzept zu erstellen, das die Ermittlung belastender psychischer Einflussfaktoren in konkreten betrieblichen Situationen erlaubt und Möglichkeiten zur Prävention solcher Belastungen aufzeigt.

Gleichzeitig wird der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung gebeten, durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geeignete Daten zur Verfügung zu stellen bzw. wissenschaftlich valide Daten zu erheben.

Sachstand

Die gegenwärtige Arbeitswelt ist von einem Strukturwandel geprägt, der für eine Vielzahl von Beschäftigten erhebliche Veränderungen im Hinblick auf Arbeitszeit ( Nacht- und Schichtarbeit, Arbeit an Wochenenden, Flexiblisierung ), Arbeitsorganisation ( Gruppenarbeit, Telearbeit, Scheinselbständigkeit ) und Belastungen am Arbeitsplatz mit sich bringt.
Während in der Vergangenheit die Probleme des Arbeitsschutzes primär im Bereich der Unfallgefährdung und der physischen Belastungen ( Lärm, Hitze/Kälte, Gefahrstoffe etc. ) lagen, tritt heute und in der Zukunft die Gefährdung von Beschäftigten durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz immer stärker in den Vordergrund.
Dies bedeutet aber auch, dass die im Arbeits- und Gesundheitsschutz tätigen Institutionen und Personen sich intensiver mit den ’neuen‘ Belastungen ( z.B. burn-out-Syndrom, Mobbing usw. ) auseinandersetzen müssen.
Schon heute ist ersichtlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben stark davon bestimmt wird, durch optimalen und motivierten Arbeitseinsatz der Mitarbeiter Qualität und Quantität der Arbeitsergebnisse zu sichern.
Die Berücksichtigung psychischer Belastungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz stellt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Aufsichtsbehörden eine inhaltliche und strategische Herausforderung dar.
Das Arbeitsschutzgesetz mit seinem ganzheitlichen Ansatz schließt ausdrücklich ‚Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit‘ ( §2 ) mit ein.
Damit gibt das Arbeitsschutzgesetz den Länderbehörden die Möglichkeit, verstärkt darauf hinzuwirken, dass bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen die psychischen Belastungen durch die Arbeitsorganisation, die Arbeitstätigkeit und die sozialen Beziehungen einbezogen werden.
Im Sinne von Primärprävention müssen deshalb in den Betrieben die Voraussetzungen für die Optimierung der arbeitsorganisatorischen und sozialen Bedingungen geschaffen werden. Die schleppende Umsetzung in der Praxis zeigt, dass die Problemschwerpunkte unter anderem im Mangel geeigneter Instrumente für die Aufsichtsbehörden zu sehen sind, mit denen psychische Belastungen analysiert und bewertet werden können, noch sind konkretisierende Handlungshilfen vorhanden, mit denen die Aufsichtsbehörden intervenierend in das Betriebsgeschehen eingreifen können.
Die Verbesserung der Analyse- und Interventionsmöglichkeiten der Aufsichtsbehörden im Hinblick auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz im Rahmen der Aufsichtstätigkeit wird eine wichtige Aufgabe der nächsten Jahre sein.

16:0“

( Quelle: MEINE SCHULE, Ausgabe 32 zum 2. Januar 2001, S. 87 )

Bitte um eine "Erklärung zur Ächtung von Mobbing am Arbeitsplatz in der Bundesrepublik Deutschland zum 1. Mai 2010"

Zum 1. Mai 2009 habe ich aus Bremen Herrn Michael Sommer, Bundesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, eine Bremer Schulkiste BAKI mit der Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ aus Berlin zugeschickt mit der Anregung, auf Mobbing am Arbeitsplatz zukünftig am Welttag der Arbeit ( 1. Mai ) öffentlich aufmerksam zu machen und Mobbing zu ächten wie schon die vielen Verantwortlichen in der o.g. Dokumentation, die als ein „Wegweiser aus Berlin“ am 6. Anti-Mobbing-Tag offiziell aufgenommen wurde als Beitrag für den Schulcontainer zur EXPO 2010.

Schon heute habe ich Herrn Michael Sommer um seine zum 1. Mai 2010 gedachte „Erklärung zur Ächtung von Mobbing am Arbeitsplatz in der Bundesrepublik Deutschland“ ersucht mit diesem Brief ( hier in Abschrift; durch Anklicken der GOOGLE-Übersetzungstaste kann mein Schreiben in vielen Sprachen weltweit gelesen werden ):

Herrn Michael Sommer,
DGB
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin

zum 1. Mai ( Welttag der Arbeit ) 2010

Wird der Deutsche Gewerkschaftsbund Deutschland dem Bürgervorschlag aus Bremen zum 1. Mai ( Welttag der Arbeit ) 2009 folgen und in unserem Land ein weltweit sichtbares Zeichen setzen gegen Mobbing am Arbeitsplatz – in Hinblick auch auf Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ( s. Kehrseite ) ?

Sehr geehrter Herr Bundesvorsitzender,

Ihre Antwort soll auf der Internetseite http://antimobbingtag.blog.de, auf der dieser Brief veröffentlicht ist, ebenfalls weltweit zu lesen sein – zusammen mit dem o.g. Artikel 23 ( s. Kehrseite ), möglicherweise auch mit dem von Ihnen erbetenen Bilddokument „Michael Sommer mit einer Batteriesammelkiste ( BAKI ) aus der Bremer Schule“.

Ihre zum 1. Mai 2010 gedachte „Erklärung zur Ächtung am Arbeitsplatz in der Bundesrepublik Deutschland zum 1. Mai 2010“ sollte zudem aufgenommen werden – zusammen mit der Ihnen überlassenen Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ – in den Schulcontainer zur EXPO aus Berlin.

Mit freundlichen Grüßen
BAKI-SCHULE
Erich K.H. Kalkus

Kehrseite: Internetseite http://richard-hillinger.de/michael-sommer.htm

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Hinweis:
Schon in den nächsten Tagen soll Herrn Bürgermeister Han Zheng in Shanghai vorab diese Bremer Schulkiste BAKI zugeschickt werden – ohne Friedenstaube; die BAKI-Friedenstaube soll später den symbolischen „Schulcontainer zur EXPO 2010“ nach China begleiten ( Bilddokument kann durch Anklicken vergrößert werden ):
Bremer Schulkiste BAKI  mit Friedenstaube

Anti-Mobbing-Award 2009 aus Berlin am 6. Welt-Mobbing-Tag an Präsident Barack Obama

Gestern erhielt Herr Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis; schon zum 2. Dezember 2009 wurde dem amerikanischen Präsidenten aus dem Herzen unseres Landes der Ideen, Berlin, der Anti-Mobbing-Award 2009 zugedacht ( Dokument aus der Dokumentation UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009, zum Vergrößern bitte anklicken ):
Seite 117 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009

Dass Herrn Präsidenten Barack Obama der Friedensnobelpreis und der Anti-Mobbing-Award 2009 zugedacht wurde, ist für mich ein Zeichen der Hoffnung in diesen Tagen, da unsere Erde Belastungen ausgesetzt ist wie nie zuvor. Ich begrüße deshalb die Preisverleihungen, die mich an die frohe Botschaft „Land in Sicht !“, symbolisiert durch den Ölzweig im Schnabel einer Taube angesichts der „Sintflut“ auf der Erde, erinnern: Die Bemühungen des amerikanischen Präsidenten um ein „anderes“ Klima auf der Erde zum Schutz des Menschen und seiner Würde sind m.E. wegweisend und ein Angebot für alle Menschen auf der Erde, die ebenfalls den guten Willen haben, den Frieden auf dem Arbeitsplatz Erde zu erhalten.

Ich freue mich, dass der Anti-Mobbing-Award 2009 Herrn Präsidenten Barack Obama zum 6. Welt-Mobbing-Tag zuerkannt wurde; seit 2004 wird in unserem Land der 2. Dezember als „Anti-Mobbing-Tag“ begangen, um ein Zeichen der Hoffung zu setzen, auch Mobbing werde eines Tages geächtet werden – wie schon zum Welttag der Arbeit ( 1. Mai 2001 ) vorgeschlagen ( Dokument durch Anklicken vergrößern ):
BAKI-Aufruf zum 1. Mai 2001

Am 6. Welt-Mobbing-Tag wurde die Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ aus Berlin aufgenommen in den Schulcontainer zur EXPO 2010 und in die Dokumentation UNSERE SCHULES, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009, auf den Seiten 19 bis 88 – zusammen mit dem Anti-Mobbing-Award 2009 auf der Seite 117 ( Dokumente zum Vergrößern bitte anklicken ):
Seite 1 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009Seite 3 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009Seite 18 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009Seite 19 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009

Die Bürgeraktion am 2. Dezember 2009 vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen war zugleich ein Beitrag zum UNESCO-Welttag der Philosophie 2009 ( Dokumente bitte durch Anklicken vergrößern ):
Seite 119 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009Seite 120 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009Seite 121 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009Seite 124 aus UNSERE SCHULE, Sonderausgabe zum 2. Dezember 2009

Am 9. Dezember 2009 habe ich Herrn Bundespräsidenten Professor Dr. Horst Köhler die Sonderausgabe von UNSERE SCHULE ( mit der Anlage „Lehrbuch zur Einführung in die Phänomenologie des Bremer Schulgeistes zum 5. Welttag der Schule“ ) zugeschickt.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Zusatz:
Im Rückblick auf die Verleihung des Friedensnobelpreises und des Anti-Mobbing-Awards 2009 an Herrn Präsidenten Barack Obama danke ich dem Künstler Richard Hillinger für die Idee, die er mit der Friedenstaube veranschaulicht – schon für Kinder verständlich: „Wer auch immer eine Taube erhält, verpflichtet sich in besonderer Weise für den Frieden in der Welt und für die Einhaltung der Menschenrechte einzustehen.“ – Besonders herzlich danke ich Herrn Hillinger – s. www.richard-hillinger.de – heute noch einmal für die Entsendung seiner Friedenstaube nach Bremen:
Friedenstaube ist nach Bremen geflogenFriedenstaube begrüßt die OBAMA-BAKI mit Grünhold am 3. September 2009
( Die Dokumente können durch Anklicken vergrößert werden. )

BAKI-Rede zum 6. Anti-Mobbing-Tag

Schon heute veröffentliche ich meine Rede, die ich morgen der Peng-chun-Chang-Friedenstaube in den Mund ( Schnabel ) legen möchte; die Friedenstaube habe ich heute mit dem Leitgedanken zum 6. Welt-Mobbing-Tag fotografiert:
Leitgedanken zum 6. Anti-Mobbing-TagFriedenstaube zum 6. Anti-Mobbing-Tag
( die Bilddokumente lassen sich durch Anklicken vergrößern )

BAKI-Rede vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof / Parkallee 39 ( nahe beim Bremer Friedenstunnel ) am 2. Dezember 2009 zum 6. Anti-Mobbing-Tag:

DANKE, Herr Ministerpräsident Horst Seehofer, für Ihre wegweisende Feststellung, die heute und hier vor der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen getragen wird im Schnabel der Peng-chun-Chang-Friedenstaube wie ein Baumzweig als Zeichen der Hoffnung: „Für die CSU ist das christliche Menschenbild der bestimmende Maßstab. Im Sinne der unveräußerlichen Würde des Menschen und im Idealbild des Zusammenhalts durch christliche Nächstenliebe setzen wir uns gegen Mobbing ein.“

Ihre Worte sollen die Leitgedanken zum heutigen Welt-Mobbing-Tag sein !

Ihr Hinweis auf die Wichtigkeit, sich umfangreich in einem so wichtigen sozialen Bereich zu engagieren, und Ihr Wunsch auf Ausweitung des Engagements gegen Mobbing machen Sie zum „symbolischen Schirmherrn“ des 6. Anti-Mobbing-Tages in unserem Land der Ideen !

Anlässlich des 6. Anti-Mobbing-Tages wird zur Erinnerung an die Eiszeit auf unserer Erde ein Findling zum „Bremer Anti-Mobbing-Denkmal“ erklärt und Herrn Präsidenten Barack Obama der „Anti-Mobbing-Award 2009“ aus Berlin verliehen und noch einmal öffentlich allen Verantwortlichen, die sich bis heute gegen die Entwürdigung des Menschen durch Mobbing ausgesprochen haben, herzlich gedankt werden: Heute, am 6. Welt-Mobbing-Tag, soll die Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ aufgenommen werden in den Schulcontainer zur EXPO 2010 aus Berlin !

Möge die Initiative gegen die alltägliche Gewalt gegen Menschen, Mobbing, zu einem globalen Anliegen aller verantwortlichen Menschen auf dem Arbeitsplatz Erde werden !

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

"Gemeinsam gegen Mobbing !" – Vorschau auf den 5. Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Zur Mitgestaltung des 5. Anti-Mobbing-Tages habe ich in Bremen u.a. eingeladen: die Selbsthilfegruppe NO MOBBING, den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt ( kda ), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, den DGB, ver.di, das Landesinstitut für Schule ( LIS ), die Landeszentrale für politische Bildung, den Zentralelternbeirat ( ZEB ), die UNIVERSITÄT BREMEN, die BREMER INITIATIVE AKTIVE BÜRGERSTADT ( BIAB ), die Arbeitnehmerkammer, den Senat, die Bürgerschaft; um Grußworte habe ich in den Geschäftsstellen der CDU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und der FDP ersucht; zudem habe ich darum gebeten, Kerzen im Gebäude der UNIVERSITÄT BREMEN anzünden zu dürfen, sollte das wegen schlechten Wetters draußen vor der Tür nicht möglich sein.

Gemeinsam mit Herrn Klaus-Dieter May in Berlin habe ich bundesweit auf den 5. Anti-Mobbing-Tag aufmerksam gemacht und um Grußworte gebeten; ein Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle MdB darf erwartet werden; aus Burgwedel erhielt Herr May in Berlin schon gute Wünsche für den Verlauf der Veranstaltung in Bremen und Erfolgswünsche für das weitere Engagement gegen Mobbing: am 27. November 2008 durfte der ANTI-MOBBING-AWARD 2008 aus Berlin in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) Herrn Dirk Rossmann überbracht werden. ( Herr May war 2005 Teilnehmer beim 2. Anti-Mobbing-Tag in Bremen und ist Vertreter und Förderer der Grundsätze für die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing; Herr May verhilft mit seiner Bürgerinitiative „ STIMMEN UND GESICHTER GEGEN MOBBING “ unserem Land zu einem Ansehen, das unserem Land gebührt: In unserem Land wird Mobbing durch Verantwortliche geächtet ! )

Immer wieder – besonders in diesen Tagen – stellt sich mir die Frage: „Warum wirbst du für ein Bündnis gegen Mobbing, obwohl du doch gar kein Mobbingopfer bist ?“ – Die Antwort gebe ich mir so: „Ich bin betroffen, wenn ich fast täglich erleben muss, dass Menschen – aus welchem Grund auch immer – ausgegrenzt und bewusst verletzt und gekränkt werden; Mobbing ist – wie jeder weiß – eine gewaltige Belastung für jeden Staat, und jeder in unserem Staat hat das Recht und die Pflicht, sich so wie er es vermag, für den Erhalt des demokratischen Staates einzusetzen. Ich unterstütze deshalb selbstverständlich als Bürger die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing !“

Mit dem Exponat „DRAWING PINS“ habe ich die Belastung unseres Staates durch Mobbing – schon für Kinder verständlich – so veranschaulicht:
Exponat DRAWING PINSText zum Exponat DRAWING PINS

Das Exponat DRAWING PINS soll zur Bremer Aktion für Kinder am 5. Anti-Mobbing-Tag noch einmal vor dem alten Schulgebäude Am Barkof öffentlich gezeigt werden; dazu möchte ich – nach Verlesung der eingetroffenen Grußworte – folgende Rede halten:

Liebe Kinder, sehr geehrte Damen und Herren,

ich werbe heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, unter dem Motto „Gemeinsam gegen Mobbing“ für ein freundliches Land der Ideen; dazu habe ich das Denkmodell „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ mitgebracht, das ich am 19. Januar 1999 bei meinem Vortrag „Ein Bündnis gegen Mobbing: Anregungen, Chancen und Perspektiven“ zum ersten Mal hier im alten Schulgebäude Am Barkhof öffentlich gezeigt habe (1) – auf dem ersten „Grundstein für ein Bündnis gegen Mobbing“, den ich schon am nächsten Tag unserem Bürgermeister, Herrn Dr. Henning Scherf, brachte, gefüllt mit Informationen über die Bremer Initiative gegen Mobbing; den zweiten Grundstein brachte ich – gefüllt mit weiteren Informationen – ein Jahr später in das Bremer Rathaus: Insgesamt sieben Grundsteine habe ich so dem Senat der Freien Hansestadt zur Verfügung gestellt.

Am 1. Januar 2000 durfte ich Herrn Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Rathaus persönlich an die laufenden Bürgerbemühungen um mehr Menschlichkeit in unserem Land erinnern mit der Übergabe eines Bildes mit dem Bremer Schulgeist OSLI.(2)

Das „Haus mit Herz“ habe ich zur EXPO 2000 in Hannover mitgenommen und dem Maskottchen TWIPSY so erklärt: „Das Haus mit Herz aus der Bremer Schule soll das Wahrzeichen für Kinder sein: Zu einem Haus mit Herz soll unsere Erde werden durch Menschlichkeit !“

Heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, stelle ich das zum Wahrzeichen für Kinder erklärte Haus mit Herz aus der Bremer Schule hier vor das alte Schulgebäude und versuche gleich – nach meiner Rede – in meinem Denkmodell eine Kerze zu entzünden; ich hoffe, die kleine Flamme wird so lange brennen, bis ich von dieser Aktion für Kinder ein Foto gemacht habe.

Heute und hier danke ich mit meiner Bürgeraktion allen meinen Lehrern, die mich dazu ermutigt haben; besonders danke ich hier und heute meinem Lehrer aus der Pädagogischen Hochschule Bremen: Professor Dr. Job-Günter Klink; er hat mit bewusst gemacht (3), dass jedes Haus – auch die Schule – durch Menschlichkeit erhellt werden kann wie durch die kleine Kerze hier im Denkmodell „Haus mit Herz“; um das Denkmodell will ich jetzt mit Schulkreide einen Kreis ziehen und den runden Platz „Professor-Klink-Platz“ nennen.

(1) Seite 22 aus der Dokumentation MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001 ( auch Seite 1 ):
Seite 22 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001Seite 1 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001

(2) Herr Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit dem Bremer Schulgeist OSLI:
Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit OSLAND

(3) Seite 1 des Buches „KLASSE H7 E“ von Job-Günter Klink:
Job-Günter Klink, KLASSE H 7 E

Erich K.H. Kalkus

Zusatz:
Ich danke der Bremer Tageszeitungen AG für den Hinweis auf den 5. Anti-Mobbing-Tag herzlich:

Jeder kann ein Opfer sein
Übermorgen ist Anti-Mobbing-Tag

Schon seit 1993 engagiert sich Erich K. H. Kalkus, ein ehemaliger Lehrer, gegen Mobbing. Vor einigen Jahren hat er den Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember ins Leben gerufen. Elisa Moll hat sich für ZOOM mit dem Experten unterhalten.

Frage: Herr Kalkus, was ist Mobbing?

Erich K. H. Kalkus: Mobbing ist das bewusste, gewollte, systematische Ausgrenzen eines anderen. Dabei wird in Kauf genommen, dass der andere in seiner Existenz vernichtet wird.

Was sind die häufigsten Ursachen von Mobbing speziell unter Jugendlichen?

Der Mobbingtäter möchte seine Macht und sein System erhalten, er will der Herrscher sein. Wesensmäßig ist das Mobbing zwischen Jugendlichen und Erwachsenen meiner Meinung nach das gleiche, es geht um Machterhalt, egal, ob es sich dabei um einen Schüler oder einen Direktor handelt. Schlimm wird es besonders dann, wenn Mitläufer in das Mobbing mit einstimmen.

Wie äußert sich Mobbing bei Jugendlichen?

Das ist vielfältig, viele Kinder trauen sich nicht mehr in die Schule. Die erste Reaktion ist also das „Wegbleiben-wollen“. Oft leiden Betroffene auch physisch, haben Schlafstörungen oder Bauchschmerzen. Das können natürlich auch Anzeichen für andere Dinge sein, aber eben auch für eine Belastung wie Mobbing.

Was sind die Gründe für Mobbing?

Da mag es Tausende von Gründen geben. Unglaublich winzige, banale Dinge können das sein, wie die Brille auf der Nase. Zusammenfassend kann man sie als „Anderssein“ oder „Andersdenken“ bezeichnen. Es gibt ja zum Beispiel auch oft Mobbing gegen Hochbegabte, die besondere Leistungen erbringen.

Wer ist ein leichtes Mobbingopfer?

Das kann wirklich jeder sein. Oft wird gesagt, dass man sich wehren muss und dass denen, die dies tun, nichts passieren kann. Aber das ist ein Irrtum, auch der, der sich wehrt und versucht, etwas Gutes umzusetzen, kann schlimmerweise gerade deshalb Opfer von Mobbing werden.

Welche Anti-Mobbing-Projekte haben Sie ins Leben gerufen?

Als Fiktion, also nicht als Verein, habe ich die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing (BAM) ins Leben gerufen. Auslöser waren die Erfahrungen während meiner Schullaufbahn und in einer Selbsthilfegruppe für Mobbingbetroffene, in die ich freundlicherweise hineinschauen durfte.

Welches Ziel verfolgen diese Projekte?

Die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing zu unterstützen und dass Mobbing nicht länger ein Tabuthema in unserer Gesellschaft bleibt, sondern salonfähig wird. Dass zum Beispiel auch über die enorme finanzielle Belastung für den Staat, die für die Heilung der Mobbingopfer aufgewendet werden muss, gesprochen wird. Dabei soll jedoch niemand verteufelt werden. Es geht um das Bemühen um mehr Menschlichkeit.

Haben Sie Ihre Ziele erreicht?

Ich kann noch nicht sagen, dass wir die Möglichkeit haben, etwas wie den „Christopher Street Day“ zu veranstalten, obwohl das für Mobbingopfer genauso nötig wäre. Dass es aber die BAM, dieses Bündnis gegen Mobbing, gibt und auch viele Politiker dabei mitwirken, ist zum Beispiel ein erreichtes Ziel.

Was raten Sie betroffenen Jugendlichen?

Immer das Gespräch suchen! Mit Lehrern und/oder einer Beratungsstelle sprechen, um dann nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Der „Hausherr“, also Chef, oder im Fall der Schüler der Senator für Bildung, Rektor oder Lehrer, ist dazu verpflichtet, ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen.

Was können Familie und Freunde von Mobbingopfern tun, um zu helfen?

Erstmal sollten sie die Sorgen des Betroffenen ernst nehmen und das Gespräch in erster Linie über die Schule suchen. Oder sie holen sich bei einer Beratungsstelle wie dem sozialpsychologischen Dienst der Schulbehörde Hilfe. Quelle

***

Kontakt:
BAKI-MEINE SCHULE
Herr Erich K.H. Kalkus
Telefon: 0421/46 25 40
E-Mail: tagderschule@web.de
Homepage: http://www.bakischule.de

Welttag der Armut 2008 in Bremen

Am 17. Oktober 2008 wurde der weltweite Aktionstag der Vereinten Nationen in einer BAKI ( Bremer Aktion für Kinder ) auf dem Bremer Platz der Schule begangen. Für die Dokumentation der Bürgeraktion auf dem Marktplatz „Berliner Freiheit“ im Bremer Stadtteil Vahr danke ich herzlich dem aus Barth ( Ostsee ) angereisten Bürger Klaus Fütterer und der Kamerafrau Lisa Behnken vom center.tv in Bremen; die hier gezeigten Bilder sind von Herrn Klaus Fütterer freigegeben zur weltweiten Veröffentlichung. ( Das center.tv hat den Bericht über die Aktion in Bremen noch am 17. Oktober 2008 gesendet. )

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Im Bildhintergrund sind – vor dem Reformhaus DRAPE – die beiden Bäume der Werbegemeinschaft „Berliner Freiheit“ zu erkennen, die am Welttag der Schule 2006 zu den ersten Bäumen auf dem „Weg in die Zukunft“ erklärt wurden: Hier beginnt in Bremen die symbolische „Allee der UN-Ziele“ ( s. Google ).

Zwischen die beiden nächsten Bäume der „Allee der UN-Ziele“ auf der „Berliner Freiheit“ wurde das Banner mit den 8 Zielen der UN-Millenniumkampagne gespannt:
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Auf dem UN-Banner war neben dem Grußwort von Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen der „Hilferuf vom Olymp der Schule“ zu lesen:
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Auf dem „Bremer Schultisch zur Agenda 21“ lagen die Informationen zum Bremer Bürgeraktion, die den fünf Bremer Abgeordneten im Deutschen Bundestag zugedacht waren: Frau Marieluise Beck, Herrn Uwe Beckmeyer, Herrn Volker Kröning, Herrn Bernd Neumann, Herrn Dr. Axel Troost sollte der Leitfaden zur UN-Millenniumkampagne persönlich übergeben werden mit weiteren Informationen
( Dokumentation zur Bürgerinitiative „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ von www.mobbing-web.de in Berlin und die Einladung zum 5. Anti-Mobbing-Tag ); der Leitfaden für die Mitglieder des Deutschen Bundestages wurde erstellt von Frau Dr. Renée Ernst, Beauftragte der UN-Millenniumkampagne in Deutschland:
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Neben dem Bremer Schultisch steht der rote Kinderstuhl mit der Sammelkiste für Eurocents, die für das Pilotprojekt „Freie Fahrt für die Schulkinder im Bremer STORCHENNEST“ gedacht sind und der Stiftung BREMER SCHULOFFENSIVE 2000 e.V., z.H. Frau Veronika Hautop, dafür zur Verfügung stehen sollen mit dem Erlös, der beim öffentlichen Verkauf des Autogrammballs von WERDER BREMEN ( auf der „OSLI-BAKI“ erkennbar )erwartet wird. Bis zum Verkauf – möglicherweise mit Hilfe Bremer Medien – soll der Werder-Ball in einem Tresor der SPARKASSE BREMEN aufbewahrt bleiben.

Das Projekt „STORCHENNEST“ in der Schule an der Hastedter Heerstraße in Bremen durfte ich Interessierten erklären:
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Den Unterstützern der Idee, den Schulkindern in Bremen, die das STORCHENNEST eine Woche lang besuchen, die Hin- und Rückfahrt mit der BREMER KARTE der BSAG kostenlos zu ermöglichen, ein herzliches Dankeschön:
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Zum Abschluss der Bremer Bürgeraktion zum Welttag der Armut 2008 auf der „Berliner Freiheit“ am Antifaschismus-Denkmal verlas ich das Grußwort des Bremer Bürgermeisters, das mit den Worten endet:
„Ich wünsche mir sehr, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger in der ganz persönlichen Handlungsmöglichkeit angesprochen fühlt – ebenso wie die politisch Verantwortlichen. Helfen Sie mit, diese Welt für alle lebenswerter zu machen !“
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Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Zusatz: Eine „öffentliche Abrechnung“ über die am 17. Oktober 2008 eingenommenen Spenden und die erfolgte Weiterleitung an die SCHULOFFENSIVE BREMEN 2000 e.V. folgt auf der Webseite http://bremen-vahr.blog.de !