Petition "Initiative gegen Mobbing" von Herrn Klaus-Dieter May ( www.mobbing-web.de ) in Bremen veröffentlicht !

Heute, am 27. Januar 2011, wurde von der Bremischen Bürgerschaft die Petition „Initiative gegen Mobbing“ des Berliner Bürgers Klaus-Dieter May veröffentlicht:

s. GOOGLE: „Petition Initiative gegen Mobbing“

Ich bin der erste Mitzeichner der öffentlichen Bitte des Initiators der m.E. wegweisenden Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ ( s. http://www.mobbing-web.de ), Herrn Klaus-Dieter May: Ich begrüße die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing in unserem Land mit der „Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder des LASI ( Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik ), „Gegen Mobbing“ ( „LV 34“ ) seit September 2003 als eine gemeinsame Antwort der 16 Bundesländer auf den „Hilferuf aus dem Kieler Schloss“ ( s. GOOGLE ): „Dem Mobbing muss Einhalt geboten werden !“

Die Petition „Initiative gegen Mobbing“ aus Berlin hat mich ermutigt, dem Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft heute meine Petition „Bürgeridee ‚2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag‘ staatlich unterstützen !“ aus Bremen zuzumailen mit der Bitte um Veröffentlichung:

Vor zehn Jahren – anlässlich der 77. ASMK ( Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales im Kieler Schloss am 25./26. Oktober 2000 ) – haben die Vertreter der 16 Bundesländer einstimmig den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik ( LASI ) beauftragt, ein Konzept zu erstellen, das die Ermittlung belastender psychischer Einflussfaktoren in konkreten betrieblichen Situationen erlaubt und Möglichkeiten zur Prävention solcher Belastungen aufzeigt. Die daraufhin vorgelegte LASI-Veröffentlichung ( LV ) 34 „Gegen Mobbing“ ist bis heute nicht abschließend evaluiert, obwohl – nach Mitteilung des LASI-Vorsitzenden Steffen Röddecke vom 4. Januar 2011 – „für den LASI außer Zweifel steht, dass dem Mobbing Einhalt geboten werden muss“ und „seitens des LASI jegliches Engagement, welches sich gegen Mobbing richtet, begrüßt ( wird )“.

Wie schon als Lehrer in der Bremer Schule engagiere ich mich seit 1993 als Bürger öffentlich gegen Mobbing und unterstütze selbstlos die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing durch öffentliche Werbung gegen Mobbing in der Erwartung, dass „die Sensiblisierung, Information und Beratung zu Mobbing, insbesondere mit dem Ziel einer verbesserten betrieblichen Prävention, Aufgabe des staatlichen Arbeitsschutzes ist“ ( Steffen Röddecke, LASI-Vorsitzender ).

Anlässlich der öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung“ am 2. Dezember 2004 in der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen habe ich den 2. Dezember zum „Anti-Mobbing-Tag“ erklärt und seitdem um Unterstützung dieser Bürgeridee geworben – bis heute ohne die erhoffte Unterstützung durch Bremer Politiker.

Ermutigt durch die LASI-Bitte um Engagement gegen Mobbing bitte ich als Bremer Bürger um die Übernahme der Schirmherrschaft für den Anti-Mobbing-Tag in Bremen in Zukunft durch einen Vertreter des Senats der Freien Hansestadt Bremen; der 2. Dezember 2011 ist der 8. Anti-Mobbing-Tag in Bremen.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

BAKI: "Bremen sei ein Ort der Vielfalt im Land der Ideen !"

Am 21. Februar 2009 habe ich vorgeschlagen, Bremen als Ort der Vielfalt anzunehmen ( Dokument zum Lesen einfach anklicken ):
BAKI im Land der Ideen

Über meinen Vorschlag habe ich unverzüglich Herrn Ortsamtsleiter Werner Mühl informiert und in einem Gespräch an die BAKI-Initiative erinnert, den Marktplatz an der „Berliner Freiheit“ als „Platz der Schule“ anzunehmen und hier am „Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre“ ( 17. Juni ) den „Tag der Schule“ zu begehen; ich übergab Herrn Ortsamtsleiter Mühl das Schreiben des Herrn KMK-Präsidenten Henry Tesch vom 16. Februar 2009 mit der Feststellung „Die Idee einen Platz der Schule einzurichten ist innovativ. Damit setzt Ihre Stadt ein Zeichen in Richtung Anerkennung der Schulen und ihrer wichtigen Arbeit im Bereich der Umwelterziehung.“ – Zugleich informierte ich die Bremische Bürgerschaft, die Bremer Initiative Aktive Bürgerstadt ( BIAB ), die Handelskammer Bremen, die Landespressekonferenz Bremen, die Landeszentrale für politische Bildung, den Senat der Freien Hansestadt Bremen, die Universität Bremen, die Werbegemeinschaft „Berliner Freiheit“, das Bremer Aktionsbündnis zur UN-Millenniumkampagne und andere Interessierte über den BAKI-Vorschlag – auch Frau Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen und Herrn Vizekanzler Walter Steinmeier.

Bremen setzt ein Zeichen...Bremen sei ein Ort der Vielfalt im Land der Ideen !
( durch Anklicken werden die Dokumente vergrößert )

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Bremen, 20. Januar 1986: Tag der Annahme des Schulwesens mit Herz

Vorbemerkung:
Dass ich heute, am 20. Januar 2009, noch einmal an den Tag erinnere, an dem ich als Lehrer in der Bremer Schule öffentlich die herzlichen Initiativen überall auf der Erde als „not-wendig“ pries und die „not-wendige“ Schule als „Haus mit Herz“ veranschaulicht und den Bremer Schulgeist einfach „OSLI“ genannt und einem Vertreter des Senats der Freien Hansestadt Bremen dienstlich übergeben durfte, mag verständlich werden lassen, warum ich als Bremer Bürger hoffe, die „Bremer Idee“ ( s. Google ) werde überall auf der Erde freundlich aufgenommen werden wie im Bremer Rathaus.

Das ist die Fahne aus der Bremer Schule an der Oslebshauser Heerstraße 115:
OSLI-Fahne
Jeder kann es sehen: Der Bremer Schulgeist hat ein Herz.

In einem der Dachfenster der „OSLI-Schule“ schien der Bremer Schulgeist sichtbar zu sein:
Schulgeist OSLI im Dachfenster (2)Schulgeist OSLI im Dachfenster (3)

Am 20. Januar 1986 nahm der Bremer Schulsenator, Herr Horst-Werner Franke ( links im Bild ) freundlich das Geschenk aus der „OSLI-Schule“ an:
Senator Horst-Werner Franke am 26. Januar 1986 (1)Senator Horst-Werner Franke am 20. Januar 1986 (2)

Ich habe als Bremer Lehrer das notwendige Schulwesen – das Schulwesen, das die Not in unserem Land und überall auf der Erde wenden kann als Schulgeist mit Herz dargestellt und stets an den Bremer Lehrer Adolph Bermpohl erinnert, der ein Herz für die Schiffbrüchigen hatte und ermutigte, die Menschen in Seenot zu retten und nicht dem herrschenden Denken zu folgen, das in aller Öffentlichkeit ungeniert der Habgier folgen durfte, zumal das Strandrecht die Bereicherung erlaubte: Gab es keine Überlebenden mehr, gehörte alles, was von dem Schiff übrig geblieben war, den Küstenbewohnern ! Bermpohls Idee begründete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit Sitz in Bremen; die Bremer Idee weitete sich – Gott sei Dank – überall auf der Erde aus.

1989 forderte der Bremer Schulsenator Horst-Werner im Vorwort zum „WEGWEISER ZUR UMWELTERZIEHUNG IN BREMEN“ zum Umdenken auf; die Forderung aus Bremen ist noch heute richtungsweisend.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

"Gemeinsam gegen Mobbing !" – Vorschau auf den 5. Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Zur Mitgestaltung des 5. Anti-Mobbing-Tages habe ich in Bremen u.a. eingeladen: die Selbsthilfegruppe NO MOBBING, den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt ( kda ), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, den DGB, ver.di, das Landesinstitut für Schule ( LIS ), die Landeszentrale für politische Bildung, den Zentralelternbeirat ( ZEB ), die UNIVERSITÄT BREMEN, die BREMER INITIATIVE AKTIVE BÜRGERSTADT ( BIAB ), die Arbeitnehmerkammer, den Senat, die Bürgerschaft; um Grußworte habe ich in den Geschäftsstellen der CDU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und der FDP ersucht; zudem habe ich darum gebeten, Kerzen im Gebäude der UNIVERSITÄT BREMEN anzünden zu dürfen, sollte das wegen schlechten Wetters draußen vor der Tür nicht möglich sein.

Gemeinsam mit Herrn Klaus-Dieter May in Berlin habe ich bundesweit auf den 5. Anti-Mobbing-Tag aufmerksam gemacht und um Grußworte gebeten; ein Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle MdB darf erwartet werden; aus Burgwedel erhielt Herr May in Berlin schon gute Wünsche für den Verlauf der Veranstaltung in Bremen und Erfolgswünsche für das weitere Engagement gegen Mobbing: am 27. November 2008 durfte der ANTI-MOBBING-AWARD 2008 aus Berlin in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) Herrn Dirk Rossmann überbracht werden. ( Herr May war 2005 Teilnehmer beim 2. Anti-Mobbing-Tag in Bremen und ist Vertreter und Förderer der Grundsätze für die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing; Herr May verhilft mit seiner Bürgerinitiative „ STIMMEN UND GESICHTER GEGEN MOBBING “ unserem Land zu einem Ansehen, das unserem Land gebührt: In unserem Land wird Mobbing durch Verantwortliche geächtet ! )

Immer wieder – besonders in diesen Tagen – stellt sich mir die Frage: „Warum wirbst du für ein Bündnis gegen Mobbing, obwohl du doch gar kein Mobbingopfer bist ?“ – Die Antwort gebe ich mir so: „Ich bin betroffen, wenn ich fast täglich erleben muss, dass Menschen – aus welchem Grund auch immer – ausgegrenzt und bewusst verletzt und gekränkt werden; Mobbing ist – wie jeder weiß – eine gewaltige Belastung für jeden Staat, und jeder in unserem Staat hat das Recht und die Pflicht, sich so wie er es vermag, für den Erhalt des demokratischen Staates einzusetzen. Ich unterstütze deshalb selbstverständlich als Bürger die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing !“

Mit dem Exponat „DRAWING PINS“ habe ich die Belastung unseres Staates durch Mobbing – schon für Kinder verständlich – so veranschaulicht:
Exponat DRAWING PINSText zum Exponat DRAWING PINS

Das Exponat DRAWING PINS soll zur Bremer Aktion für Kinder am 5. Anti-Mobbing-Tag noch einmal vor dem alten Schulgebäude Am Barkof öffentlich gezeigt werden; dazu möchte ich – nach Verlesung der eingetroffenen Grußworte – folgende Rede halten:

Liebe Kinder, sehr geehrte Damen und Herren,

ich werbe heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, unter dem Motto „Gemeinsam gegen Mobbing“ für ein freundliches Land der Ideen; dazu habe ich das Denkmodell „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ mitgebracht, das ich am 19. Januar 1999 bei meinem Vortrag „Ein Bündnis gegen Mobbing: Anregungen, Chancen und Perspektiven“ zum ersten Mal hier im alten Schulgebäude Am Barkhof öffentlich gezeigt habe (1) – auf dem ersten „Grundstein für ein Bündnis gegen Mobbing“, den ich schon am nächsten Tag unserem Bürgermeister, Herrn Dr. Henning Scherf, brachte, gefüllt mit Informationen über die Bremer Initiative gegen Mobbing; den zweiten Grundstein brachte ich – gefüllt mit weiteren Informationen – ein Jahr später in das Bremer Rathaus: Insgesamt sieben Grundsteine habe ich so dem Senat der Freien Hansestadt zur Verfügung gestellt.

Am 1. Januar 2000 durfte ich Herrn Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Rathaus persönlich an die laufenden Bürgerbemühungen um mehr Menschlichkeit in unserem Land erinnern mit der Übergabe eines Bildes mit dem Bremer Schulgeist OSLI.(2)

Das „Haus mit Herz“ habe ich zur EXPO 2000 in Hannover mitgenommen und dem Maskottchen TWIPSY so erklärt: „Das Haus mit Herz aus der Bremer Schule soll das Wahrzeichen für Kinder sein: Zu einem Haus mit Herz soll unsere Erde werden durch Menschlichkeit !“

Heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, stelle ich das zum Wahrzeichen für Kinder erklärte Haus mit Herz aus der Bremer Schule hier vor das alte Schulgebäude und versuche gleich – nach meiner Rede – in meinem Denkmodell eine Kerze zu entzünden; ich hoffe, die kleine Flamme wird so lange brennen, bis ich von dieser Aktion für Kinder ein Foto gemacht habe.

Heute und hier danke ich mit meiner Bürgeraktion allen meinen Lehrern, die mich dazu ermutigt haben; besonders danke ich hier und heute meinem Lehrer aus der Pädagogischen Hochschule Bremen: Professor Dr. Job-Günter Klink; er hat mit bewusst gemacht (3), dass jedes Haus – auch die Schule – durch Menschlichkeit erhellt werden kann wie durch die kleine Kerze hier im Denkmodell „Haus mit Herz“; um das Denkmodell will ich jetzt mit Schulkreide einen Kreis ziehen und den runden Platz „Professor-Klink-Platz“ nennen.

(1) Seite 22 aus der Dokumentation MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001 ( auch Seite 1 ):
Seite 22 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001Seite 1 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001

(2) Herr Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit dem Bremer Schulgeist OSLI:
Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit OSLAND

(3) Seite 1 des Buches „KLASSE H7 E“ von Job-Günter Klink:
Job-Günter Klink, KLASSE H 7 E

Erich K.H. Kalkus

Zusatz:
Ich danke der Bremer Tageszeitungen AG für den Hinweis auf den 5. Anti-Mobbing-Tag herzlich:

Jeder kann ein Opfer sein
Übermorgen ist Anti-Mobbing-Tag

Schon seit 1993 engagiert sich Erich K. H. Kalkus, ein ehemaliger Lehrer, gegen Mobbing. Vor einigen Jahren hat er den Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember ins Leben gerufen. Elisa Moll hat sich für ZOOM mit dem Experten unterhalten.

Frage: Herr Kalkus, was ist Mobbing?

Erich K. H. Kalkus: Mobbing ist das bewusste, gewollte, systematische Ausgrenzen eines anderen. Dabei wird in Kauf genommen, dass der andere in seiner Existenz vernichtet wird.

Was sind die häufigsten Ursachen von Mobbing speziell unter Jugendlichen?

Der Mobbingtäter möchte seine Macht und sein System erhalten, er will der Herrscher sein. Wesensmäßig ist das Mobbing zwischen Jugendlichen und Erwachsenen meiner Meinung nach das gleiche, es geht um Machterhalt, egal, ob es sich dabei um einen Schüler oder einen Direktor handelt. Schlimm wird es besonders dann, wenn Mitläufer in das Mobbing mit einstimmen.

Wie äußert sich Mobbing bei Jugendlichen?

Das ist vielfältig, viele Kinder trauen sich nicht mehr in die Schule. Die erste Reaktion ist also das „Wegbleiben-wollen“. Oft leiden Betroffene auch physisch, haben Schlafstörungen oder Bauchschmerzen. Das können natürlich auch Anzeichen für andere Dinge sein, aber eben auch für eine Belastung wie Mobbing.

Was sind die Gründe für Mobbing?

Da mag es Tausende von Gründen geben. Unglaublich winzige, banale Dinge können das sein, wie die Brille auf der Nase. Zusammenfassend kann man sie als „Anderssein“ oder „Andersdenken“ bezeichnen. Es gibt ja zum Beispiel auch oft Mobbing gegen Hochbegabte, die besondere Leistungen erbringen.

Wer ist ein leichtes Mobbingopfer?

Das kann wirklich jeder sein. Oft wird gesagt, dass man sich wehren muss und dass denen, die dies tun, nichts passieren kann. Aber das ist ein Irrtum, auch der, der sich wehrt und versucht, etwas Gutes umzusetzen, kann schlimmerweise gerade deshalb Opfer von Mobbing werden.

Welche Anti-Mobbing-Projekte haben Sie ins Leben gerufen?

Als Fiktion, also nicht als Verein, habe ich die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing (BAM) ins Leben gerufen. Auslöser waren die Erfahrungen während meiner Schullaufbahn und in einer Selbsthilfegruppe für Mobbingbetroffene, in die ich freundlicherweise hineinschauen durfte.

Welches Ziel verfolgen diese Projekte?

Die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing zu unterstützen und dass Mobbing nicht länger ein Tabuthema in unserer Gesellschaft bleibt, sondern salonfähig wird. Dass zum Beispiel auch über die enorme finanzielle Belastung für den Staat, die für die Heilung der Mobbingopfer aufgewendet werden muss, gesprochen wird. Dabei soll jedoch niemand verteufelt werden. Es geht um das Bemühen um mehr Menschlichkeit.

Haben Sie Ihre Ziele erreicht?

Ich kann noch nicht sagen, dass wir die Möglichkeit haben, etwas wie den „Christopher Street Day“ zu veranstalten, obwohl das für Mobbingopfer genauso nötig wäre. Dass es aber die BAM, dieses Bündnis gegen Mobbing, gibt und auch viele Politiker dabei mitwirken, ist zum Beispiel ein erreichtes Ziel.

Was raten Sie betroffenen Jugendlichen?

Immer das Gespräch suchen! Mit Lehrern und/oder einer Beratungsstelle sprechen, um dann nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Der „Hausherr“, also Chef, oder im Fall der Schüler der Senator für Bildung, Rektor oder Lehrer, ist dazu verpflichtet, ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen.

Was können Familie und Freunde von Mobbingopfern tun, um zu helfen?

Erstmal sollten sie die Sorgen des Betroffenen ernst nehmen und das Gespräch in erster Linie über die Schule suchen. Oder sie holen sich bei einer Beratungsstelle wie dem sozialpsychologischen Dienst der Schulbehörde Hilfe. Quelle

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Kontakt:
BAKI-MEINE SCHULE
Herr Erich K.H. Kalkus
Telefon: 0421/46 25 40
E-Mail: tagderschule@web.de
Homepage: http://www.bakischule.de