Petition zum Welttag der Menschenrechte im 1. Jahr der Schule *)

Die Unterstützung der Schulen in Schleswig-Holstein, die sich seit geraumer Zeit schon selbstverständlich gegen die gewollte Ausgrenzung durch Mobbing einsetzen, durch die Übernahme der Schirmherrschaft für den 2. landesweiten Anti-Mobbing-Tag durch Herrn Ministerpräsidenten Torsten Albig, lässt weltweit sichtbar erkennen, wie Politiker schulische Arbeit hilfreich unterstützen können.

Mich hat Herr Ministerpräsident Torsten Albig ermutigt, alle Politiker in Bremen zu bitten, sich ebenfalls öffentlich gegen die Menschenrechtsverletzung MOBBING auszusprechen und so die Schulen in ihrer Aufgabe zu unterstützen, die Jugend zu einer Gemeinschaftsgesinnung zu erziehen, die auf der Achtung vor der Würde jedes Menschen und auf dem Willen zu sozialer Gerechtigkeit und politischer Verantwortung beruht, zur Sachlichkeit und Duldsamkeit gegenüber den Meinungen anderer führt und zur friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Völkern aufruft (s. Bremer Verfassung, Artikel 26, Satz 1).

Mit dem offiziellen Anti-Mobbing-Tag hat Schleswig-Holstein ein Zeichen gesetzt und sollte deshalb zum „Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen“ erklärt werden schon im kommenden Jahr!

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

*) www. avaaz.org

Stück der "Berliner Mauer" = "Berliner Wegweiser gegen Mobbing"

Der Vorschlag, überall in unserem Land die Stücke der „Berliner Mauer“ als „Berliner Wegweiser gegen Mobbing“ anzusehen, wird heute mit dem neuesten Ausdruck der Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ ( http://www.slideshare.net/mobbingweb/stimmen-und-gesichter-gegen-mobbing ) Herrn Bundespräsidenten Joachim Gauck zugeschickt.

Mit dieser Aktion soll dafür geworben werden, der subtilen Gewalt gegen Menschen, Mobbing, in unserem Land mehr Aufmerksamkeit zu schenken – auch mit einem „Anti-Mobbing-Tag“, der zukünftig – wie schon in Bremen und Schleswig-Holstein am 2. Dezember – zudem an allen Stücken der „Berliner Mauer“ in der Bundesrepublik Deutschland öffentlich begangen werden könnte.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Aufruf zum ersten landesweiten Anti-Mobbing-Tag 2. Dezember 2011 in Schleswig-Holstein

Anti-Mobbing-Tag 2. Dezember 2011

alle Schulen in Schleswig-Holstein
Aufruf zum ersten landesweiten

Anti-Mobbing-Tag 2. Dezember 2011

Zusammenhalten
gegen Mobbing

ist das Motto des Anti-Mobbing-Tages.

Alle Schulen sind aufgefordert sich rund um diesen Tag mit kleinen und großen Aktionen für ein respektvolles Miteinander einzusetzen.

In Kooperation mit Kreisjugendschutzbeauftragten und der AKJS können Veranstaltungen und Projekte durchgeführt werden.

Quelle: http://www.akjs-sh.de/mobbing_cybermobbing/238.html

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Die Bürgerinitiative Baki-Meine Schule unterstützt diesen Aufruf in der Hoffnung, dass auch Schulen in Bremen und in den anderen Bundesländern diesem Beispiel folgen!

8. Anti-Mobbing-Tag in Bremen soll „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“ *) unterstützen
*) „Diskriminierungen von Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen, wegen des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität sind nicht hinnehmbar.“
(aus: Dringlichkeitsantrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN und der SPD in der Bremischen Bürgerschaft vom 27. September 2011)

Mobbing ist – aus welchem Grund auch immer – die gewollte Diskriminierung des Menschen.

Am 8. Anti-Mobbing-Tag soll – möglicherweise im Beisein von Frau Bürgermeisterin Karoline Linnert – in Bremen THE UNIVERSAL HUMAN RIGHTS LOGO als ein weltweites Zeichen für die freundliche Aufnahme und Anerkennung des Anderen erklärt und Kindern mit dem Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten und die Friedenstaube“ aus der Schule am Rübekamp in Bremen-Gröpelingen veranschaulicht sowie an das Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle zum 5. Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember 2008 erinnert werden.

Seit geraumer Zeit wird auch in Bremen – wie an vielen anderen Orten – der Wunsch laut, nicht diskriminiert zu werden, weil man „anders ist als die Anderen“ – selbst wenn man sich für die selbe „gute Sache“ einsetzt: Der Esel (im Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“) ist und bleibt ein Esel, der nur „I-A“ schreien kann, und der Hahn kann „nur“ krähen; sollte deshalb jemand diskriminiert werden, weil er sich nicht so ausdrücken kann wie z.B. ein Opernsänger ? – Die „Friedenstaube“ – der „5. Bremer Stadtmusikant“ (s. GOOGLE) – rät: „Zerstreitet Euch nicht, wenn Ihr das Gute erhalten wollt: Bemüht Euch gemeinsam darum !“

Das „Gute“ ist z.B. der demokratische Staat, den es aus Verantwortung zu erhalten gilt: „eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“ !

Im Hinblick auf den 8. Anti-Mobbing-Tag in Bremen lautet meine Petition für den Deutschen Bundestag deshalb so:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den 2. Dezember zum „Anti-Mobbing-Tag“ zu erklären.

Begründung: Mobbing belastet den Einzelnen und den Staat: „Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis.“ (aus: Urteil des Thüringer LAG vom 15.2.2001 – 5 Sa 102/00 – Entscheidungsleitsatz 1)
Vor 11 Jahren – zur 77. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) im Kieler Schloss – wiesen a l l e Vertreter der 16 Bundesländer auf die Notwendigkeit, eine Regierungsoffensive von Berlin aus gegen Burnout u n d M o b b i n g zu starten; zahlreiche Bürgerinitiativen in unserem Land erinnern seit geraumer Zeit an die alltägliche Gewalt gegen Menschen, Mobbing, und verstärken so nachhaltig den „Hilferuf aus dem Kieler Schloss“ (s. GOOGLE: „BAKI 77. ASMK“).
Seit 2004 wird in Bremen der 2. Dezember in Bürgerinitiative als „Anti-Mobbing-Tag“ begangen nach der Veranstaltung in der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen am 2. Dezember 2004 zum Thema „Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung“; denkbar ist, mit staatlicher Unterstützung zukünftig den 2. Dezember bundesweit als „Anti-Mobbing-Tag“ zu begehen und so gegen die gewollte Ausgrenzung von Menschen in unserem demokratischen Staat ein bleibendes Zeichen zu setzen.
Am 2. Dezember 2011 soll in Bremen der 8. Anti-Mobbing-Tag begangen werden.

Öffentlich gegen Mobbing ausgesprochen haben sich bis heute viele Verantwortliche, auch im Internetforum „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ (s. www.mobbing-web.de).

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

FLENSBURGER TAGEBLATT: "Premiere: Der ‚Anti-Mobbing-Tag’"

Heute – wenige Tage vor dem 7. Anti-Mobbing-Tag in Bremen – fand ich nach der Eingabe des Suchwortes „Anti-Mobbing-Tag“ bei GOOGLE die o.g. Information vom 2. September 2010 und sehe sie als ein „wegweisendes Signal aus Schleswig-Holstein“ an: Die schulische Initiative im Kreis Schleswig-Holstein ermutigt zur Ausweitung des Vorschlages, den 2. Dezember zukünftig in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam als „Anti-Mobbing-Tag“ zu begehen !

Das Signal „Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember 2010“ aus Schleswig-Holstein folgt nach nunmehr zehn Jahren dem „Signal aus dem Kieler Schloss“, das als „einstimmiger Hilferuf aus allen 16 Bundesländern“ noch heute nachlesbar ist im Protokoll der 77. ASMK: Angesichts von „Mobbing und Burn-out“ sollten – so die Forderung aus dem Jahre 2000 – dagegen staatliche Maßnahmen begonnen werden.

Überall in der Bundesrepublik Deutschland wurde das Signal aus dem Kieler Schloss begrüßt, besonders von Verantwortlichen, die – von nun an noch bestärkter durch den Hilferuf als zuvor – staatliche Bemühungen gegen Mobbing selbstverständlich fordern und unterstützen, auch durch öffentliche Initiativen.

Ich begrüße die schulische Initiative „2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag“ aus Schleswig-Holstein herzlich: Sie macht Hoffnung auf „Vereinigung in einem gemeinsamen Anliegen“ !

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.