"Festmahl des Bremer Schulgeistes" im Rathaus ?

Die Überschrift „Rathaus öffnet sich für Friedensgebet der Religionen“ heute auf der Seite 7 der BREMER NACHRICHTEN über einem Foto von Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen mit Gästen im Bremer Rathaus ( und der Bildunterschrift „Vor Gebet und Andacht in der Oberen Rathaushalle gab es gestern ein Lob von Bürgermeister Jens Böhrnsen. Er hob hervor, wie froh er darüber sei, in einer Stadt zu leben, in der Menschen unterschiedlicher Religionen nicht übereinander, sondern miteinander redeten.“ ) ermutigte mich, mit der Friedenstaube des Künstlers Richard Hillinger unverzüglich die Idee in das Bremer Rathaus zu tragen, mit einem „Festmahl des Schulgeistes“ die Bürgerinitiative zum Erhalt der Bremer Schule zu unterstützen:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
…dank der Bildungsleitsätze des Artikels 26 in der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen, die noch heute als Ausdruck des freien Bürgerwillens angenommen werden darf, „eine Ordnung des gesellschaftlichen Lebens zu schaffen, in der die soziale Gerechtigkeit, die Menschlichkeit und der Friede gepflegt werden, in der der wirtschaftlich Schwache vor Ausbeutung geschützt und allen Arbeitswilligen ein menschenwürdiges Dasein gesichert wird“, ist Bremen ein idealer Ort für die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht:

Die Erziehung und Bildung der Jugend zu sozialer Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Friede ist eine selbstverständliche Aufgabe der „Bremer Schule“, für deren Erhalt die Bürgerinitiative „Freunde und Förderer der Bremer Schule“ seit dem 20. Januar 2011 weltweit wirbt – mit der UN-Friedenstaube des Herrn Künstlers Richard Hillinger…

Denkbar ist, mit einem „Festmahl des Schulgeistes“ im Bremer Rathaus den Werbefeldzug zum Erhalt der Bremer Schule zu unterstützen – wie mit dem „Festmahl des Geistes“ den Kirchentag in Bremen…

Auf dem Weg zum Bremer Rathaus brachte ich das gleichlautende Schreiben für Frau Senatorin Renate Jürgens-Pieper in das Dienstgebäude Am Rembertiring; das Schreiben für Herrn Bürgermeister Böhrnsen fotografierte ich im Schnabel der „Bremer Friedenstaube“ (s. GOOGLE)
in der Friedenstraße in Bremen-Walle.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

HaiBao schon am 17. Februar 2010 ins Bremer Rathaus ?

Denkbar ist, schon am 17. Februar 2010 das aufblasbare Maskottchen HaiBao, das ich heute im „NEWSLETTER EXPO 2010 Shanghai China: Deutscher Pavillon balancity, Ausgabe 1/2010“ auf der Seite 2 zufällig entdeckt hatte nach Eingabe des Suchbegriffs „5. Bremer Stadtmusikant EXPO 2010“ bei GOOGLE,

aus GOOGLE am 8. Februar 2010 (1)aus GOOGLE am 8. Februar 2010 (2)
( Dokumente lassen sich durch Anklicken vergrößern )

in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) in das Bremer Rathaus zur Ausstellung „Bremen plant – mach mit !“ zu tragen.

Ich habe deshalb im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie darum gebeten, mir einen aufblasbaren HaiBao, den Botschafter der EXPO 2010, zuzuschicken ( E-Mail bitte anklicken ):
BAKI-Bitte an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Schulcontainer aus unserem Land der Ideen im UN-Millenniums-Container nach Shanghai ?

Am 17. November 2006 stand der UN-Millenniums-Container auf dem Domshof in Bremen; in einer Bürgeraktion für Kinder durfte Frau Dr. Renée Ernst, Beauftragte für die UN-Millenniumkampagne in Deutschland, der Vorschlag, der Schule durch die Initiative „17. Juni: Tag der Schule“ wie schon in unserem Land der Ideen überall auf der Erde einen symbolischen „Platz der Schule“ zu widmen und alle Schulorte der Erde durch die symbolische „Allee der UN-Ziele“ zu verbinden, übergeben werden ( alle Dokumente lassen sich durch Anklicken vergrößern ):
UN-Millenniums-Container am 17. November 2006 in BremenDomshof in Bremen wurde ALLEE DER UN-ZIELE am 16. November 2006Frau Dr. Reneée Ernst am 17. November 2006 in Bremen

Die freundliche Annahme einer Batteriesammelkiste ( BAKI ) aus der Bremer Schule und die Aufnahme der Bremer Schulkiste in den UN-Millenniums-Container durch Frau Dr. Renée Ernst am 17. November 2006 hat mich ermutigt, Frau Dr. Ernst am 13. November 2009 vorzuschlagen, auch den symbolischen „Schulcontainer zur EXPO 2010“ in den UN-Millenniums-Container aufzunehmen und auf der Allee der UN-Ziele nach China zu „exportieren“:
BAKI-Brief vom 13. November 2009 an Frau Dr. Renée Ernst

Den Bericht „Über das Rathaus Bremen gelangte die Bremer Schulkiste BAKI am 17. November 2006 in den UN-Millenniums-Container auf der Allee der UN-Ziele auf dem Bremer Domshof“ findet man in der Dokumentation UNSERE SCHULE, Ausgabe 20 zum 1. Januar 2007 ( Dokumente einfach anklicken ! ):
Seite 75 aus UNSERE SCHULE  20Seite 76 aus UNSERE SCHULE  20Seite 77 aus UNSERE SCHULE 20Seite 78 aus UNSERE SCHULE  20Seite 83 aus UNSERE SCHULE  20

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Dauerregen am 7. Oktober 2009 in Bremen bedingte Änderung der Bremer Aktion für Kinder zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Angesichts des kurz vor 11.55 Uhr immer noch anhaltenden Dauerregens entschied ich mich gestern auf dem Parkplatz an der Violenstraße, meine auf dem Bremer Marktplatz geplante Aktion zur laufenden Woche des bürgerschaftlichen Engagements zu ändern: Ich setzte den zuvor noch in meiner Garage zur Probe aufgestellten und dann in mein Auto geladenen BAKI-Stand nicht dem „Bremer Wetter“ aus ( Bilddokument bitte anklicken )
BAKI-Stand auf dem Parkplatz in der Violenstraße
und ging beim Geläut der Domglocken mit einem leuchtend-gelben Luftballon mit der Aufschrift „ENAGAGEMENT MACHT STARK !“ im Regen über den Marktplatz und von hier aus zu den Bremer Stadtmusikanten ( Bilddokument kann durch Anklicken vergrößert werden ):
Bremer Aktion für Kinder am 7. Oktober 2009 (1)
Den gelben Luftballon schenkte ich einem zufällig vorbeikommenden Kind.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz in der Violenstraße brachte ich die Briefe „Job-Günter-Klink-Platz“ vom 6. Oktober 2009 ( Dokument bitte anklicken )
Job-Günter-Klink-Platz
für Herrn Bürgermeister a.D. Hans Koschnick, Herrn Kultursenator Jens Böhrnsen, Frau Senatorin Renate Jürgens-Pieper und Herrn Senator Dr. Reinhard Loske ins Bremer Rathaus;
die BAKI-Briefe „Job-Günter-Klink-Platz“ für Frau Rose Pfister und Herrn Dr. Konrad Elmshäuser brachte ich in die Städtische Galerie und in das Staatsarchiv ( Dokumente bitte anklicken ):
Bremer Aktion für Kinder am 7. Oktober 2009 (2)Bremer Aktion für Kinder am 7. Oktober 2009 (3)Bremer Aktion für Kinder am 7. Oktober 2009 (4)

Heute – während ich diesen Bericht schreibe – regnet es in Bremen immer noch; auch heute wäre die für gestern geplante Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements nicht durchführbar im Freien; schon gestern – auf dem Marktplatz – habe ich beschlossen, zukünftig alle geplanten Bremer Aktionen für Kinder ( BAKI ) einfach zu ändern, wenn es erforderlich ist z.B. wegen widrigen Wetters in Bremen, und ihnen zudem einen „Schutzraum“ zu suchen – z.B. meine Garage, in der ich vor der Fahrt zum Bremer Marktplatz eine Stellprobe gemacht habe ( Dokumente bitte anklicken ):
Stellprobe in der Garage (1)Stellprobe in der Garage (2)
Stellprobe in der Garage (3)Stellprobe in der Garage (4)

Am 17. Oktober 2009 soll auf dem Bremer Marktplatz eine Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) zum Welttag zur Bekämpfung der Armut und zur Unterstützung der UN-Millenniumziele stattfinden.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Friedenstaube aus Bayern kommt nach Bremen !

Am 27. August 2009 teilte mir Herr Künstler Richard Hillinger aus Landshut in einem Telefongespäch mit, dass die für den Schulcontainer zur EXPO 2010 gedachte Peng-chun-Chang-Friedenstaube voraussichtlich schon Ende der ersten Septemberwoche Bremen erreichen wird; ich habe unverzüglich Herrn Chefredakteur Gerhard Buzzi, Herrn Chefredakteur Peter Tänzer, Herrn Intendanten Erik Bettermann, Herrn Intendanten Jan Metzger und Herrn Bürgermeister a.D. Hans Koschnick im Bremer Rathaus darüber informiert ( die Dokumente kann man durch Anklicken vergrößern ):

BAKI-Information vom 27. August 2009Kehrseite der BAKI-Information

Ich habe Herrn Hillinger versprochen, die für die Weltausstellung in Shanghai gedachte Peng-Chun-Chang-Friedenstaube nach ihrer „Landung“ in Bremen in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) zusammen mit den Bremer Stadtmusikanten am Bremer Rathaus zu fotografieren und zum „5. Bremer Stadtmusikanten“ zu erklären.

Wer will, kann die Peng-Chun-Chang-Friedenstaube auf der Internetseite von Herrn Richard Hillinger ansehen: www.richard-hillinger.de .

Erich K.H. Kalkus, BAKI-SCHULE

Zusatz:
Um 8:29 Uhr habe ich die „Erhöhung“ der Bremer Stadtmusikanten in meinem Kommentar „Angedacht und schon bald möglich: Friedenstaube aus Bayern wird 5. Bremer Stadtmusikant !“ auf der Internetseite www.weser-kurier.de angezeigt ( Dokument einfach anklicken ! ):

BAKI-Kommentar vom 28. August 2009, 8.29 Uhr

"Gemeinsam gegen Mobbing !" – Vorschau auf den 5. Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Zur Mitgestaltung des 5. Anti-Mobbing-Tages habe ich in Bremen u.a. eingeladen: die Selbsthilfegruppe NO MOBBING, den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt ( kda ), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, den DGB, ver.di, das Landesinstitut für Schule ( LIS ), die Landeszentrale für politische Bildung, den Zentralelternbeirat ( ZEB ), die UNIVERSITÄT BREMEN, die BREMER INITIATIVE AKTIVE BÜRGERSTADT ( BIAB ), die Arbeitnehmerkammer, den Senat, die Bürgerschaft; um Grußworte habe ich in den Geschäftsstellen der CDU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und der FDP ersucht; zudem habe ich darum gebeten, Kerzen im Gebäude der UNIVERSITÄT BREMEN anzünden zu dürfen, sollte das wegen schlechten Wetters draußen vor der Tür nicht möglich sein.

Gemeinsam mit Herrn Klaus-Dieter May in Berlin habe ich bundesweit auf den 5. Anti-Mobbing-Tag aufmerksam gemacht und um Grußworte gebeten; ein Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle MdB darf erwartet werden; aus Burgwedel erhielt Herr May in Berlin schon gute Wünsche für den Verlauf der Veranstaltung in Bremen und Erfolgswünsche für das weitere Engagement gegen Mobbing: am 27. November 2008 durfte der ANTI-MOBBING-AWARD 2008 aus Berlin in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) Herrn Dirk Rossmann überbracht werden. ( Herr May war 2005 Teilnehmer beim 2. Anti-Mobbing-Tag in Bremen und ist Vertreter und Förderer der Grundsätze für die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing; Herr May verhilft mit seiner Bürgerinitiative „ STIMMEN UND GESICHTER GEGEN MOBBING “ unserem Land zu einem Ansehen, das unserem Land gebührt: In unserem Land wird Mobbing durch Verantwortliche geächtet ! )

Immer wieder – besonders in diesen Tagen – stellt sich mir die Frage: „Warum wirbst du für ein Bündnis gegen Mobbing, obwohl du doch gar kein Mobbingopfer bist ?“ – Die Antwort gebe ich mir so: „Ich bin betroffen, wenn ich fast täglich erleben muss, dass Menschen – aus welchem Grund auch immer – ausgegrenzt und bewusst verletzt und gekränkt werden; Mobbing ist – wie jeder weiß – eine gewaltige Belastung für jeden Staat, und jeder in unserem Staat hat das Recht und die Pflicht, sich so wie er es vermag, für den Erhalt des demokratischen Staates einzusetzen. Ich unterstütze deshalb selbstverständlich als Bürger die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing !“

Mit dem Exponat „DRAWING PINS“ habe ich die Belastung unseres Staates durch Mobbing – schon für Kinder verständlich – so veranschaulicht:
Exponat DRAWING PINSText zum Exponat DRAWING PINS

Das Exponat DRAWING PINS soll zur Bremer Aktion für Kinder am 5. Anti-Mobbing-Tag noch einmal vor dem alten Schulgebäude Am Barkof öffentlich gezeigt werden; dazu möchte ich – nach Verlesung der eingetroffenen Grußworte – folgende Rede halten:

Liebe Kinder, sehr geehrte Damen und Herren,

ich werbe heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, unter dem Motto „Gemeinsam gegen Mobbing“ für ein freundliches Land der Ideen; dazu habe ich das Denkmodell „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ mitgebracht, das ich am 19. Januar 1999 bei meinem Vortrag „Ein Bündnis gegen Mobbing: Anregungen, Chancen und Perspektiven“ zum ersten Mal hier im alten Schulgebäude Am Barkhof öffentlich gezeigt habe (1) – auf dem ersten „Grundstein für ein Bündnis gegen Mobbing“, den ich schon am nächsten Tag unserem Bürgermeister, Herrn Dr. Henning Scherf, brachte, gefüllt mit Informationen über die Bremer Initiative gegen Mobbing; den zweiten Grundstein brachte ich – gefüllt mit weiteren Informationen – ein Jahr später in das Bremer Rathaus: Insgesamt sieben Grundsteine habe ich so dem Senat der Freien Hansestadt zur Verfügung gestellt.

Am 1. Januar 2000 durfte ich Herrn Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Rathaus persönlich an die laufenden Bürgerbemühungen um mehr Menschlichkeit in unserem Land erinnern mit der Übergabe eines Bildes mit dem Bremer Schulgeist OSLI.(2)

Das „Haus mit Herz“ habe ich zur EXPO 2000 in Hannover mitgenommen und dem Maskottchen TWIPSY so erklärt: „Das Haus mit Herz aus der Bremer Schule soll das Wahrzeichen für Kinder sein: Zu einem Haus mit Herz soll unsere Erde werden durch Menschlichkeit !“

Heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, stelle ich das zum Wahrzeichen für Kinder erklärte Haus mit Herz aus der Bremer Schule hier vor das alte Schulgebäude und versuche gleich – nach meiner Rede – in meinem Denkmodell eine Kerze zu entzünden; ich hoffe, die kleine Flamme wird so lange brennen, bis ich von dieser Aktion für Kinder ein Foto gemacht habe.

Heute und hier danke ich mit meiner Bürgeraktion allen meinen Lehrern, die mich dazu ermutigt haben; besonders danke ich hier und heute meinem Lehrer aus der Pädagogischen Hochschule Bremen: Professor Dr. Job-Günter Klink; er hat mit bewusst gemacht (3), dass jedes Haus – auch die Schule – durch Menschlichkeit erhellt werden kann wie durch die kleine Kerze hier im Denkmodell „Haus mit Herz“; um das Denkmodell will ich jetzt mit Schulkreide einen Kreis ziehen und den runden Platz „Professor-Klink-Platz“ nennen.

(1) Seite 22 aus der Dokumentation MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001 ( auch Seite 1 ):
Seite 22 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001Seite 1 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001

(2) Herr Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit dem Bremer Schulgeist OSLI:
Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit OSLAND

(3) Seite 1 des Buches „KLASSE H7 E“ von Job-Günter Klink:
Job-Günter Klink, KLASSE H 7 E

Erich K.H. Kalkus

Zusatz:
Ich danke der Bremer Tageszeitungen AG für den Hinweis auf den 5. Anti-Mobbing-Tag herzlich:

Jeder kann ein Opfer sein
Übermorgen ist Anti-Mobbing-Tag

Schon seit 1993 engagiert sich Erich K. H. Kalkus, ein ehemaliger Lehrer, gegen Mobbing. Vor einigen Jahren hat er den Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember ins Leben gerufen. Elisa Moll hat sich für ZOOM mit dem Experten unterhalten.

Frage: Herr Kalkus, was ist Mobbing?

Erich K. H. Kalkus: Mobbing ist das bewusste, gewollte, systematische Ausgrenzen eines anderen. Dabei wird in Kauf genommen, dass der andere in seiner Existenz vernichtet wird.

Was sind die häufigsten Ursachen von Mobbing speziell unter Jugendlichen?

Der Mobbingtäter möchte seine Macht und sein System erhalten, er will der Herrscher sein. Wesensmäßig ist das Mobbing zwischen Jugendlichen und Erwachsenen meiner Meinung nach das gleiche, es geht um Machterhalt, egal, ob es sich dabei um einen Schüler oder einen Direktor handelt. Schlimm wird es besonders dann, wenn Mitläufer in das Mobbing mit einstimmen.

Wie äußert sich Mobbing bei Jugendlichen?

Das ist vielfältig, viele Kinder trauen sich nicht mehr in die Schule. Die erste Reaktion ist also das „Wegbleiben-wollen“. Oft leiden Betroffene auch physisch, haben Schlafstörungen oder Bauchschmerzen. Das können natürlich auch Anzeichen für andere Dinge sein, aber eben auch für eine Belastung wie Mobbing.

Was sind die Gründe für Mobbing?

Da mag es Tausende von Gründen geben. Unglaublich winzige, banale Dinge können das sein, wie die Brille auf der Nase. Zusammenfassend kann man sie als „Anderssein“ oder „Andersdenken“ bezeichnen. Es gibt ja zum Beispiel auch oft Mobbing gegen Hochbegabte, die besondere Leistungen erbringen.

Wer ist ein leichtes Mobbingopfer?

Das kann wirklich jeder sein. Oft wird gesagt, dass man sich wehren muss und dass denen, die dies tun, nichts passieren kann. Aber das ist ein Irrtum, auch der, der sich wehrt und versucht, etwas Gutes umzusetzen, kann schlimmerweise gerade deshalb Opfer von Mobbing werden.

Welche Anti-Mobbing-Projekte haben Sie ins Leben gerufen?

Als Fiktion, also nicht als Verein, habe ich die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing (BAM) ins Leben gerufen. Auslöser waren die Erfahrungen während meiner Schullaufbahn und in einer Selbsthilfegruppe für Mobbingbetroffene, in die ich freundlicherweise hineinschauen durfte.

Welches Ziel verfolgen diese Projekte?

Die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing zu unterstützen und dass Mobbing nicht länger ein Tabuthema in unserer Gesellschaft bleibt, sondern salonfähig wird. Dass zum Beispiel auch über die enorme finanzielle Belastung für den Staat, die für die Heilung der Mobbingopfer aufgewendet werden muss, gesprochen wird. Dabei soll jedoch niemand verteufelt werden. Es geht um das Bemühen um mehr Menschlichkeit.

Haben Sie Ihre Ziele erreicht?

Ich kann noch nicht sagen, dass wir die Möglichkeit haben, etwas wie den „Christopher Street Day“ zu veranstalten, obwohl das für Mobbingopfer genauso nötig wäre. Dass es aber die BAM, dieses Bündnis gegen Mobbing, gibt und auch viele Politiker dabei mitwirken, ist zum Beispiel ein erreichtes Ziel.

Was raten Sie betroffenen Jugendlichen?

Immer das Gespräch suchen! Mit Lehrern und/oder einer Beratungsstelle sprechen, um dann nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Der „Hausherr“, also Chef, oder im Fall der Schüler der Senator für Bildung, Rektor oder Lehrer, ist dazu verpflichtet, ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen.

Was können Familie und Freunde von Mobbingopfern tun, um zu helfen?

Erstmal sollten sie die Sorgen des Betroffenen ernst nehmen und das Gespräch in erster Linie über die Schule suchen. Oder sie holen sich bei einer Beratungsstelle wie dem sozialpsychologischen Dienst der Schulbehörde Hilfe. Quelle

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Kontakt:
BAKI-MEINE SCHULE
Herr Erich K.H. Kalkus
Telefon: 0421/46 25 40
E-Mail: tagderschule@web.de
Homepage: http://www.bakischule.de