BREMER NACHRICHTEN: "Große politische Veränderungen haben Petitionen in den vergangenen Jahren in Bremen offenbar nicht bewirkt."

Diese Feststellung las ich heute, am 23. Februar 2010, bevor ich der Einladung zum Besuch des Schulzentrums Neustadt in Bremen folgen und hier ab 10 Uhr erleben konnte, wie Schülerinnen und Schüler sich mit „Belastungen“ befassen, unter denen viele Menschen leiden: Depressionen, Sucht, Essstörungen, Mobbing u.a.m., und über Möglichkeiten nachdenken, den Betroffenen zu helfen. ( Auf der Hinfahrt zur Schule an der Delmestraße hatte ich in der Wiederholung der RADIO-BREMEN-Sendung vom 20. Februar 2010 noch einmal den Wunsch „Schulen sollten die edelsten und schönsten Gebäude einer Stadt sein“ von Herrn Ranga Yogeshwar zur Kenntnis genommen. ) – Die Schule, die Kinder ermutigt, sich mit der Not auf der Erde zu befassen und Kinder anregt, nach Veränderungen der Not auf der Erde zu suchen, ist eine Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht; sie verdient es, als „UNSERE SCHULE“ öffentlich ausgezeichnet zu werden !

Eine „große politische Veränderung“ soll mit der Online-Petition „Platz der Schule in Bremen !“ vom 21. Februar 2010 bewirkt werden: „…öffentliche Petitionen im Netz bieten Bürgerinitiativen oder Einzelpersonen, die bisher nicht von ihren gemeinsamen Interessen wussten, die Chance, ihre Forderungen mit ein paar Mausklicks zu bündeln.“ ( s. BREMER NACHRICHTEN heute in der Veröffentlichung „Mitmischen per Mausklick“ auf der Seite 8 )

Eine große politische Veränderung wäre es m.E., wenn „unseren“ Schulen mit ihren Bemühungen zur Linderung der Not auf der Erde der „Platz der Schule“ zugebilligt würde !

Der „Platz der Schule“ kostet nichts und „bereichert“ jeden Ort auf der Erde.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.