Offener Brief: "Die Idee der Uni begeistert mich"

Sehr geehrte Frau Chefredakteurin,
sehr geehrter Herr Chefredakteur,

mit diesem offenen Leserbrief möchte ich noch einmal der Bremer Tageszeitungen AG dafür danken, dass die Idee von einem herzlichen Geist in der Bremer Schule in Veröffentlichungen veranschaulicht wurde, die schon für Kinder verständlich sind und weltweit nachlesbar bleiben im WESER-KURIER-Archiv und leicht zu finden sind durch Eingabe der Suchworte ‚Bremer Schulgeist‘.

Zum 40-jährigen Bestehen der Universität Bremen habe ich auf dem Job-Günter-Klink-Platz in Bremen die Initiative „Freunde und Förderer (zum Erhalt) der Bremer Schule‘ ins Leben gerufen – ermutigt auch durch den Hinweis des Präsidenten der Jacobs University Bremen, Herrn Professor Dr. Joachim Treusch, am 29. Oktober 2007, anlässlich des ersten ‚Founders Day‘, auf den Artikel 26 der Bremer Verfassung: ‚Nicht zuletzt diese Grundsätze, die der Jacobs University wie auf den Leib geschneidert sind, machen die Hansestadt schon aus historischer Sicht zu einem idealen Standort für unsere Universität.‘

Als Lehrer begann ich 1965, ‚meine‘ Schule in Bremen gemäß der o.g. Bildungsleitsätze zu ‚kleiden‘, seit 1986 (Tschernobyl) mit einer Kampagne zum Erhalt der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht: die ‚Schule mit Herz‘.

Ich freue mich, dass die Bremer Tageszeitungen AG mit zahlreichen Veröffentlichungen die Bremer Aktion für Kinder (BAKI) von Anfang an dokumentiert; gedankt habe ich dem Pressehaus Bremen dafür mit der BAKI-Auszeichnung ‚Haus mit Herz‘.

Zum Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit wurde die BREMER IDEE für RIO+20 auf der zur ‚Allee der UN-Ziele‘ erklärten Osterholzer Heerstraße in Bremen der Öffentlichkeit nahegebracht mit einer Bürgeraktion; gestern habe ich Herrn Umweltsenator Dr. Joachim Lohese ersucht, die o.g. Idee aus Bremen zur Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 zu tragen (s. http://www.myheimat.de/bremen/politik/mein-offener-brief-an-den-bremer-umweltsenator-dr-joachim-lohse-d2416107.html ).

Mit freundlichen Grüßen…“

Meinem Brief angelegt habe ich ein Bilddokument von der Bremer Aktion für Kinder am 4. Juni 2012 vor der Schule Osterholz, Osterholzer Heerstraße 160, 28325 Bremen, unter dem Banner „ALLEE DER UN-ZIELE“.

Die in meinem Brief erwähnte Auszeichnung „Haus mit Herz“ erhielt die Bremer Tageszeitungen AG am 13. August 2011 (s. http://www.bakischulebremen.files.wordpress.com/2011/08/baki-brief-vom-13-august-2011.pdf ).

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Wissenschaftsjahr 2012: 1. Jahr der Schule !

Mit der „BREMER IDEE für RIO+20“ wird das Wissenschaftsjahr 2012 zum „1. Jahr der Schule“ erklärt.

BAKI unterstützt im Wissenschaftsjahr 2012 mit der Idee „1. Jahr der Schule“ das Zukunftsprojekt ERDE des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Der Idee des Bremer Lehrers Adolph Bermpohl, zuerst die Menschen und dann erst die Güter auf dem untergehenden Schiff zu retten, folgt die schulische, d.h. einfache Umweltschutzinitiative mit der Batteriesammelkiste (BAKI) aus der Bremer Schule seit dem Unglück in Tschernobyl (1986) bis heute; 2010 hat sie China erreicht.
1992 hat der Wissenschaftler Dr. Walter Leal-Filho von der Universität Bradford aus das Denkmodell BAKI mitgenommen zum UN-Weltgipfel in Rio de Janeiro; zur Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 soll eine Ur-BAKI aus unserem Land der Ideen die Welt darauf aufmerksam machen, dass die Schule ein Garant für nachhaltigen Umweltschutz ist und zugleich ein Partner der Wirtschaft, die unsere Welt zur Zukunft braucht (s. GOOGLE: „Zukunftsgemeinschaft Wirtschaft – Schule“).

Das Wissenschaftsjahr 2012 ist das 1. Jahr der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht: die Schule mit Herz !
1992 wurde – der Idee des Bremer Lehrers Adolph Bermpohl folgend – auf dem Bremer Marktplatz die 1. „Olympiade für das Kind – weltweit (OLYKI)“, kurz: „Umwelt-Olympiade“, eröffnet, die unter der Leitidee „MENSCHLICHKEIT GEWINNT !“ jede Bemühung auszeichnet, die zur Rettung der Erde beiträgt.
1993 wurde Frau Dr. Vandana Shiva („Der einzige Weg zur Lösung eines globalen Problems sind weltweite lokale Lösungen. Ich glaube, es gibt eigentlich überhaupt nichts, was ausschließlich global wäre. Alles Globale hat vielmehr lokale Wurzeln.“) der Alternative Nobelpreis zuerkannt.
Seit der Umweltmesse (ÖMUG) 1996 in Cuxhaven wird das wissentliche Belasten der Umwelt als „Umwelt-Mobbing“ (s. GOOGLE) veranschaulicht: „Wer eine kleine Gerätebatterie nicht der staatlich geregelten Entsorgung zuführt, belastet wissentlich unsere Erde.“

Die Zukunftsgemeinschaft Wirtschaft – Schule festigen !
Wegweisend ist die Bemühung der Abfallberaterin des Landkreises Cuxhaven, Frau Petra Vooth, die Schulkinder beim Besuch der größten Batteriesortieranlage der Welt in Bremerhaven erkennen lässt, dass das Sammeln von ausgedienten Gerätebatterien Sinn macht; sie werden der Wiederverwertung und der geregelten Entsorgung zugeführt: „S o, liebe Kinder, kann jedes Kind schon mithelfen, unsere Umwelt zu schützen.“

Am 9. Welttag der Schule beginnt die 6. Umwelt-Olympiade
Am WELTTAG FÜR DIE BEKÄMPFUNG VON WÜSTENBILDUNG UND DÜRRE (17. Juni) wird seit 2004 der „Welttag der Schule“ auf dem Bremer „Platz der Schule“ als Bremer Aktion für Kinder (BAKI) begangen.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.