Beitrag zur Umwelt-Olympiade: "Professor-Klink-Platz in der Gartenstadt Vahr in Bremen !"

Nach Erhalt der Information „Senat stimmt über Peter-Zadek-Platz ab“ in den BREMER NACHRICHTEN heute, am 15. März 2010, auf der Seite 18 gab ich unverzüglich bei GOOGLE den Namen „Job-Günter Klink“ ein und fand um 5.32 Uhr diese beiden ersten Hinweise:

Job-Günter Klink – Wikipedia
und
DANKE: „Job-Günter-Klink-Weg“ jetzt in Bremen !

Da morgen, am 16. März 2010, der Senat beschließen wird, die Freifläche vor der Schwankhalle am Buntentorsteinweg nach dem im vergangenen Jahr gestorbenen Regisseur Peter Zadek zu benennen, schrieb ich in meinem Brief an den Senat der Freien Hansestadt Bremen via Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen u.a.:

Herzliche Bürgerbitte

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

Heute, am 30. Todestag des Bremer Pädagogen Job-Günter Klink bitte ich Sie, morgen auch dem Beiratsbeschluss des Ortsamtes Osterholz zuzustimmen, die Straße zwischen den Schulen am Ellenerbrokweg und der Freien Waldorfschule in Bremen-Osterholz zukünftig
Job-Günter-Klink-Weg
zu nennen.
Mit freundlichen Grüßen
BAKI-SCHULE


Heute, am 15. März 2010, will ich auf die Bürgerinitiative zur Erinnerung an den Bremer Lehrer Klink zurückblicken:

Die Initiative „Professor-Klink-Platz in der Gartenstadt Vahr in Bremen !“ ist seit geraumer Zeit ein Beitrag zur laufenden Umwelt-Olympiade, die unter der Leitidee „MENSCHLICHKEIT GEWINNT !“ steht.

Am 28. Juni 2002 fand vor dem Ortsamt Osterholz in Bremen, Osterholzer Heerstraße 100, 28325 Bremen, eine Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) statt, um für den „Professor-Klink-Platz“ öffentlich zu werben. In der BAKI-Dokumentation UNSERE SCHULE, Ausgabe 2 zum 1. Juli 2002, findet man auf der Seite 102 diese BAKI-Presseinformation:

Ein Platz der Schule in Bremen:
„Professor-Klink-Platz“

In einer BREMER AKTION FÜR KINDER soll am Freitag, 28. Juni 2010, 17.50 Uhr, unmittelbar am „Meilenstein der Bremer Schule“ vor dem Ortsamt Osterholz in Bremen der Schule in Bremen ein Platz gewidmet werden in Erinnerung an den Lehrer Job-Günter Klink, der als Professor an der Universität für ein Jahr lang als Klassenlehrer in einer Hauptschule war und seine Schularbeit belegte in dem Buch „KLASSE H 7e“ ( Verlag Julius Klinkhardt, 1974 ).
Angesichts der öffentlichen Diskussion über die Bremer Schule in diesen Tagen dürften die Ausführungen in dem Buch „KLASSE H 7e“ als bedeutsamer Beitrag aus der Bremer Lehrerschaft gewertet werden und die Bremer Schule bestätigen in ihren zahlreichen alltäglichen Bemühungen, den Verfassungsauftrag zu erfüllen ( s. Artikel 26 der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen ).
Hervorgehoben werden sollen hier nur zwei Sätze aus dem Buch „KLASSE H 7e“:
„Wie leicht erscheint Arbeit in der Schule doch, wenn man nur wieder den nötigen Abstand von ihr hat !“ und „Mein Beitrag würde seinen Zweck erfüllen, wenn er zum Nachdenken anregt und Diskussionen auslöst, die stärker getragen sind von der Sorge einer Generation um die nächste als von aufgesetzten, im Wort bleibenden Unverbindlichkeiten.“
Der Bremer Schule einen würdigen Platz einräumen will die BREMER AKTION FÜR KINDER: Die BREMER SCHULE verdient es nicht, als „Klassenletzter“ auf der Erde angesehen zu werden – die BREMER SCHULE braucht die Zukunft unserer Welt !

Den Vortrag „Professor-Klink-Platz in Bremen !“ vor dem „Meilenstein der Bremer Schule“ am 28. Juni 2002 findet man auf der Seite 104 der BAKI-Dokumentation UNSERE SCHULE 2:

Es liegt nahe, heute und hier, öffentlich vorzuschlagen, in Bremen einen Platz der BREMER SCHULE

Professor-Klink-Platz

zu nennen: 1. Heute ist der 252. Geburtstag des Bremer Schulgeistes OSLI; 2. Das Denkmal hier ist zum Meilenstein der Schule geworden.
Schulgeist und Schule sind eine Einheit wie Bremen und die Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen; ohne das eine gäbe es das andere nicht, so auch ist die BREMER SCHULE ohne die Bremer Verfassung nicht denkbar und der Geist der Bremer Schule nicht ohne den Lehrer Job-Günter Klink.
Der Lehrer Job-Günter Klink hat den Geist der Bremer Landesverfassung der Schule einverleibt und sie zu einem Raum werden lassen, der Herz unseres Staates ist.
Die Not unseres Staates wollte der Universitätsprofessor Job-Günter Klink lindern als Klassenlehrer in einer Hauptschule. Während eines Jahres in der Schule erkannte Klink sein Scheitern, gestand es öffentlich ein und erhoffte – heute vor dreißig Jahren schon ! – mehr gemeinsame „Sorge“ um unsere Schule.
Viele Menschen in Bremen und überall auf der Erde haben aus Sorge um Schule und Staat sich eingesetzt wie der Lehrer Job-Günter Klink als Einzelkämpfer für eine gute Sache; nicht selten scheiterten sie am herrschenden Denken.
Ihnen soll der „Professor-Klink-Platz“ in Bremen am Meilenstein der Schule Mut machen, sich unaufhörlich einzusetzen für eine Schule im Interesse des Kindes und seiner Welt. Möge auch die Tatsache, daß der Bremer Schulstein nicht mehr – wie ursprünglich – zehn Kilometer vom Bremer Rathaus entfernt ist, sondern heute nur noch neun Kilometer, die Hoffnung vergrößern, Schule werde eines Tages noch mehr Bedeutung beigemessen werden für die Zukunft unseres Staates und der Erde:
Die BREMER SCHULE braucht die Zukunft unserer Welt !
– Und Bremen halte die gemeinsame Sorge um Schule und Welt wach und öffne den „Professor-Klink-Platz“ hier und heute für schulische Initiative !

Die Verwirklichung der Bürgerinitiative zur Erinnerung an den Bremer Lehrer Klink wird in dem Schreiben des Herrn Ortsamtsleiters Werner Mühl vom 22. Januar 2010 bestätigt:

„Zu meiner Freude ist es jetzt gelungen, im Bereich des Stadtteils Osterholz einen Weg im Neubaugebiet in der Nähe der Schule am Ellenerbrokweg auszuwählen, der nach dem Beschluss des Beirates Osterholz nach Prof. Klink benannt werden soll.
Ich freue mich über die Entscheidung des Beirates Osterholz sehr und habe darüber auch den Beirat Vahr in öffentlicher Sitzung am 19.01.2010 informiert. Auch der Beirat Vahr ist erfreut über diese Entwicklung und hat mich ausdrücklich gebeten, Sie hierüber zu informieren.“

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.