Eine Schule mit Herz: die Marie-Curie-Schule in Bremen

Am 21. Februar 2011 konnte man in der „Zeitung für die Grundschule“ der Bremer Tageszeitungen AG auf der Seite V lesen, welche „Schwerpunkte“ die Marie-Curie-Schule hat:

„Wir wünschen uns ‚fröhliche Kinder in einer humanen Schule‘ und versuchen, alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu fördern und zu stärken.“

Am 7. März 2011 besuchte ich die Marie-Curie-Schule mit der Bremer Friedenstaube, die im Schnabel meinen Brief für die

Marie-Curie-Schule – Schule mit Herz
z.H. Frau Rektorin Birte Huckfeldt

trug, fotografierte vor der Schule den Lindenbaum, der hier 1986 gepflanzt, 1996 von Unbekannten lebensgefährlich verletzt worden war und seitdem liebevoll gepflegt wird (das Bilddokument „Schulbaum in der Curiestraße am 7. März 2011“ habe ich auf der Internetseite http://bakischulebremen.wordpress.com veröffentlicht ):

Sehr geehrte Frau Rektorin,
über die Veröffentlichung des Wunsches nach fröhlichen Kindern in einer menschlichen Schule habe ich mich sehr gefreut: Der öffentliche Hinweis der Bremer Tageszeitungen auf das, was die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, Menschlichkeit, auszeichnet, erlaubt, noch einmal auf das Wesentliche der „Bremer Schule“ hinzuweisen, das ich als Lehrer in Bremen-Oslebshausen meinem Dienstherrn als den „Bremer Schulgeist Osli“ überreicht habe – symbolisch in einer Buchattrappe, vor 25 Jahren, am 20. Januar 1986.
Ich erlaube mir, Ihnen für die „Preisgabe“ Ihres Schulwunsches zu danken; die o.g. Zeitung mit der Veröffentlichung „Die Klasse 3a der Marie-Curie-Schule in Horn-Lehe“ nehme ich an als wegweisend zum „2. Bremer Gipfeltreffen“ am nächsten Welttag der Schule.

In einem Gespräch mit Frau Rektorin Huckfeld erinnerte ich an die Rettungsaktion für den Schulbaum, deren Beginn ich als Zeitzeuge miterlebt und sofort aufgenommen habe als Beitrag zur laufenden Umwelt-Olympiade; am 16. April 1997 übergaben mir Kinder „Das Baumbuch von der Klasse 3b Schule Curiestraße“ zur Mitnahme zur 2. Umweltmesse ( ÖMUG ’97 ) in Cuxhaven.

In dem „Baumbuch“ findet man viele Bilder und Worte, die unschwer erkennen lassen, dass die Rettungsbemühungen für den Baum ein „schulisches, d.h.herzliches Anliegen“ sind.

Wie wir der Linde geholfen haben
Wir waren sehr traurig, dass unsere Linde so eine schlimme Wunde hatte. Wir wollten gerne etwas für sie tun. Also sind wir zum Lehr- und Versuchsgarten gegangen und haben Herrn Leumer um Rat gefragt. Er sagte zu uns: „Nehmt Lehm, streicht die Wunde damit aus und wickelt Mullbinden darum.“ Kai, Björn und Arne haben das noch am selben Nachmittag getan. Sie haben auch ein Schild an der Linde befestigt. Darauf stand:
Zerstört nicht
diesen Baum !
Dann haben wir in der Klasse gemeinsam ein großes Plakat gemacht. Auf der nächsten Seite ist es ganz klein zu sehen. Wir hoffen nun, dass niemand mehr unserer Linde etwas antut.
( aus: Das Baumbuch von der Klasse 3b Schule Curiestraße )

In der „Schule mit Herz“, die unsere Welt zur Zukunft braucht, wirkt ein „Schulwesen mit Herz“.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

"Festmahl des Bremer Schulgeistes" im Rathaus ?

Die Überschrift „Rathaus öffnet sich für Friedensgebet der Religionen“ heute auf der Seite 7 der BREMER NACHRICHTEN über einem Foto von Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen mit Gästen im Bremer Rathaus ( und der Bildunterschrift „Vor Gebet und Andacht in der Oberen Rathaushalle gab es gestern ein Lob von Bürgermeister Jens Böhrnsen. Er hob hervor, wie froh er darüber sei, in einer Stadt zu leben, in der Menschen unterschiedlicher Religionen nicht übereinander, sondern miteinander redeten.“ ) ermutigte mich, mit der Friedenstaube des Künstlers Richard Hillinger unverzüglich die Idee in das Bremer Rathaus zu tragen, mit einem „Festmahl des Schulgeistes“ die Bürgerinitiative zum Erhalt der Bremer Schule zu unterstützen:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
…dank der Bildungsleitsätze des Artikels 26 in der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen, die noch heute als Ausdruck des freien Bürgerwillens angenommen werden darf, „eine Ordnung des gesellschaftlichen Lebens zu schaffen, in der die soziale Gerechtigkeit, die Menschlichkeit und der Friede gepflegt werden, in der der wirtschaftlich Schwache vor Ausbeutung geschützt und allen Arbeitswilligen ein menschenwürdiges Dasein gesichert wird“, ist Bremen ein idealer Ort für die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht:

Die Erziehung und Bildung der Jugend zu sozialer Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Friede ist eine selbstverständliche Aufgabe der „Bremer Schule“, für deren Erhalt die Bürgerinitiative „Freunde und Förderer der Bremer Schule“ seit dem 20. Januar 2011 weltweit wirbt – mit der UN-Friedenstaube des Herrn Künstlers Richard Hillinger…

Denkbar ist, mit einem „Festmahl des Schulgeistes“ im Bremer Rathaus den Werbefeldzug zum Erhalt der Bremer Schule zu unterstützen – wie mit dem „Festmahl des Geistes“ den Kirchentag in Bremen…

Auf dem Weg zum Bremer Rathaus brachte ich das gleichlautende Schreiben für Frau Senatorin Renate Jürgens-Pieper in das Dienstgebäude Am Rembertiring; das Schreiben für Herrn Bürgermeister Böhrnsen fotografierte ich im Schnabel der „Bremer Friedenstaube“ (s. GOOGLE)
in der Friedenstraße in Bremen-Walle.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

DANKE, Herr Dirk Roßmann: Menschen sind keine faulen Eier !

Sehr geehrter Herr Roßmann,

in der Anne-Will-Gesprächsrunde heute Abend wurde m.E. schon Kindern erkennbar, dass Ihr Unternehmen ein „Haus mit Herz“ ist – durch Sie; besonders eindrucksvoll war Ihr heftiger Einspruch dagegen, Menschen als „faule Eier“ zu bezeichnen.
Ich erlaube mir, Ihnen deshalb die Auszeichnung „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“, kurz: „Haus mit Herz“, zuzuschicken, das ich gleich morgen basteln will.
Ich habe mir erlaubt, auf meiner Internetseite http://antimobbingtag.blog.de noch heute darüber zu informieren und noch einmal die Gedanken „Das Haus, das unsere Welt zur Zukunft braucht“ zum Weltkindertag 2004 zu wiederholen.
Da Sie 2008 anlässlich des 5. Anti-Mobbing-Tages in Bremen mit dem Anti-Mobbing-Award ausgezeichnet wurden, lege ich auch Ihnen die Bitte an alle Verantwortlichen in unserem Land vor, die Initiative „2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag“ zu unterstützen.
Herrn Bundespräsidenten Christian Wulff habe ich ersucht, zukünftigt die Schirmherrschaft für den Anti-Mobbing-Tag zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen
BAKI-SCHULE

A b s c h r i f t:

Das Haus, das unsere Welt zur Zukunft braucht
Gedanken zum Weltkindertag 2004

Liebe Kinder,

manchmal begrüßt man einen Bekannten so: „Na, du altes Haus, wie geht es
dir ?“ Man sagt das so, als wäre der Mensch ein Haus, und so will ich heute den Menschen zum Weltkindertag einmal sehen: als „Haus“, das unsere Welt zur Zukunft braucht. Der Mensch ist ein „Haus“ mit vielen Räumen, in denen es reichlich Platz gibt – für Essen und Trinken, für Gefühle, für Ideen. Natürlich besteht der Mensch aus vielen Körperzellen und Organen und Körperteilen, die man wirklich begreifen kann; doch gibt es offenbar noch etwas im Menschen, das wir nicht einfach sehen oder anfassen können: Daß der Mensch einen „eigenen Kopf“ haben kann, bedeutet mehr als das Gesagte, und daß der Mensch „ein gutes Herz“ hat, besagt mehr als die Feststellung des Arztes.
So will ich heute einmal den Menschen als ein „Haus mit Herz“ bezeichnen, ich könnte auch sagen: „Der Mensch hat ein Herz.“ – „Andere Lebewesen haben auch ein Herz !“ wird man mir vorhalten, wenn man nicht den Doppelsinn meiner einfachen Feststellung erkannt hat. Er unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen.
Nur der Mensch, der auf der Erde lebt, kann herzlich sein; nur durch den Menschen gibt es Menschlichkeit auf der Erde, an dem Ort, wo er lebt. Herzlichkeit gibt es überall auf der Erde, wo es Menschen gibt.
Der Mensch bringt Herzlichkeit in jedes Haus. Es gibt viele Häuser auf der Erde, Höhlen, Hütten, Steinhäuser und Räume im anderen Sinne; ich denke heute an die Schule; auch in sie bringt nur der Mensch allein Menschlichkeit; ohne den Menschen ist jedes Haus leer.
Das Haus, das unsere Welt zur Zukunft braucht, ist das „Haus mit Herz“; es kann jeder Raum ein „Haus mit Herz“ sein durch den Menschen, auch ein Schloß und auch ein Stall.
Sogar unsere Erde kann zu einem Haus mit Herz werden, wenn wir Menschen es wollen.

Wenn ich das „Haus mit Herz“ für Herrn Dirk Roßmann gebastelt habe, will ich es der Bremer Friedenstaube in den Schnabel legen und fotografieren; das Bilddokument „Haus mit Herz für Herrn Dirk Roßmann“ soll dann auf der Internetseite http://bakischulebremen.wordpress.com gezeigt werden.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

BAKI-Werbung für die "Bremer Schule"

Die Werbung auf der letzten Umschlagseite von change, Das Magazin der Bertelsmann Stiftung, 1/2010 für die Gesamtausgabe der Bücher, Vorträge und Schriften von Herrn Dr. Reinhard Mohn mit den Worten

„Die Gesellschaft nur ein klein wenig besser machen.“
Wie kaum ein anderer Unternehmer hat sich Reinhard
Mohn mit den politischen und kulturellen Veränderungen
der zurückliegenden Jahrzehnte kritisch auseinanderge-
setzt. Aus seinen Erfahrungen heraus formulierte er in
zahlreichen Veröffentlichungen sein gesellschaftspoli-
sches Anliegen: Wirtschaftliches Denken und demokra-
tische Kultur dürfen keine Gegensätze sein. Nur in einem
Bekenntnis zur Menschlichkeit und Freiheit lassen sich die
Herausforderungen der Globalisierung bewältigen.

ermutigt mich, an die vielen verantwortungsbewussten Lehrerinnen und Lehrer überall auf der Erde zu erinnern, die sich einsetzen im Glauben daran, dass dank der Schule für alle Menschen Menschlichkeit gewinnt; der Wunsch, „die Gesellschaft nur ein klein wenig besser machen“, erfüllt die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, auch die „Bremer Schule“.

Am 16. März 2010, am 19. März 2010 und heute, am Internationalen Tag des Waldes, habe ich der Bremer Tageszeitungen AG geschrieben, um erneut auf die „Bremer Schule“ und die Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ), die für den Erhalt der „Bremer Schule“ wirbt, hinzuweisen:

16. März 2010
Das Anliegen von Herrn Dr. Reinhard Mohn, „die Gesellschaft nur ein klein wenig
besser machen“, ist das selbstverständliche Anliegen der Schule, die unsere Welt
zur Zukunft braucht

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
die in Ihrem Haus seit geraumer Zeit bekannte „Bremer Idee“ ( s. GOOGLE ) begründet das o.g. Anliegen, das von Verantwortlichen unterstützt wird – überall auf der Erde:
„Wirtschaftliches Denken und demokratische Kultur dürfen keine Gegensätze sein. Nur in einem Bekenntnis zur Menschlichkeit und Freiheit lassen sich die Herausforderungen der Globalisierung bewältigen.“
Ich bitte Sie herzlich um Ihre Beachtung der Initiative „Platz der Schule in Bremen !“ und der „Stellungnahme zur Vision Bremer Karte für Kinder aus der Bremer Schule, als Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft veröffentlicht – Aktenzeichen S 17/263 ( s. Anlage )
mit freundlichen Grüßen…

19. März 2010
Zum Leserbrief „Fatale Botschaft“ von Herrn Helmut Zachau, heute auf der Seite 23 der BTZ

Werbung für die „Bremer Schule“
Verantwortungsvolle Lehrerinnen und Lehrer setzen sich selbstverständlich für den Erhalt der Schule ein, die unsere Welt zur Zukunft braucht – überall auf der Erde. Die Schule, die, auf den fünf Sätzen des Artikels 26 der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen gegründet, sich um die Verwirklichung der fünf Leitsätze des Artikels 26 bemüht, ist „die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht“, kurz: eine „Bremer Schule“. Der Erhalt der „Bremer Schule“ ist – welcher aufmerksame Leser der fünf Leitsätze für eine „Bremer Schule“ wollte das bezweifeln – das gemeinsame Anliegen aller Verantwortlichen überall auf der Erde: Sie wollen die Gesellschaft „ein klein wenig besser machen“; sie erstreben das Ziel der Bremer Landesverfassung, das Herr Reinhard Metz ( CDU ) als Präsident der Bremischen Bürgerschaft einst so erklärt hat: „Eine Ordnung des gesellschaftlichen Lebens zu schaffen, in der die soziale Gerechtigkeit, die Menschlichkeit und der Friede gepflegt werden, in der der wirtschaftlich Schwache vor Ausbeutung geschützt und allen Arbeitswilligen ein menschenwürdiges Leben gesichert wird, ist erklärtes Ziel der Bremer Landesverfassung.“ Das „Bremer Gesetz“ ( Bremer Landesverfassung ) gehört in die „Schultüte für alle Kinder der Erde !“ Sie sollte mitgenommen werden zur größten Weltausstellung aller Zeiten in China ( EXPO 2010 ) zur Werbung für die „Bremer Schule“ !

21. März 2010 ( Tag des Waldes )

„Wie wichtig der Wald für die Menschen ist, daran soll heute, am 21. März der Internationale Tag des Waldes erinnern.“ ( aus: „Heute ist Tag des Waldes“ auf der Kinderseite im KURIER AM SONNTAG )

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,
sehr geehrte Damen und Herren,
denkbar ist, auf der Kinderseite Ihrer Sonntagszeitung am 13. Juni 2010 zu schreiben:

Der 17. Juni ist Tag der Schule
Wie wichtig die Schule für die Menschen ist, daran soll am 17. Juni weltweit erinnert werden. Seit sechs Jahren erst wird der Welttag der Schule auf der Erde öffentlich begangen, in Bremen auf dem Platz der Schule. Weil die Initiative „17. Juni: Tag der Schule“ in Bremen begonnen hat, nennt man sie „Bremer Idee“; am 7. Welttag der Schule soll vom Bremer „Platz der Schule – Platz für Obama !“ aus die „Bremer Idee“ – zusammen mit vielen weiteren Ideen aus unserem Land der Ideen – in einem „Schulcontainer zur EXPO 2010“ auf der symbolischen Allee der UN-Ziele die größte Weltausstellung aller Zeiten in China erreichen.
Mit freundlichen Grüßen
BAKI-SCHULE…

Das gemeinsame Anliegen aller Verantwortlichen auf der Erde beschreibt m.E. der Artikel 26 der Bremer Verfassung mit jedem der fünf Leitsätze, die durch Anklicken der Übersetzungstaste in viele Sprachen übertragen werden können:

„Die Erziehung und Bildung der Jugend hat im wesentlichen folgende Aufgaben:
1. Die Erziehung zu einer Gemeinschaftsgesinnung, die auf der Achtung vor der Würde jedes Menschen und auf dem Willen zu sozialer Gerechtigkeit und politischer Verantwortung beruht, zur Sachlichkeit und Duldsamkeit gegenüber den Meinungen anderer führt und zur friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Völkern aufruft.
2. Die Erziehung zu einem Arbeitswillen, der sich dem allgemeinen Wohl einordnet, sowie die Ausrüstung mit den für den Eintritt ins Berufsleben erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten.
3. Die Erziehung zum eigenen Denken, zur Achtung vor der Wahrheit, zum Mut, sie zu bekennen und das als richtig und notwendig Erkannte zu tun.
4. Die Erziehung zur Teilnahme am kulturellen Leben des eigenen Volkes und fremder Völker.
5. Die Erziehung zum Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt.

( aus: Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen, Bremen: Ed. Temmen, 1998 )

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Die Bremer Schule ist eine "not-wendige" Schule

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich die Bremer Schule so „in den Himmel hebe“ und in ihr einen „guten Geist“ wähne; ich bitte um Nachsicht: Ich war Schüler in der Bremer Schule und ab 1965 Lehrer in der Bremer Schule, nachdem ich die Pädagogische Hochschule in Bremen besucht hatte; so habe ich unzählige Beweise von Menschlichkeit in der Schule erleben dürfen, an die ich noch jetzt als Lehrer im Ruhestand gern zurück denke; und auch jetzt noch erlebe ich mit Freude, dass Menschlichkeit in Bremer Schulen alltäglich ist; das macht mich zuversichtlich und stolz:
Ich hebe die Bremer Schule nicht in den Himmel – die Bremer Schule steht fest auf der Erde wie jede Schule, in der ein „guter Geist“ wirken darf dank eines „Bremer Gesetzes“, überall auf der Erde ! Das „Bremer Gesetz“ – die Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen – habe ich als
Schulabgänger erhalten; es ist noch heute für mich richtungsweisend, insbesondere in Hinblick auf die Präambel und den Artikel 26:

Präambel
Erschüttert von der Vernichtung, die die autoritäre Regierung der Nationalsozialisten unter Mißachtung der persönlichen Freiheit und der Würde des Menschen in der jahrhundertealten Freien Hansestadt Bremen verursacht hat, sind die Bürger dieses Landes willens, eine Ordnung des gesellschaftlichen Lebens zu schaffen, in der die soziale Gerechtigkeit, die Menschlichkeit und der Friede gepflegt werden, in der der wirtschaftlich Schwache vor Ausbeutung geschützt und allen Arbeitswilligen ein menschenwürdiges Dasein gesichert wird.

Artikel 26
Die Erziehung und Bildung der Jugend hat im wesentlichen folgende Aufgaben:
1. Die Erziehung zu einer Gemeinschaftsgesinnung, die auf der Achtung vor der Würde jedes Menschen und auf dem Willen zu sozialer Gerechtigkeit und politischer Verantwortung beruht, zur Sachlichkeit und Duldsamkeit gegenüber den Meinungen anderer führt und zur friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Völkern aufruft.
2. Die Erziehung zu einem Arbeitswillen, der sich dem allgemeinen Wohl einordnet, sowie die Ausrüstung mit den für den Eintritt ins Berufsleben erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten.
3. Die Erziehung zum eigenen Denken, zur Achtung vor der Wahrheit, zum Mut, sie zu bekennen und das als richtig und notwendig Erkannte zu tun.
4. Die Erziehung zur Teilnahme am kulturellen Leben des eigenen Volkes und fremder Völker.
5. Die Erziehung zum Verantwortungbewußtsein für Natur und Umwelt.

Der 5. Satz wurde nach dem Unglück in Tschernobyl ( 1986 ) in Artikel 26 aufgenommen; 1986 habe ich in der Bremer Schule Osterholz das Umweltschutzprojekt mit der Batteriesammelkiste ( BAKI ) begonnen.

Ich glaube, in der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen den „guten Geist“ zu erkennen, der in jeder Schule, in der ein „herzliches Wesen“ wirkt, erkennbar ist; deshalb habe ich am 1. Januar 2000 dem Bremer Bürgermeister, Herrn Dr. Henning Scherf, im Bremer Rathaus ein Bild mit dem „Bremer Schulwesen“ überreicht mit folgenden Worten: „Das ist der gute Geist der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht !“

Scherf 1.1.2000

Noch heute bin ich Herrn Dr. Henning Scherf dankbar für die freundliche Annahme der „Bremer Idee“, die ich am 17. September 2007 im Bremer Rathaus noch einmal veranschaulichen durfte beim Bürgerforum „Mitreden über Europa“ ( s. Google: „Bremer Idee“ ).

Erich K.H. Kalkus