Bremer Schulgeist: "Osli" oder auch "Witzli" oder "Mahnli" oder einfach nur "Schuli" oder "Schule"?

Die (lange) Frage möchte ich heute kurz so beantworten: „…auch ‚Witzli‘ und ‚Mahnli‘!“

Vor mir liegen zwei Bilddokumente, die mich ermutigen, noch einmal zu erklären, was (für mich) der „Bremer Schulgeist“ ist:

Bilddokument 1 (aus: „Blitzlicht“, Schülerzeitung der Schule an der Witzlebenstraße Bremen, Ausgabe 1 vom Juli 2012, Seite 7): Auf einer Wand der Schule ist ein riesiges Wandbild, ein Fisch, bestehend aus den Handabdrücken aller Kinder und Lehrkräfte, mit einer Sprechblase zu sehen, in der zu lesen ist: „HAND in HAND sind wir stark“.

Bilddokument 2 (aus: Bremer STADTTEIL-KURIER, Ausgabe Südost von heute, Seite 1): Auf einer Wand der Grundschule Mahndorf ist in riesigen Buchstaben das Schulmotto zu lesen: „GEMEINSAM LEBEN (UND) LERNEN – MIT HERZ, HAND UND VERSTAND“.

Der „Bremer Schulgeist“ ist der gute Geist, der in jeder Bremer Schule „wirken“ und sich zeigen darf.

Schon vor 27 Jahren durfte ich als Vertreter der „Osli-Schule“ bei der Schulleiterdienstbesprechung im Aufsichtsbereich 17 am 14. März 1985 auf Anweisung des Herrn Oberschulrates Gernot Lückert über „Osli“, den von mir erdachten Bremer Schulgeist, informieren. In meinem schriftlichen Bericht vom 16. März 1985 an die Schulleiter im Aufsichtsbereich 17 und für Herrn Oberschulrat Gernot Lückert habe ich dargestellt, wie ich auf schulische, d.h. einfache Weise „meiner“ Schule „ein Gesicht gegeben“ habe – auch mit einem Stempel, den ich am 26. Februar 1985 in der Bremer Stempelfabrik & Gravieranstalt ADOLF GAMPER für 49,36 DM gekauft hatte. (s. GOOGLE: „Mit Osli der Schule ein Gesicht gegeben…“)

„Osli“ ist n i c h t s weiter als ein kleines Schulgespenst, ein Geist, der nichts weiter „will“ als leben, beleben, beseelen, begeistern – wie auch immer man den Willen eines guten Geistes bezeichnen kann, der in der Schule wirkt, also „sein Wesen“ treibt. (Auszug aus meiner Information über „Osli“ vom 16. März 1985)

„In jeder Bremer Schule wirkt ein guter Geist“, durfte ich am 20. Januar 1986 meinem Dienstherrn, Herrn Schulsenator Horst-Werner Franke, anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung in der „Osli-Schule“ in meiner Rede zur Wiedereröffnung der zuvor aus Geldmangel geschlossenen Jugendbücherei sagen.

Bremer Schulen sind „Kraftwerke der Zukunft“ – dank des guten Geistes, der in den Bremer Schulen wirken darf; eine „Bremer Schule“ ist ein „Haus mit Herz“ – und das „Herz“ gehört „Osli“ und „Witzli“ und „Mahnli“ und wie immer der gute Geist der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, genannt werden mag. *)

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

*) weitere Belege über meine Bemühungen, den Bremer Schulgeist zu veranschaulichen, findet man leicht nach Eingabe des Suchwortes „Bremer Schulgeist“ z.B. bei GOOGLE