"Wegweiser BREMEN" auf der Allee der UN-Ziele

Die „Bremer Erklärung vom 8. Mai 2013“
(s. www.google.de/search?q=Bremer+Erklärung+vom+8.+Mai+2013&ie=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&gws_rd=cr&ei=lzZFUpSVBO60QXtmlHwCA) macht Bremen zum Wegweiser für alle Kinder; ich erkläre die Worte aus dem Bremer Parlament heute als „BAKI-Manifest zum Weltkindertag 2013“: Bremen ist ein Wegweiser auf dem Weg in die Zukunft.

Die Bremer Bildungsidee „Wegweiser für Menschlichkeit – unsere Schulen!“ ist unschwer erkennbar schon in der Bremer Erklärung zur Lehrerbildung vom 5. Oktober 2000 (s. www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2000/2000_10_05-Bremer-Erkl-Lehrerbildung.pdf ):

„Die Zukunftsaufgaben von Bildung und Erziehung werden vor allem geprägt sein durch…die Weiterentwicklung der demokratischen Kultur…die Sicherung von Frieden und Gewaltfreiheit.“
„Schülerinnen und Schüler müssen spüren, dass ihre Lehrerinnen und Lehrer ‚ein Herz‘ für sie haben…“
„Erziehung ist die bewusste und absichtsvolle Einflussnahme auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Positive Wertorientierungen, Haltungen und Handlungen können nur überzeugend beeinflusst werden, wenn Lehrerinnen und Lehrer auch als Vorbilder für Kinder und Jugendliche wirken und sich dessen bewusst sind…“

Dank gebührt noch heute dem Bremer Schulsenator Willi Lemke für den Hinweis: „MOBBING belasten unsere Schulen wie PCB!“

Heute setzt sich Herr Willi Lemke weltweit als UN-Sonderbotschafter für Frieden ein; vor 10 Jahren belegte Herr Schulsenator Lemke mit einer Gewaltstudie an Bremer Schulen die Notwendigkeit, öffentlich aufmerksam zu machen auf die soziale Ausgrenzung in unserem Land und ermutigte – auch Bürgerinnen und Bürger – zum Engagement für ein „Klima der sozialen Integration“.

BAKI-Vorschlag seit 2004: „Platz der Schule mit Herz!“

Als Bürger der Freien Hansestadt Bremen setze ich mich seit 1993 freiwillig – wie schon als Lehrer der Bremer Schule selbstverständlich dienstlich – für ein „Klima der sozialen Integration“ in unserem Land ein und werbe – für Kinder schon verständlich – für den Erhalt der „Schule mit Herz“, der ich überall auf der Erde „einen Platz“ wünsche, der symbolisch ist und an die „Bremer Bildungsidee“ erinnert: „Unsere Schulen dürfen – wie man so sagt – ein Herz haben.“ (s. www.bremen-vahr.blog.de/2009/01/14/seit-2004-bremer-platz-der-schule-marktplatz-berliner-freiheit-5374779/ ).

Wegweiser BREMEN

Bremen ist das erste Land in der Bundesrepublik Deutschland, in dem das Landesparlament dem Bürgerwunsch nachkommt, an die gewaltige Belastung des demokratischen Staates durch die alltägliche Ausgrenzung durch Mobbing landesweit unter dem Motto „Gemeinsam gegen Mobbing“ jeweils am 2. Dezember eines jeden Jahres zu erinnern, und der Landesregierung zur Umsetzung vorschlägt mit der Begründung

„Mobbing ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, ob am Arbeitsplatz, im privaten Umfeld, im Internet oder in der Schule. Besonders Kinder und Jugendliche bedürfen dabei des Schutzes vor verbalen und körperlichen Attacken, da sie den Erniedrigungen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung oftmals hilflos gegenüber stehen.
So bestimmt die Bremische Verfassung in Artikel 25, dass jedes Kind ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und den besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung hat. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert danach die Rechte des Kindes und trägt Sorge für kindgerechte Lebensbedingungen.
Vor diesem Hintergrund hat das Land Bremen insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass Kinder und Jugendliche nicht Opfer von Mobbing werden. In Bremen existieren bereits zahlreiche Initiativen und Aktivitäten gegen Mobbing. Ein jährlicher Anti-Mobbing-Tag, wie er im letzten Jahr unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein durchgeführt wurde, könnte die bestehenden Maßnahmen in Bremen nachhaltig unterstützen und zu einer stärkeren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit führen.“

„Wegweiser BREMEN“ – „ein Beispiel für die Kultur der Freiwilligkeit, ohne die unser Land so viel ärmer wäre“ *)

*) im EDITORIAL zum BBE-Magazin „engagement macht stark!“, Ausgabe 2/2013, zur 9. Woche des bürgerschaftlichen Engagement, wird auf die Kampagne „Zeichen setzen – 130 Jahre engagiert für Wanderwege“ ( s. www.wanderreitkarte.de/Wanderwegverzeichnis_Web.php ) hingewiesen als ein „Beispiel für die Kultur der Freiwilligkeit“

Ich übernehme heute – am Weltkindertag 2013, am vorletzten Tag der 9. Woche des bürgerschaftlichen Engagements – bewusst die oben stehende Erklärung: Der „Wegweiser BREMEN“
bereichert – als Wegweiser auf der Allee der UN-Ziele – durch Hoffnung unsere Erde.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.