Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages ist sich des Mobbing-Problems und seiner Folgewirkungen bewusst und betrachtet Mobbing daher nicht als Randphänomen der Arbeitswelt, sondern als ein sehr ernst zu nehmendes gesellschaftliches Problem!

Was der Berliner Bürger Klaus-Dieter May als „Antwort“ auf seine Eingabe vom 31. August 2011 aus dem Deutschen Bundestag erhalten hat, darf m.E. als ein Beweis dafür angesehen werden, dass wegweisende Bürgerinitiative in einem demokratischen Staat von verantwortlichen Politikerinnen und Politikern als hilfreich angenommen wird: Gemeinsam nur – nicht durch die Ausgrenzung verantwortungsbewusster Bürgerinnen und Bürger – kann dem begegnet werden, was den demokratischen Staat bedroht: die Entwürdigung des Menschen durch willkürliche Gewalt.

Die „Antwort“ aus dem Deutschen Bundestag vom 20. März 2013 gehört m.E. als „Leuchtzeichen“ auf die Spitze des Berliner Wegweisers gegen Mobbing WWW.MOBBING-WEB.DE, weltweit erkennbar:

MOBBING IST EIN SEHR ERNST ZU NEHMENDES GESELLSCHAFTLICHES PROBLEM!

Einzelheiten zur Initiative des Herrn Klaus-Dieter May, die der Bundesrepublik Deutschland möglicherweise einen „2. Mobbing-Report“ beschert, findet man in der openPR-Veröffentlichung „Mobbing ist kein Randphänomen“ ( s. www.openpr.de/news/711176/Mobbing-ist-kein-Randphaenomen.html/ ).

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

"…dass Mobbing am Arbeitsplatz geächtet wird." (Hannelore Kraft )

Herr Klaus-Dieter May, Initiator von MOBBING-WEB.DE in Berlin, hat mir erlaubt, den Brief, in dem sich Frau Hannelore Kraft am 6. Mai 2010 für die Ächtung von Mobbing ausspricht, weiterzugeben.

(Den Brief von Frau Kraft findet man hier:
www.mobbing-web.de/hannelorekraft.php )

Mit der Forderung „…dass Mobbing am Arbeitsplatz geächtet wird“ soll die Initiative „2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag“ in der Bundesrepublik Deutschland bestärkt werden und Verantwortliche ermutigen, sich öffentlich gegen Mobbing als „subtile Gewalt“ auszusprechen wie es Herr Bundespräsident Johannes Rau als erstes Staatsoberhaupt der Welt getan hat am 9. November 2000 vor dem Brandenburger Tor in Berlin – wegweisend.

(Die Rede „Wir stehen auf für Menschlichkeit und Toleranz.“ von Herrn Bundespräsidenten Johannes Rau zur Demonstration vor dem Brandenburger Tor am 9. November 2000 findet man hier:
www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Johannes-Rau/Reden/2000/11/20001109_Rede.html )

Alle 16 Landesregierungen der Bundesrepublik Deutschland erhalten zum Text meiner Petition „Der 2. Dezember möge zum ‚Anti-Mobbing-Tag‘ erklärt werden !“ den „Hilferuf der 77. ASMK aus dem Kieler Schloss“ (s. GOOGLE) und den NACHDRUCK der Dokumentation „18. November 1941 – 18. November 1941“ zum 18. November 2011 mit meinem Schreiben an Frau Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin vom 9. November 1998 sowie der ungehaltenen Rede von Frau Freyja Scholing, Initiatorin der Lüneburger Umweltmesse, an den Deutschen Bundestag und der Veröffentlichung „Mobbing: Gewalt gegen Menschen“*) von Herrn Jochen Dressel, Dozent der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen.

*) aus: Arbeit und Politik,
Mitteilungsblätter der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen
Nr. 24/25, 1999, 11.Jg.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Offener Brief der Bürgerinitiative "BAKI-MEINE SCHULE"

Ich veröffentliche heute mein Schreiben an die Herren Dr. Norbert Copray ( Oberursel ), Jochen Dressel ( Bremen ), Dr. Alfred Fleissner ( Hamburg ), Klaus-Dieter May ( Berlin ), Dr. Michael Naumann ( Berlin ), Dr. Gunter Thielen ( Gütersloh ) und Dr. Peter Wickler ( Erfurt ), nachdem ich das Schreiben „Anti-Mobbing-Tag in Schleswig-Holstein am 2. Dezember“ aus dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus – ebenfalls vom 27. Januar 2011 – erhalten habe mit m.E. „Grundgedanken für eine nachhaltigen Werteerziehung“, die alle Schulen in unserem Staat gleichsam „verbindet“: Ich schreibe die Ausführungen aus dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus hier ab in der Überzeugung, dass die Grundgedanken des Herrn Ministerialrates Dr. Ulrich Seiser zu weiteren „den gemeinsamen Grund unseres demokratischen Staates festigenden“ Überlegungen ermutigen, um dem Phänomen Mobbing „mit aller Vehemenz“ entgegenzutreten.

Sehr geehrter Herr Kalkus,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 4. Dezember 2010 an den Präsidenten der Kultusministerkonferenz Dr. Ludwig Spaenle, der mich gebeten hat Ihnen zu antworten. In Ihrem Schreiben regen Sie an, zur Stärkung der Gewaltprävention im Bereich der Erziehung und Bildung den 2. Dezember als Anti-Mobbing-Tag zu etablieren. Hierzu kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

1. Schulisches Präventionskonzept
Dem Mobbing an Schulen muss mit aller Vehemenz entgegengetreten werden.Das Präventionskonzept an Schulen ist daher breit gefächert und basiert vor dem Hintergrund des ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags auf einer fundierten Werteerziehung. Dem Erwerb von Wissen und Können steht als gleichrangiges Ziel die Vermittlung von Werten gegenüber wie Respekt, Toleranz, Achtung, Rücksichtnahme und Höflichkeit in einem von Wertschätzung getragenen Miteinander der Schulgemeinschaft. Dass ein solches Miteinander von einer Schule als Lebensraum – einer Schule ohne Mobbing getragen wird, ist uns ein wichtiges Anliegen.
Der allgemeine Bildungs- und Erziehungsauftrag wird nicht nur im täglichen vertrauensvollen Dialog zwischen Lehrern und Schülern verwirklicht, sondern über den reinen Fachunterricht hinaus durch das engagierte Wirken von Schulpsychologen, Beratungs- und Vertrauenslehrern sowie sozialpsychologisch geschulten Fachkräften. Dabei setzt die Prävention gegen Mobbing in erster Linie auf eine Stärkung der Selbstwahrnehmung und Selbstbehauptung der Kinder und Jugendlichen. Dementsprechend stehen bundesweit 20 Präventionsprogramme zur Verfügung, die von den Schulen eigenverantwortlich ausgewählt werden – etwa PIT – Prävention im Team, Lions Quest – Erwachsen Werden, Faustlos, Klasse 2000, Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein ! etc. Ziel dieser Programme ist es, die Lehrerinnen und Lehrer dabei zu unterstützen, das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und sie stark gegen Gewalt und Mobbing, aber auch gegen Sucht und Missbrauch zu machen.

2. Nachhaltigkeit der schulischen Präventionsarbeit
In der konkreten Umsetzung der Präventionsarbeit vor Ort gehört Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Leitprinzip. Auch vor dem Hintergrund der zahlreichen bereits bestehenden zentralen Gedenktage an Schulen würden wir vielmehr für eine weiterhin ereignisunabhängige, kontinuierliche und nachhaltige Beschäftigung mit dem Thema an den Schulen plädieren, als auf die Einführung eines weiteren zentralen – und punktuellen – Projekttags.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Ulrich Seiser
Ministerialrat

Sehr geehrter Herr Ministerialrat, für Ihre m.E. „grundlegenden“ Ausführungen danke ich Ihnen herzlich mit freundlichen Grüßen – vom „Bremer Schultor“ ( s. GOOGLE )aus !

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Petition zum 7. Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Heute,am 2. Dezember 2010, nach der Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof / Parkallee 39, habe ich der Bremischen Bürgerschaft folgende Petition online und mit Anlagen auf dem Postweg zugeschickt:

„Jedem in unserem Land soll die Unterstützung staatlicher Bemühungen gegen Mobbing zum Erhalt des demokratischen Staates erlaubt sein und von den amtlichen Vertretern unseres Staates zudem gewürdigt werden

Anlässlich des 7. Anti-Mobbing-Tages in Bremen wurde der Anti-Mobbing-Award 2010 aus Berlin dem ehemaligen Richter und Vizepräsidenten am Landesarbeitsgericht Thüringen, Herrn Dr. Peter Wickler, verliehen – auch im Hinblick auf seinen Leitsatz zu einem der Mobbing-Urteile vor nunmehr zehn Jahren: ‚Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nicht ausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürger vermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis.‘ – Jedem in unserem Land soll es erlaubt sein, sich für den Bestand des Wertesystems unseres Staates einzusetzen – auch Bürgerinnen und Bürgern: Bürgerinitiativen, die staatliche Bemühungen gegen Gewalt gegen Menschen, Mobbing, unterstützen, sollten selbstverständlich öffentliche Anerkennung erfahren und insbesondere von allen Bediensteten unseres Landes ausdrücklich gewürdigt werden, auf Anfrage auch mit einem Grußwort zu einer Anti-Mobbing-Aktion oder die Übernahme der Schirmherrschaft z.B. für den durch Bürgerinitative 2004 in unserem Land ins Leben gerufenen Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember.“

Mit dieser Petition zum 7. Anti-Mobbing-Tag in Bremen verbinde ich die Bitte an alle Verantwortlichen, für die Mobbing unbestreitbar eine gewaltige Belastung des demokratischen
Staates ist, sich zumindest gegen diese subtile Form der gewollten Gewalt gegen Menschen auszusprechen, vielleicht auch öffentlich wie der Bundespräsident unseres Landes, Herr Johannes Rau, in seiner Ansprache zur Demonstration vor dem Brandenburger Tor am 9. November 2000, wenige Tage nach der 77. ASMK am 25./26. Oktober 2000 im Kieler Schloss:

„Wir dürfen nicht übersehen: In unserer Gesellschaft insgesamt haben wir zuviel Gewalt. Oft ist sie subtil. Das gilt für das Mobbing in der Arbeitswelt, das gilt für rücksichtsloses Verhalten im Alltag und auch in der politischen Auseinandersetzung. Das wird spürbar beim Kraftgeprotze im Straßenverkehr. Und vergessen wir nicht, wie erbarmungslos manche Fernsehsendungen oder Zeitungsbeiträge mit Menschen umgehen.
All das fördert eine gewaltbereite Atmosphäre.“

Herr Bundespräsident Rau ist m.W. der erste Bundespräsident, der das Wort „Mobbing“ öffentlich „in den Mund genommen hat“; unterschrieben haben das Wort „Mobbing“ a l l e Teilnehmer der 77. Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Schleswig-Holstein: den Text, den ich noch heute als „Hilferuf aus dem Kieler Schloss“ empfinde, dürfte alle Verantwortlichen erschrecken und zum Helfen anregen – und sei es durch ein öffentliches Wort; den Text des Antrages „Psychische Belastung am Arbeitsplatz“ aus Hamburg zu TOP 5.5 der 77. ASMK findet man als Anhang unten.

Am 22. November 2004 berichteten die Bremer Tageszeitungen BREMER NACHRICHTEN und WESER-KURIER auf der Seite 17:

„Aktionen gegen Mobbing geplant
Gewerbeaufsichtsämter in der Pflicht
Göttingen (pid). Die staatlichen Gewerbeaufsichtsämter sollen sich künftig verstärkt auch um die Vermeidung von Konflikten am Arbeitsplatz und von Mobbing in Betrieben kümmern. Das hat der Referatsleiter Arbeitsschutz im niedersächsischen Sozialministerium, Stefan Pemp, bei einer Anti-Mobbing-Fachtagung in Göttingen angekündigt.
Zum Arbeitsschutz gehöre nicht nur die Einhaltung technischer Standards, sondern auch eine verträgliche Arbeitsgestaltung, sagte Pemp. Deshalb seien in allen zehn Gewerbeaufsichtsämtern in Niedersachsen jeweils ein bis zwei Mitarbeiter zu Fachreferenten geschult worden. Die Experten sollen künftig verstärkt versuchen, Führungspersonen aus Unternehmen für Anti-Mobbing-Strategien gewinnen.“

Anlässlich der Veranstaltung zum Thema „Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung“ am 2. Dezember 2004 ( 1. Anti-Mobbing-Tag in Bremen ) in der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen konnte das von Herrn Referatsleiter Stefan Pemp rechtzeitig zugeschickte „Grußwort Mobbing-net“ als beispielhafte staatliche Unterstützung und Würdigung von Bürgerinitiative gegen Mobbing begrüßt und weitergegeben werden:

„Sehr verehrte Damen und Herren,
zunächst ‚herzlichen Glückwunsch‘ zum 10. Geburtstag auch im Namen von Frau Ministerin von der Leyen.
In meinem Grußwort möchte ich mit drei Themenbereichen ansprechen:
1. Bedeutung des Themas
2. Staatlicher Arbeitsschutz Mobbing
3. Was wird weiter getan ?

Zur Bedeutung des Themas
Es sind bei weitem noch nicht alle Probleme des ‚klassischen, technischen‘ Arbeitsschutzes gelöst.
Umso wichtiger ist es die neuen ‚weichen‘ Belastungsfaktoren zu Kenntnis zu nehmen. Ich will hier nicht die vorliegenden Abschätzungen zu wirtschaftlichen Schäden diskutieren. Es steht aber fest, dass durch sehr unvollständige Bearbeitung dieser ‚weichen‘ Faktoren bedeutende betriebs- und volkswirtschaftliche Verluste entstehen.
Nach dem Selbstverständnis der Arbeitsschutzbehörden bedarf es allerdings dieser Schäden gar nicht um zu handeln. Das menschliche Leid zu verhindern ist Antrieb genug.
Lassen Sie mich noch eine weitere wichtige Aussage zum Grundsätzlichen machen:
Werbeweisheit: Vorbeugen ist besser als Bohren
Arbeitsschutzgesetz: Gefahren sind an der Quelle zu bekämpfen
Daraus folgt für unser heutiges Thema: Wo immer möglich Mobbingprävention zur Vermeidung !

Staatlicher Arbeitsschutz und Mobbing
Als nächstes stellt sich die Frage, welche Bedeutung der Staatliche Arbeitsschutz ?
Ich möchte hier nicht zu viel vorgreifen. Dem Programm können Sie entnehmen, dass Ihnen der entsprechende Leitfaden des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik noch vorgestellt wird. Ich halte das dort niedergelegte Konzept für richtig und wichtig. Ich will hier zunächst nur festhalten, dass Sie daraus ablesen können, dass der Staatliche Arbeitsschutz des Themas angenommen hat.
Ein Signal für das Land Niedersachsen stellt die Übernahme der Schirmherrschaft für diese Veranstaltung durch Frau Ministerin von der Leyen dar.
Ich will aber auch Probleme nicht verschweigen. Die Arbeitsschutzverwaltungen sind nach wie vor von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern geprägt. Neueinstellungen finden auf Grund der finanziellen Situation der Länder praktisch nicht statt. Damit ist eine Änderung der Mischung der Fakultäten zur Zeit praktisch ausgeschlossen. Die Heranführung des Personals an ‚weiche Faktoren‘ stellt – trotz einiger Erfolge – eine besondere Herausforderung dar. An dieser Stelle möchte ich um Unterstützung und Verständnis für diesen Veränderungsprozess bitten.

Was wird weiter getan ?
Ich freue mich auf eine weitere positive Entwicklung.
Auch Akteure aus dem heutigen Veranstalterkreis haben ihre Mitwirkung bei der Motivation und Fortbildung der Arbeitsschutzbehörden in Aussicht gestellt.
Ferner ist mobbing-net Mitglied im Landesarbeitskreis für Arbeitssicherheit. Hier werden alle Akteure des Arbeitsschutzes in Niedersachsen vernetzt. Damit ist eine wichtige Arbeit geleistet.

Lassen Sie mich zum Ende kommen.
Ich freue mich auf anregende Beiträge und eine interessante Diskussion und wünsche uns allen eine Veranstaltung, die uns bei der Arbeit voran bringt. Das Thema Mobbing ist der Mühen wert.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.“

( Quelle: UNSERE SCHULE, Ausgabe 12 zum 1. Januar 2005, S. 83 f. )

Der „Hilferuf“ der 77. ASMK ( s.u. ), die Mahnung des Herrn Bundespräsidenten Johannes Rau ( s.o. ) und die unzählig vielen weiteren Aktionen in der Bundesrepublik Deutschland – vor dem Jahr 2000 und danach – lassen unschwer erkennen, dass ein gemeinsames Vorgehen aller Verantwortlichen gegen die alltägliche Gewalt gegen Menschen, Mobbing, notwendig ist im Interesse des Einzelnen und zum Schutz und Erhalt des demokratischen Staates, der die Würde des Menschen für unantastbar erklärt hat und sie schützen will. Jedem in unserem Land soll deshalb die Unterstützung der staatlichen Bemühungen zum Erhalt des demokratischen Staates erlaubt sein und von den amtlichen Vertretern unseres Staates, den „Staatsdienern“, zudem gewürdigt werden !

Ich werde unverzüglich den amtierenden Bundespräsidenten, Herrn Christian Wulff, auf die Initiative „2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag“ aufmerksam machen und ersuchen, zukünftig für den „Anti-Mobbing-Tag“ in unserem Land die Schirmherrschaft zu übernehmen; auch soll Herr Bundespräsident Wulff um sein Statement gegen Mobbing gebeten werden, das aufgenommen werden soll in den „Berliner Wegweiser für ein Bündnis gegen Mobbing“ – die Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“ von WWW.MOBBING-WEB.DE, initiiert von Herrn Klaus-Dieter May in Berlin.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Anhang:

„77. ASMK
am 25./26. Okt. 2000
im Kieler Schloss

TOP 5.5

Psychische Belastung
am Arbeitsplatz

– Antrag Hamburg –

Beschluss:

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder beauftragen einstimmig den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, bis zur 79. ASMK ein Konzept zu erstellen, das die Ermittlung belastender psychischer Einflussfaktoren in konkreten betrieblichen Situationen erlaubt und Möglichkeiten zur Prävention solcher Belastungen aufzeigt.

Gleichzeitig wird der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung gebeten, durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geeignete Daten zur Verfügung zu stellen bzw. wissenschaftlich valide Daten zu erheben.

Sachstand

Die gegenwärtige Arbeitswelt ist von einem Strukturwandel geprägt, der für eine Vielzahl von Beschäftigten erhebliche Veränderungen im Hinblick auf Arbeitszeit ( Nacht- und Schichtarbeit, Arbeit an Wochenenden, Flexiblisierung ), Arbeitsorganisation ( Gruppenarbeit, Telearbeit, Scheinselbständigkeit ) und Belastungen am Arbeitsplatz mit sich bringt.
Während in der Vergangenheit die Probleme des Arbeitsschutzes primär im Bereich der Unfallgefährdung und der physischen Belastungen ( Lärm, Hitze/Kälte, Gefahrstoffe etc. ) lagen, tritt heute und in der Zukunft die Gefährdung von Beschäftigten durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz immer stärker in den Vordergrund.
Dies bedeutet aber auch, dass die im Arbeits- und Gesundheitsschutz tätigen Institutionen und Personen sich intensiver mit den ’neuen‘ Belastungen ( z.B. burn-out-Syndrom, Mobbing usw. ) auseinandersetzen müssen.
Schon heute ist ersichtlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben stark davon bestimmt wird, durch optimalen und motivierten Arbeitseinsatz der Mitarbeiter Qualität und Quantität der Arbeitsergebnisse zu sichern.
Die Berücksichtigung psychischer Belastungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz stellt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Aufsichtsbehörden eine inhaltliche und strategische Herausforderung dar.
Das Arbeitsschutzgesetz mit seinem ganzheitlichen Ansatz schließt ausdrücklich ‚Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit‘ ( §2 ) mit ein.
Damit gibt das Arbeitsschutzgesetz den Länderbehörden die Möglichkeit, verstärkt darauf hinzuwirken, dass bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen die psychischen Belastungen durch die Arbeitsorganisation, die Arbeitstätigkeit und die sozialen Beziehungen einbezogen werden.
Im Sinne von Primärprävention müssen deshalb in den Betrieben die Voraussetzungen für die Optimierung der arbeitsorganisatorischen und sozialen Bedingungen geschaffen werden. Die schleppende Umsetzung in der Praxis zeigt, dass die Problemschwerpunkte unter anderem im Mangel geeigneter Instrumente für die Aufsichtsbehörden zu sehen sind, mit denen psychische Belastungen analysiert und bewertet werden können, noch sind konkretisierende Handlungshilfen vorhanden, mit denen die Aufsichtsbehörden intervenierend in das Betriebsgeschehen eingreifen können.
Die Verbesserung der Analyse- und Interventionsmöglichkeiten der Aufsichtsbehörden im Hinblick auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz im Rahmen der Aufsichtstätigkeit wird eine wichtige Aufgabe der nächsten Jahre sein.

16:0“

( Quelle: MEINE SCHULE, Ausgabe 32 zum 2. Januar 2001, S. 87 )

Signal aus Bremen: Statement des Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft zu Mobbing am Arbeitsplatz !

Gestern, um 14.55 Uhr, erhielt ich von Herrn Klaus-Dieter May, Herausgeber der Dokumentation „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“, aus Berlin über Telefax das Schreiben des Herrn Karl-Heinz Hage, Direktor der Bremischen Bürgerschaft, mit dem Statement des Herrn Bürgerschaftspräsidenten Christian Weber, das man jetzt weltweit nachlesen kann nach Anklicken der Zeile „Bürger gegen Mobbing“ unter der Überschrift „Links“ hier auf dieser Blogseite rechts.

Das Statement des Herrn Bürgerschaftspräsidenten Weber ermutigt mich, wie schon am 24. Februar 2010 dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Bürgerstiftung Bremen e.V., Herrn Staatsrat a.D. Dr. Hans-Christian Hoppensack, schriftlich mitgeteilt, zur Einreichung der Online-Petition „Bürgerinitiative gegen Mobbing staatlich unterstützen !“ an die Bremische Bürgerschaft unverzüglich: Die Forderung des Herrn Bürgerschaftspräsidenten Weber, mit einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Mobbing mehr und mehr die Gesellschaft zu sensibilisieren, unterstützt beispielhaft die zahlreichen Initiativen gegen Mobbing in unserem Land und darüber hinaus weltweit wegweisend ! Auch unterstützen die Worte des Herrn Bürgerschaftspräsidenten Weber m.E. die Bürgerinitiative „Anti-Mobbing-Tag“,
der seit 2004 in Bremen am 2. Dezember öffentlich begangen wird.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Kanzlerkandidat Dr. Frank-Walter Steinmeier zum Thema "Mobbing"

Auf der Internetseite von abgeordnetenwatch.de:Frank-Walter Steinmeier findet man die Fragen des Herrn Klaus-Dieter May, Initiator der Aktion „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“, vom 2. August 2009 und die Antwort darauf von Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 24. September 2009.

Klaus-Dieter May:
Sehr geehrter Herr Steinmeier,
wie sehen Sie das Problem Mobbing am Arbeitsplatz ?
Halten Sie die bestehenden Gesetze für ausreichend ?

Die Antwort von Herrn Dr. Steinmeier habe ich gescannt – das Dokument kann durch Anklicken vergrößert werden:
Dr. Frank-Walter Steinmeier zum Thema MOBBING am 24. September 2009

Ein Plakat von Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier zur heutigen Bundestagswahl habe ich am 9. September 2009 vor der „BAKI-SCHULE“ in Bremen aufgenommen ( Bilddokument einfach anklicken ! ):
Dr. Frank-Walter Steinmeier auf einem Plakat vor der BAKI-SCHULE in Bremen

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Bürgervorschlag für Herrn Dr. Carsten Sieling ( SPD ) in Bremen: Statement gegen Mobbing !

Die Veröffentlichung „Unterschriften für Carsten Sieling“ heute in den BREMER NACHRICHTEN ( hier ein Auszug – Dokument kann durch Anklicken vergrößert werden )
aus BREMER NACHRICHTEN am 25. August 2009, Seite 8
veranlasste mich, die Bürgerbeauftragte des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Frau Gaby Redeker, anzurufen und Herrn Dr. Carsten Sieling, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft, einen offenen Brief zu schreiben ( Dokumente einfach anklicken ! ):
BAKI-Brief an Herrn Dr. Carsten Sieling, MdBB  vom 25. August 2009 (1)
BAKI-Brief an Herrn Dr. Carsten Sieling, MdBB, vom 25. August 2009 (2)Kehrseite des BAKI-Briefes an Herrn Dr. Carsten Sieling, MdBB, vom 25. August 2009

SPD-Plakat in der Gartenstadt Vahr in Bremen (1)SPD-Wahlplakat in der Gartenstadt Vahr in Bremen (2)

Als ich die beiden SPD-Plakate auf dem Heideplatz in der Gartenstadt Vahr in Bremen fotografierte, fragten mich zwei Schüler nach dem Grund meines Tuns. Ich erklärte den beiden Kindern den Grund so: Alle Plakate, die man hier auf dem Heideplatz sieht, werben zur Teilnahme an der Bundestagswahl; ich habe Herrn Dr. Carsten Sieling – ich zeigte auf das Plakat mit Herrn Dr. Sieling – vorgeschlagen, sich als Politiker gegen Mobbing auszusprechen; was Mobbing ist, wussten die Schulkinder; und noch heute wollte ich die Bilder und meinen Vorschlag im Internet veröffentlichen. – Die beiden Schüler baten mich, auch von ihnen ein Foto zu machen, und ich versprach, ihnen das Foto in den nächsten Tagen in die Schule zu bringen – mit dem Hinweis auf meine Internetseite. – Vielleicht erkennen die Kinder dann die beiden Plakate vom Heideplatz wieder und erzählen von ihrem zufälligen Erlebnis auf dem Heideplatz in der Gartenstadt Vahr in Bremen und meiner „Aktion“.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Zusatz am 27. August 2009:

Heute habe ich die Fotos mit den beiden Schülern in das Schulzentrum an der Julius-Brecht-Allee in Bremen gebracht ( Bilddokumente können durch Anklicken vergrößert werden ):
Eingang der Schule an der Julius-Brecht-Allee in Bremen mit dem Logo der SchuleLogo der Schule an der Julius-Brecht-Allee in Bremen

Nahe der Schule an der Julius-Brecht-Allee / Ecke Konrad-Adenauer-Allee fotografierte ich diese Wahlplakate:
Wahlplakate nahe dem Schulzentrum an der Julius-Brecht-Allee in Bremen

BAKI: Internationalen BOB-Award für kreative Blogger für die Aktion STIMMEN UND GESICHTER GEGEN MOBBING !

Die Veröffentlichung heute in den Bremer Tageszeitungen unter der Überschrift
aus BREMER NACHRICHTEN, 1. Juli 2009, Seite 4
( Dokument kann durch Anklicken vergrößert werden ! )
weist auf die Auslobung des internationalen BOB-Awards für kreative Blogger durch Herrn Erik Bettermann, Intendant der Deutschen Welle, auch auf die Meinung des amerikanischen Professors Howard Rheingold, Wissenschaftler an den Universitäten Stanford und Berkley, dass die „moderne Kommunikation der Schlüssel zu einer neuen Bürgerbeteiligung“ sei.

Ich habe deshalb heute Herrn Intendanten Erik Bettermann – wie schon gestern Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – den BAKI-Brief „Allen, die Bremen mitgestalten wollen zum Wohle aller“ mit Kehrseite und Anlage zugeschickt ( Dokumente einfach anklicken ! ):
BAKI-Briefumschlag für Erik Bettermann, Deutsche WelleBAKI-Vorschlag für Erik Bettermann, Deutsche Welle

Links:

geben-gibt.de

Stimmen und Gesichter gegen Mobbing

Erich K.H. Kalkus, BAKI-SCHULE

Danke, OTTO HERZ, KLAUS-DIETER MAY und BREMER TAGESZEITUNGEN !

…wenige Stunden vor der Enthüllung des BREMER WEGWEISER heute, am 6. Welttag der Schule,
auf dem Bremer Platz der Schule neben dem SCHULCONTAINER ZUR EXPO 2010 danke ich vorab allen Unterstützern der „Bremer Idee“ ( s. Google ) überall auf der Erde herzlich, besonders Herrn Otto Herz für das freundliche Schreiben
Brief von OTTO HERZ
und die Postkarte für den SCHULCONTAINER ZUR EXPO 2010 ( alle Dokumente lassen sich durch Anklicken vergrößern ):
Postkarte für den SCHULCONTAINER ZUR EXPO 2010 (1)Postkarte für den SCHULCONTAINER ZUR EXPO 2010 (2)
Postkarte für den SCHULCONTAINER ZUR EXPO 2010 (3)Postkarte für den SCHULCONTAINER ZUR EXPO 2010 (4)

und Herrn Klaus-Dieter May in Berlin für den Vorschlag an das Ortsamt Osterholz in Bremen:
Vorschlag aus Berlin an das Ortsamt Osterholz in Bremen

In den BREMER NACHRICHTEN fand ich soeben den Hinweis auf die Bremer Aktion für Kinder zum 6. Welttag der Schule:
aus BREMER NACHRICHTEN, 17. Juni 2009, Seite 12

Danke, Herr Chefredakteur Lars Haider !

Weitere Informationen zum 6. Welttag der Schule sollen folgen.

Erich K.H. Kalkus, BAKI-SCHULE

Einmalig im Land der Ideen – die Bürgerinitiative WWW.MOBBING-WEB.DE in Berlin !

Heute vor 10 Jahren begann der Berliner Bürger, Herr Klaus-Dieter May, via Internet eine Initiative, die ich für einmalig halte und als notwendig begrüße in unserem Land, besonders die Aktion „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“; dafür erhält Herr Klaus-Dieter May heute die Auszeichnung „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ – hier auf dem BAKI-Brief erkennbar ( Dokument zum Vergrößern anklicken ); die Kopie meines offenen Schreibens ( Dokument zum Lesen einfach anklicken ) erhalten u.a. Herr Bundespräsident Professor Dr. Horst Köhler, Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Herr Bürgermeister Klaus Wowereit:

10 Jahre Bürgerinitiative MOBBING-WEB.DE (1)10 Jahre Bürgerinitiative MOBBING-WEB.DE (2)

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

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