Bremer Widerstand gegen Mobbing: Politiker ächten Menschenrechtsverletzung MOBBING

Zum 9. Anti-Mobbing-Tag in Bremen soll mit einem „Nachtrag zur 8. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ (s. http://www.myheimat.de/bremen/politik/engagement-macht-auch-politiker-in-bremen-stark-d2468963.html ) die Aktion „Bremer Widerstand gegen Mobbing“ ins Leben gerufen werden – noch im 1. Jahr der Schule, 20 Jahre nach Rio:

83 Exemplare des BBE-Magazins „engagement macht stark!“ sollen in das Haus der Bremischen Bürgerschaft und 17 Exemplare in den Regierungssitz in Bremen getragen werden mit der Bitte: „Liebe Politiker, macht bitte alle mit: Sprecht euch öffentlich gegen Mobbing aus wie schon drei Bremer Politikerinnen und drei Bremer Politiker – weltweit erkennbar im Berliner Wegweiser gegen Mobbing: WWW.MOBBING-WEB.DE !“

Ich habe am 24. November 2012 Herrn Pressesprecher Hermann Kleen im Bremer Rathaus und Herrn Pressesprecher Horst Monsees im Haus der Bürgerschaft über die geplante Bürgeraktion informiert und Herrn Christian Weber, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, geschrieben:

Sehr geehrter Herr Bürgerschaftspräsident,

als Präsident der Bremischen Bürgerschaft sprechen Sie sich öffentlich für die Abschaffung der Todesstrafe und für die Ächtung der Gewalt gegen Menschen, Mobbing, aus.

Ihr Appell zur Beachtung der Menschenrechte ermutigt, von allen Verantwortlichen in unserem Land zu erwarten, sich nach dem Hilferuf der 77. ASMK vor zehn Jahren nun öffentlich gegen die den Menschen entwürdigende Gewalt auszusprechen wie z.B. Sie, sehr geehrter Herr Präsident.

Am 3. Dezember 2012 möchte ich ab 11.55 Uhr meine Erwartung allen Mitgliedern der Bremischen Bürgerschaft zutragen mit Ihrem und dem Statement gegen Mobbing von Frau ASMK-Präsidentin Agül Özkan im „Berliner Wegweiser“ WWW.MOBBING-WEB.DE .

Die Namen der 83 Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft findet man im Internet: www.bremische-buergerschaft.de/index.php?id=358 .

Ich erwarte von allen verantwortungsbewussten Politikerinnen und Politikern die Unterstützung der Bürgerinitiative „Pro Fairness gegen Mobbing“ angesichts der Millionen Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland unter der Menschenrechtsverletzung MOBBING leiden.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Zusatz:
Ich erwarte von allen Bremer Politikerinnen und Politiker auch die Unterstützung des Bürgervorschlages, den 2. Dezember als Anti-Mobbing-Tag zu begehen wie in Schleswig-Holstein landesweit.

Bürgermeister Jens Böhrnsen, Bremen: "Wir müssen aufmerksam sein, wenn Menschen diskriminiert und beleidigt werden."

An die m.E. „allgemeinverständliche“ Forderung des Bremer Bürgermeisters habe ich in meinem Dankschreiben heute, am 27. Januar 2012, Herrn Innensenator Ulrich Mäurer erinnert, der das Anliegen der Petition, mit einem „Anti-Mobbing-Tag“ in Bremen dem Thema „Mobbing“ mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu schenken, „prinzipiell“ begrüßt, jedoch zu bedenken gibt:

„Das Theme ‚Mobbing‘ ist ein ernst zu nehmendes Problem und steht mit Recht im Blick der Öffentlichkeit. Prinzipiell kann daher jedes Mehr an Aufmerksamkeit für die Thematik sensiblisieren. Ob aber ein ‚Anti-Mobbing-Tag‘ am 2. Dezember (dieses Jahr der 2. Advent), also in der Vorweihnachtszeit, in der Öffentlichkeit entsprechend wahrgenommen wird, darf bezweifelt werden. Damit würde das berechtigte Anliegen, das Thema ‚Mobbing‘ einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen, nicht die Aufmerksamkeit bekommen, das es verdient.
(Herr Senator Ulrich Mäurer in seiner Stellungnahme vom 10. Januar 2012 zur Petition L 18/54)

Heute habe ich Herrn Senator Ulrich Mäurer für die Stellungnahme gedankt:

„Sehr geehrter Herr Senator,

die Bürgerinitiative ‚2. Dezember: Anti-Mobbing-Tag‘ wurde am 2. Dezember 2004 im Schulgebäude Am Barkhof ins Leben gerufen nach der öffentlichen Veranstaltung der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen zum Thema ‚Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung‘.

In Schleswig-Holstein wurde der 2. Dezember aus Bremen ‚übernommen‘: Hier wurde 2010 und 2011 der 2. Dezember als „Anti-Mobbing-Tag‘ angenommen.

Wie die ‚Dienstvereinbarung gegen Mobbing und Schikane‘ aus München seit 1997 ‚Vorbild‘ ist, könnte der ‚Bremer Anti-Mobbing-Tag‘ zukünftig bundesweit am 2. Dezember begangen werden – auch im Rückblick auf den ‚Hilferuf‘ der 77. ASMK im Kieler Schloss – gemeinsam mit den Schulen:

Schon Kindern ist die gewollte Ausgrenzung des Anderen durch subtile Gewalt gut bekannt als ‚Mobbing‘ (s. Anlage: ‚Mobbing in der Schule – Keimzelle einer Volksplage, wie die Pest‘ in: ‚Bremen sagt MOBBING den Kampf an !‘, NACHDRUCK zum 5. Januar 2012).

Der 1. Dezember ist ‚Welt-Aids-Tag‘; der 2. Dezember könnte ‚Welt-Mobbing-Tag‘ werden: Mobbing verdient unsere andauernde Aufmerksamkeit: ‚Wir müssen aufmerksam sein, wenn Menschen diskriminiert und beleidigt werden.‘ (Bürgermeister Jens Böhrnsen)“

Die Forderung des Bremer Bürgermeisters stand am 2.Dezember 2011 (8. Anti-Mobbing-Tag in Bremen) in den Bremer Tageszeitungen BREMER NACHRICHTEN und WESER-KURIER auf der Seite 3).

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.