"Produktionsfaktor Kind" ( Dr. Michael Naumann), "umweltethischer Bewusstseinswandel" (Weltbürgervereinigung e.V.) und "Bremer Friedenstaube"

Zusammen mit dem damals 5-jährigen Tayfun eröffnete Herr Ernst Heinrichsohn, Vorsitzender der Weltbürgervereinigung e.V. ( s. http://weltbuergervereinigung.wordpress.com/allee-der-un-ziele-millenniumsziele/ ) am 17. Juni 2006 auf dem „Bremer Platz der Schule“ die „Allee der UN-Ziele“ (s. GOOGLE); heute veröffentliche ich – hier auf der symbolischen „Allee der UN-Ziele“ – das „Rundschreiben an alle Mitglieder der Weltbürgervereinigung e.V.“ vom Dezember 2010 aus Oldenburg mit dem WBV-Vorschlag „die Medien sollten einen Beitrag für einen umweltethischen Bewusstseinswandel leisten“ im Rückblick auf den Kommentar „Produktionsfaktor Kind“ des Herrn Chefredakteurs Dr. Michael Naumann (CICERO, August 2010, Seite 9, s. auch http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=5205) und im Hinblick auf die Veröffentlichung „Bremer Schulkiste BAKI hat China erreicht, die Bremer Friedenstaube nicht.“
( s. http://bakischulebremen.wordpress.com )

„Liebe Weltbürgerinnen, liebe Weltbürger,

auch im zu Ende gehenden Jahr 2010 ist in der zunehmenden Zerstörung unserer Lebensgrundlage und der notwendigen Friedensssicherung eine Änderung nicht eingetreten. Es besteht darum keine Veranlassung, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Im Jahre 2009 wurden riesige Summen Steuergelder für Abwrackprämien und Banksanierungen ohne Rücksicht auf die dadurch verursachten zusätzlichen Umweltzerstörungen ausgegeben. Das nun entstandene Wirtschaftswachstum sehen Politiker und Medien als einen großen Erfolg. In Wirklichkeit beschleunigt das umweltschädliche Wirtschaftswachstum die Zerstörung unserer Lebensgrundlage. Die Langzeitwirkungen werden verschwiegen.

In den Industriestaaten leben die Menschen in einer verantwortungslosen Wegwerf- und Verschwendungsgesellschaft. Sie werden von einer die Umwelt zerstörenden Werbeflut zum Kauf überflüssiger Gegenstände verführt. Das könnten Politiker verhindern, wenn sie die Werbung für Luxusartikel, Genussmittel und umweltschädliche Waren durch Gesetze verbieten und diese Erzeugnisse so hoch besteuern, dass sie nicht mehr gekauft würden.

Die Medien sollten einen Beitrag für einen umweltethischen Bewusstseinswandel leisten. Dann könnte der Verzicht auf überflüssige Bedarfsgüter eine Tugend werden. Hohes Ansehen hätte dann nicht mehr der luxuriöse Lebensstil, sondern die bescheidene Lebensweise. Wer zum Beispiel teure Autos mit hohem Benzinverbrauch fährt, würde sein Ansehen nicht erhöhen, sondern verlieren, weil er ein übermäßiger Umweltverschmutzer ist. Demgegenüber würden abgasfreie Autofahrer und Radfahrer hohes Ansehen gewinnen. Durch die Abschaffung des Modediktates könnte das Kaufinteresse erheblich gemindert werden. Infolge des ethischen Bewusstseinswandels würden die Menschen nicht mehr nach ihren Äußerlichkeiten und ihrem Wohlstandsplunder, sondern mehr nach ihrem gemeinnützig orientierten inneren Werten beurteilt werden. Der Rohstoffverbrauch könnte um die Hälfte reduziert werden. Die steigenden Umweltschäden würden sich dann auch entsprechend verringern.

Mit solch einem Bewusstseinswandel könnten auch die Entwicklungsländer von einer umweltfreundlichen Industrialisierung überzeugt werden. Darüber hinaus müsste aber auch deren Bevölkerungswachstum um 90 Millionen Menschen jährlich beendet werden. Ein Drittel der Schwangerschaften sind in diesen Ländern nicht gewollt. Die Industriestaaten sollten die notwendige Aufklärung und Familienplanung finanzieren. Mit dem derzeitigen Kauf von billigen Waren aus den Entwicklungsländern erhöhen die Industriestaaten ihre eigene Verschwendungssucht und vermehren die Umweltschäden der Entwicklungsländer. In China sind die Kohlendioxydimmissionen schon höher geworden als im größten Umweltverschmutzer USA.

In den USA sind die vernünftigen Absichtserklärungen des Präsidenten Barack Obama nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Republikaner haben im Abgeordnetenhaus die Mehrheit bekommen. Die politischen Ziele, das Wettrüsten zu beenden, eine Welt ohne Atomwaffen anzustreben und die Umwelt zu schonen, können nun im Parlament verhindert werden. Eine Rückkehr der USA zur Beherrschung der Welt als Supermacht kann weitere Kriege verursachen und dem globalen Terrorismus neuen Auftrieb geben.

Die Bilanz des Jahres 2010 hat erneut bewiesen, dass die globalen Probleme mit nationalstaatlichen Zuständigkeiten nicht gelöst werden können. Wir brauchen eine neue Weltordnung mit Gesetzen, die alle Staaten einhalten müssen. Ohne Weltgesetze droht den Menschen der Erde die Vernichtung durch die vorhandenen Atomwaffen und das Ende des Lebens infolge der immmer schneller werdenden Zerstörung unserer Lebensgrundlage. Unser Satzungsziel ‚Demokratischer Weltstaat mit begrenzter Zuständigkeit für Friedenssicherung und Umwelterhaltung‘ kann die Menschen vor ihrem selbstverschuldeten Untergang bewahren. Dafür wollen wir weiter arbeiten und die Hoffnung auf unsere Fernziel nicht aufgeben.

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Freitag, dem 25.3.2011, um 19.00 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, 26121 Oldenburg statt.

Unseren Mitgliedern wünschen wir eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

Vorstand der Weltbürgervereinigung e.V.

Ernst Heinrichsohn Heiko Vollquardsen“

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Initiative "WELTBÜRGERVEREINIGUNG" – ein Beitrag aus Oldenburg zur Umwelt-Olympiade

Am 9. November 2009 ließen sich 11 Weltbürger vor dem Weltbürgerhaus in Oldenburg, Staustraße 8, fotografieren ( Bilddokument kann durch Anklicken vergrößert werden ):
Weltbürger vor dem Weltbürgerhaus am 9. November 2009
( v.l. ) Erich K.H. Kalkus, Klaus-Peter Kohr, Heiko Vollquardsen, Inge Vollquardsen, Wilhelm Ficher, Ernst Heinrichsohn, Marcus Pradel, Horst Milde, Gerhard Wissing, Christian Schostok und Manfred Pradel

Ich nahm gern die Gelegenheit wahr, Herrn Heinrichsohn für die von ihm 1996 in Oldenburg gegründete Weltbürgervereinigung e.V. zu danken mit der Friedenstaube, die im nächsten Jahr zur Weltausstellung in Shanghai fliegen soll ( Bilddokument bitte anklicken ):
Ernst Heinrichsohn mit Friedenstaube in Oldenburg am 9. November 2009Ernst Heinrichsohn vor dem Weltbürgerhaus am 9. November 2009

Beim anschließenden „Weltbürgergespräch“ im Café Klinge ( Bilddokumente können durch Anklicken vergrößert werden )
Weltbürgergespräch in Oldenburg am 9. November 2009Horst Milde und Ernst Heinrichsohn am 9. November 2009
erinnerte ich daran, dass ich auf die Initiative des Herrn Heinrichsohn in Cuxhaven anlässlich der Umweltmesse ( ÖMUG ) aufmerksam gemacht wurde und seitdem die Idee von einer friedlichen Vereinigung aller Menschen in einem „Weltstaat“ als wegweisendes Denkmodell ansehe; ich habe deshalb die Initiative „WELTBÜRGERVEREINIGUNG“ als Beitrag zur Umwelt-Olympiade angenommen.

Gern denke ich zurück an die „Weltbürgergespräche“ in Oldenburg, an den „Weltbürgerausflug“ zur Weltausstellung in Hannover ( EXPO 2000 ) und an die Eröffnung der symbolischen „Allee der UN-Ziele“ durch Herrn Heinrichsohn am 17. Juni 2006 auf dem Bremer „Platz der Schule“ ( die folgenden Bilddokumente lassen sich durch Anlicken vergrößern ):
Tayfun eröffnet die ALLEE DER UN-ZIELEErnst Heinrichsohn eröffnet die ALLEE DER UN-ZIELE

Gern unterstütze ich die Initative des Herrn Heinrichsohn in ihrer Zielsetzung, „die berufliche Arbeit zu humanisieren, die Völkerverständigung zu fördern, Kriege zu verhindern und die Umwelt für die künftigen Generationen zu erhalten.“
Logo der WELTBÜRGERVEREINIGUNG e.V.

Informationen über die Weltbürgervereinigung e.V. findet man in den Dokumententationen „MEINE SCHULE“ und „UNSERE SCHULE“; die folgenden Dokumente sind der Dokumentation „MEINE SCHULE, Ausgabe 25 zum 4. April 1999, entnommen ( Dokumente bitte anklicken ):
Seite 1 aus MEINE SCHULE  25Seite 2 aus MEINE SCHULE  25Seite 75 aus MEINE SCHULE  25Seite 76 aus MEINE SCHULE  25Seite 77 aus MEINE SCHULE  25Seite 78 aus MEINE SCHULE  25Seite 79 aus MEINE SCHULE 25Seite 80 aus MEINE SCHULE  25Seite 81 aus MEINE SCHULE  25Seite 82 aus MEINE SCHULE  25Seite 83 aus MEINE SCHULE  25Seite 84 aus MEINE SCHULE  25Seite 85 aus MEINE SCHULE  25Seite 86 aus MEINE SCHULE  25Seite 87 aus MEINE SCHULE  25Seite 88 aus MEINE SCHULE  25Seite 89 aus MEINE SCHULE  25Seite 90 aus MEINE SCHULE  25Seite 91 aus MEINE SCHULE  25Seite 92 aus MEINE SCHULE  25Seite 93 aus MEINE SCHULE  25Seite 94 aus MEINE SCHULE   25Seite 95 aus MEINE SCHULE  25

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Zusatz:
Gern würde ich die Weltbürgeridee des Herrn Heinrichsohn aufnehmen in den Schulcontainer zur EXPO 2010, ist die Idee aus Oldenburg doch auch eine in die Zukunft weisende Idee aus unserem Land der Ideen, folgt Herr Heinrichsohn doch auch dem allen Verantwortlichen auf der Erde gemeinsamen Gebot, das Herr Bundespräsident Professor Dr. Horst Köhler am 24. Dezember 2009 so beschrieben hat: „Es geht darum, mit Ideen, Vernunft und Einsatz den Weg für eine gute Zukunft zu finden.“

Hinweis:
Weitere Informationen zur Weltbürgervereinigung e.V. in Oldenburg findet man auf der Internetseite http://weltbuergervereinigung.wordpress.com/.

Nachtrag:
Am 28. Dezember 2009 erreichte mich dieser Beitrag aus der MittwochsZeitung Oldenburg ( das Dokument kann durch Anlicken vergrößert werden ):
MittwochsZeitung Oldenburg am 16. Dezember 2009