24. März 2010: "Sehr geehrte Herren Chefredakteure,

Ihre Veröffentlichungen „MOBBING an Schulen immer schlimmer“, „Psychisch krank durch Arbeit“ und „Arbeit macht mehr Menschen seelisch krank“ unterstützen die Bemühungen Verantwortlicher in unserem Land, aufmerksam zu machen auf die alltäglichen Belastungen am Arbeitsplatz.
Am 10. März 2010 durfte Herr Dr. Carsten Sieling, MdB, in einer öffentlichen Bürgersprechstunde ersucht werden, sich des schon vor zehn Jahren von allen 16 ASMK-Vertretern unterzeichneten „Hilferufes aus dem Kieler Schloss“ ( s. Anlage ) anzunehmen und noch einmal im Deutschen Bundestag anzusprechen – insbesondere in Hinblick auf die LV 34 ( „Gegen Mobbing – Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder“ ).

Heute und morgen findet in Hamburg die 55. LASI-Sitzung statt, in der das Projekt LV 34 abgeschlossen werden soll.

Mit freundlichen Grüßen…“

Meinem Schreiben an die Herren Chefredakteure Gerhard Buzzi und Lars Haider in Bremen habe ich die Seiten 86 und 87 aus der BAKI-Dokumenation MEINE SCHULE, Ausgabe 32 zum 2. Januar 2001, angelegt mit dem TOP 5.4 „Gesundheit bei der Arbeit“ und TOP 5.5. „Psychische Belastung am Arbeitsplatz“ zur 77. ASMK am 25./26. Oktober 2000 im Kieler Schloss; der Text zum Tagesordnungspunkt 5.5 lautet:

„Psychische Belastung am Arbeitsplatz

– Antrag Hamburg –

Beschluss
Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder beauftragen einstimmig den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik, bis zur 79. ASMK ein Konzept zu erstellen, das die Ermittlung belastender psychischer Einflussfaktoren in konkreten betrieblichen Situationen erlaubt und Möglichkeiten zur Prävention solcher Belastungen aufzeigt.
Gleichzeitig wird der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung gebeten, durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geeignete Daten zur Verfügung zu stellen bzw. wissenschaftlich valide Daten zu erheben.

Sachstand
Die gegenwärtige Arbeitswelt ist von einem Strukturwandel geprägt, der für eine Vielzahl von Beschäftigten erhebliche Veränderungen im Hinblick auf Arbeitszeit ( Nacht- und Schichtarbeit, Arbeit an Wochenenden, Flexibilisierung ), Arbeitsorganisation ( Gruppenarbeit, Telearbeit, Scheinselbständigkeit ) und Belastungen am Arbeitsplatz mit sich bringt. Während in der Vergangenheit die Probleme des Arbeitsschutzes primär im Bereich der Unfallgefährdung und der physischen Belastungen ( Lärm, Hitze/Kälte, Gefahrstoffe etc. ) lagen, tritt heute und in der Zukunft die Gefährdung von Beschäftigten durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz immer stärker in den Vordergrund.
Dies bedeutet aber auch, dass die im Arbeits- und Gesundheitsschutz tätigen Institutionen und Personen sich intensiver mit den neuen Belastungen ( z.B. burn-out-Syndrom, Mobbing usw. ) auseinandersetzen müssen.
Schon heute ist ersichtlich, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben stark davon bestimmt wird, durch optimalen und motivierten Arbeitseinsatz der Mitarbeiter Qualität und Quantität der Arbeitsergebnisse zu sichern.
Die Berücksichtigung psychischer Belastungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz stellt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Aufsichtsbehörden eine inhaltliche und strategische Herausforderung dar.
Das Arbeitsschutzgesetz mit seinem ganzheitlichen Ansatz schließt ausdrücklich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit (§2 ) mit ein.
Damit gibt das Arbeitsschutzgesetz den Länderbehörden die Möglichkeit, verstärkt darauf hinzuwirken, dass bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen die psychischen Belastungen durch die Arbeitsorganisation, die Arbeitstätigkeit und die sozialen Beziehungen einbezogen werden.
Im Sinne von Primärprävention müssen deshalb in den Betrieben die Voraussetzungen für die Optimierung der arbeitsorganisatorischen und sozialen Bedingungen geschaffen werden. Die schleppende Umsetzung in der Praxis zeigt, dass die Problemschwerpunkte unter anderem im Mangel geeigneter Instrumente für die Aufsichtsbehörden zu sehen sind, mit denen psychische Belastungen analysiert und bewertet werden können, noch sind konkretisierende Handlungshilfen vorhanden, mit denen Aufsichtsbehörden intervenierend in das Betriebsgeschehen eingreifen können.
Die Verbesserung der Analyse- und Interventionsmöglichkeiten der Aufsichtsbehörden im Hinblick auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz im Rahmen der Aufsichtstätigkeit wird eine wichtige Aufgabe der nächsten Jahre sein.

16:0″

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Friedenstaube aus Bayern kommt nach Bremen !

Am 27. August 2009 teilte mir Herr Künstler Richard Hillinger aus Landshut in einem Telefongespäch mit, dass die für den Schulcontainer zur EXPO 2010 gedachte Peng-chun-Chang-Friedenstaube voraussichtlich schon Ende der ersten Septemberwoche Bremen erreichen wird; ich habe unverzüglich Herrn Chefredakteur Gerhard Buzzi, Herrn Chefredakteur Peter Tänzer, Herrn Intendanten Erik Bettermann, Herrn Intendanten Jan Metzger und Herrn Bürgermeister a.D. Hans Koschnick im Bremer Rathaus darüber informiert ( die Dokumente kann man durch Anklicken vergrößern ):

BAKI-Information vom 27. August 2009Kehrseite der BAKI-Information

Ich habe Herrn Hillinger versprochen, die für die Weltausstellung in Shanghai gedachte Peng-Chun-Chang-Friedenstaube nach ihrer „Landung“ in Bremen in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) zusammen mit den Bremer Stadtmusikanten am Bremer Rathaus zu fotografieren und zum „5. Bremer Stadtmusikanten“ zu erklären.

Wer will, kann die Peng-Chun-Chang-Friedenstaube auf der Internetseite von Herrn Richard Hillinger ansehen: www.richard-hillinger.de .

Erich K.H. Kalkus, BAKI-SCHULE

Zusatz:
Um 8:29 Uhr habe ich die „Erhöhung“ der Bremer Stadtmusikanten in meinem Kommentar „Angedacht und schon bald möglich: Friedenstaube aus Bayern wird 5. Bremer Stadtmusikant !“ auf der Internetseite www.weser-kurier.de angezeigt ( Dokument einfach anklicken ! ):

BAKI-Kommentar vom 28. August 2009, 8.29 Uhr