BAKI: "Bremer Schlüssel zur Umwelterziehung"

Schon bevor ich 1986 als Lehrer in der Schule Osterholz in Bremen das Umweltschutzprojekt mit der Batteriesammelkiste ( BAKI ) begann, gab es im Land Bremen die staatlich geregelte Entsorgung von Gerätebatterien; in öffentlichen Gebäuden – auch in Schulen – „warteten“ große Batteriesammelcontainer ( BACO ) auf die kleinen ausgedienten Energieträger; als Lehrer habe ich die staatlichen Bemühungen zum Umweltschutz mit dem Projekt BAKI „nur“ unterstützt und für den Nachbau der „Bremer Schulkiste“ und die „Bremer Idee“, alle Gerätebatterien ordnungsgemäß zu entsorgen – auch über die Schulen – geworben:
BAKI-Flugblatt aus der Bremer Schule 011 (1)BAKI-Flugblatt aus der Bremer Schule 011 (2)
( Die Dokumente – auch die folgenden – können durch Anklicken vergrößert werden. )

Verunsichert wurde ich als Lehrer in der Bremer Schule, als ich aufmerksam gemacht wurde auf die möglichen Gefahren, die durch das Sammeln von Gerätebatterien in Schulen bestehen:
Dokument 91 077 aus der PHÄNOMENOLOGIE DES BREMER SCHULGEISTES

Die Hinweise aus dem Niedersächsischen Umweltministerium und der VARTA Batterie AG stellten den in Bremen beschrittenen Weg der Entsorgung aller Gerätebatterien offensichtlich in Frage:
Dokument  91 075 aus der PHÄNOMENOLOGIE DES BREMER SCHULGEISTESDokument  91 076 aus der PHÄNOMENOLOGIE DES BREMER SCHULGEISTES
Dokument 93 026 aus der PHÄNOMENOLOGIE DES BREMER SCHULEGEISTESaus NEUE PRESSE HANNOVER vom 11. Juli 1991

Der Hinweis auf die Gefährlichkeit meines Handelns als Lehrer in der Bremer Schule weckten große Zweifel in mir – trotz der vielen Belege freundlicher Annahme des Umweltschutzprojektes BAKI aus der Bremer Schule: „Wie verantwortungsbewußt ist es, wenn mann Sonderabfälle in Kinderhand gibt ?“ – Noch 1995 ( siehe die folgende Veröffentlichung in der Rostocker Zeitung ) bedrückte mich die Frage nach der möglichen Gefahr, die von dem Projekt BAKI aus der Bremer Schule ausgehen könnte.
aus ROSTOCKER ZEITUNG vom 29. September 1995

Das freundliche Schreiben vom 30. April 1996 von Frau Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel – erhalten wenige Tage vor der 1. Umweltmesse ( ÖMUG ) in Cuxhaven – mit dem Schlusssatz „Für Ihre weitere Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg.“ – bestärkte mich als Bremer Bürger, meine in der Schule als Lehrer begonnene Umweltschutzinitiative – trotz aller Zweifel – fortzusetzen; zur Umweltmesse ( ÖMUG ) in Cuxhaven eine „Leuchtturm-BAKI“ aufzustellen und in alle vier Himmelsrichtungen „strahlen“ zu lassen lag deshalb – 10 Jahre nach dem Unglück in Tschernobyl – nah:
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Dankbar erinnerte ich am 21. Mai 1996 Herrn Ministerpräsidenten Gerhard Schröder an die bisherige und möglicherweise weitergehende Unterstützung der Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ):
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Ich setzte – ermutigt – als Bürger der Freien Hansestadt Bremen meine Bemühungen zur Ausweitung der Umweltschutzidee BAKI aus der Bremer Schule fort:
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Dank der Umweltmesse ( ÖMUG ) in Cuxhaven hatte die BAKI-Idee die „Spitze“ unseres Landes – am „Tor zur Welt“ – erreicht:
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Danke, Cuxhaven !

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Rathaus in Loxstedt, Schulministerium in München, Deutscher Bundestag: Orte für die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht !

„Wie können wir unsere schöne Welt schützen und erhalten ?“ – Welche Antwort konnte ich als Lehrer in der Bremer Schule auf diese Kinderfrage geben, die mich bis heute noch wie ein Tinnitus unaufhörlich begleitet ?

1986 war meine Lehrerantwort: „…auch mit einer BAKI !“
Artikel 26 der Bremer Verfassung (1)Artikel 26 der Bremer Verfassung (2)

Als Lehrer in der Bremer Schule wollte ich mich selbstverständlich darum bemühen, „zum Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt“ zu erziehen – wie selbstverständlich jede Lehrerin und jeder Lehrer in einer Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, es will – überall auf der Erde ! ( Jede Lehrerin, jeder Lehrer ist eine/ein „selbstverständliche/r Umweltbeauftragte/r“ ! )

1986 ( Tschernobyl ) erdachte ich mit Kindern der Schule Osterholz in Bremen die Batteriesammelkiste ( BAKI ); die „Bremer Schulkiste“ kann nicht „die Welt retten“ – BAKI „will“ und „kann“, glaube ich, mithelfen, unsere Umwelt zu schützen; deshalb freute ich mich über jede Anerkennung meines „Lehrerglaubens“: „Ich kann a little bit ( Barack Obama )mithelfen, unsere schöne Welt zu schützen und zu erhalten.“ Und ich war glücklich über die freundliche Annahme meines „Lehrerglaubens“ und sah jeden Ort, an dem eine Batteriesammelkiste aufgestellt und bedient werden durfte, als einen „Platz der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht“ an – z.B. auch das Rathaus in Loxstedt,das Schulministerium in Bayern und den Deutschen Bundestag:
NORDSEE-ZEITUNG 20. Dezember 1988
Brief vom 17. April 1989Brief vom 3. November 1989
( Texte zum Vergrößern bitte anklicken )

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

7. BAKI-Bericht vom 17. Oktober 2008: Der Autogrammball von WERDER BREMEN für das Pilotprojekt STORCHENNEST

Rückblick:
Am 17. November 2007 besuchte die Beauftragte für die UN-Milleniumkampagne in Deutschland, Frau Dr. Renée Ernst, Bremen und wurde in der UN-Box auf dem Domshof von Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen begrüßt; zuvor hatte ich – zur möglichen Übergabe an Frau Dr. Ernst – eine Bremer Schulkiste ins Rathaus gebracht, die ich der Beauftragten für die UN-Kampagne nun überreichen durfte mit der Erklärung: „Die Bremer Aktion für Kinder ( BAKI )unterstützt die UN-Millenniumkampagne mit der Bremer Schulkiste BAKI auf der Allee der UN-Ziele !“
Bei der öffentlichen Veranstaltung am 17. November 2007 auf dem Domshof bezeugte auch WERDER BREMEN mit einem Spieler, dessen Namen ich leider vergessen habe, die Unterstützung der UN-Millenniumkampagne; so lag es nahe, zum UN-Welttag 2008 gegen die Armut auch die Spieler von WERDER BREMEN zur Bremer Aktion für Kinder auf der „Berliner Freiheit“ am 17. Oktober 2008 einzuladen. Den Einladungsbrief vom 8. Oktober durfte ich Herrn Thomas Schaaf persönlich übergeben, und schon am 14. Oktober erhielt ich einen freundlichen Antwortbrief, in dem bedauert wird, dass die Bundesligaspieler der Einladung zum Welttag der Armut nicht nachkommen können, da sie am Samstag ein Heimspiel gegen Borussia Dortmund bestreiten und am Freitag ( 17. Oktober )im Trainingslager sind. Jedoch könnte ich aus der Geschäftsstelle von WERDER BREMEN bis Freitag, 14:00 Uhr einen Autogrammball für eine Versteigerung, Tombola o.ä. abholen. Ich war unsagbar glücklich über das Geschenk, das dem Pilotprojekt „Freie Fahrt für die Schulkinder im STORCHENNEST in Bremen-Sebaldsbrück !“ dienen sollte.

Rückblick auf den 17. Oktober 2008:

Gegen 10 Uhr erst konnte ich mich auf den Weg zur WERDER BREMEN-Geschäftsstelle machen, die ich jedoch nicht gleich fand; in einem anderen WERDER BREMEN-Büro erhielt ich eine Wegbeschreibung zum gesuchten Büro und für die Aktion um 12 Uhr auf der „Berliner Freiheit“ einen Packen Informationsblätter, die ich gern auf den „Bremer Schultisch zur Agenda 21“ legen wollte am Welttag der Armut 2008:

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Im „richtigen“ Büro erhielt ich den Autogrammball und fotografierte ihn sofort an Ort und Stelle:
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Vor dem Weser-Stadion war ein freundlicher Herr sofort bereit, sich mit dem Autogrammball fotografieren zu lassen; danke !
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Pünktlich um 12 Uhr hatte der Autogrammball die „Berliner Freiheit“ erreicht und konnte auf der „OSLI-BAKI“ der Öffentlichkeit gezeigt werden:
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Der Wind, der am Welttag der Armut über den „Bremer Platz der Schule“ wehte, blähte nicht nur das UN-Banner heftig, ein Windstoß warf sogar den roten Kinderstuhl um, und das gespendete Geld musste wieder aufgehoben werden ( auch mit Hilfe der Kamerafrau vom center.tv Bremen – danke für die Mühe ! ):
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Am Ende der Bürgeraktion zum Welttag der Armut 2008 wurde der Autogrammball auf dem gespendeten Geld zum Centermanager des Einkaufszentrum „Berliner Freiheit“, Herrn Frank Springer, gefahren:
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Erich K.H. Kalkus

Schulanfang in Bremen-Mahndorf am 8.8.1988

Heute vor 20 Jahren warteten im Bürgerhaus Mahndorf etwa 60 Batteriesammelkisten darauf, aufgenommen zu werden von den Schulanfängern der Schule Mahndorf:

BAKI in der Schule

BAKI

Herr Dieter Mahlert besuchte als Mitarbeiter der Bremer Schulbehörde den wohl ersten Schulanfang, bei dem die Kinder in der einen Hand eine Schultüte und in der anderen Hand eine
Batteriesammelkiste ( BAKI ) hielten; 1989 erschien – bearbeitet von Herrn Dieter Mahlert –
der WEGWEISER ZUR UMWELTERZIEHUNG IN BREMEN mit dem „Lied zum Schulanfang 1988“ und Informationen zum Umweltschutzprojekt BAKI aus der Bremer Schule: „Ich baue mir eine BAKI“.

Noch heute wird im Werkunterricht der Schule Mahndorf die Bremer Schulkiste hergestellt.

Erich K.H. Kalkus