Ein Platz für gute Ideen? – Der OLYMP DER SCHULE im Cuxland !

Als Lehrer in der Bremer Schule habe ich 1989 den Mühlenberg in Bederkesa ( bei Bremen )zum „Olymp der Schule“ erklärt; 1992 habe ich die 1. Umwelt-Olympiade eröffnet; der OLYMP DER SCHULE ist ein gedachter Platz unweit des Berges „Deutscher Olymp“ in der Nähe von Cuxhaven.Von Bederkesa aus – genauer: vom Campingplatz in Bederkesa aus – habe ich die „BAKI-Idee“ aus der
Bremer Schule ausgeweitet:
BAKI-Idee auf dem Olymp der Schule
Die „BAKI-Idee“ erkläre ich einfach so:
Die kleine Erhebung, auf der die Batteriesammelkiste ( BAKI )aus der Bremer Schule steht, soll der OLYMP DER SCHULE sein; die BAKI, die ja mithelfen möchte, unsere Umwelt zu schützen, „hat ein Herz“ für die Umwelt; denkt man sich auf den „Bauch“ der BAKI ein Dach, erkennt man das „Haus mit Herz“ – die Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht.

1996 habe ich zur Umweltmesse ( ÖMUG ) in Cuxhaven die BAKI-Idee mit einer Leuchtturm-BAKI veranschaulicht, zur Lüneburger Umweltmesse mit einer Riesen-BAKI; zur Weltausstellung ( EXPO 2000 ) sollte die BAKI-Idee vom OLYMP DER SCHULE aus nach Hannover getragen werden:
Schaufenster zur EXPO 2000
Auf diesem Bild ist der OLYMP DER SCHULE veranschaulich als „Schulberg“: Das Haus auf dem OLYMP DER SCHULE soll die Schule sein, die unsere Welt zur Zukunft braucht, das „Haus mit Herz“.

Am Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre 2000 ( 17. Juni 2000 )haben
Schulkinder aus Stralsund auf dem OLYMP DER SCHULE die 3. Umwelt-Olympiade eröffnet; auf dem Schulberg wehte die Fahne
Fahne aus der Schule 089
aus der Bremer Schule mit der Leitidee der Umwelt-Olympiade:
Ausschnitt aus der OSLI-Fahne
„MENSCHLICHKEIT GEWINNT !“

Vom OLYMP DER SCHULE habe ich die BAKI-Idee zum Bildungsgipfel in Dresden geschickt mit einem Hilferuf:
Hilferuf vom Olymp der Schule

Vom OLYMP DER SCHULE aus soll ein „Schulcontainer“ voller Ideen die Weltausstellung ( EXPO 2010 ) in Shanghai erreichen – auf der „Allee der UN-Ziele“ ( s. Google ).

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

DANKE, Herr Friedrich Nowottny !

Ihr freundlicher Brief vom 9. August 1994 aus Köln ermutigt mich, heute an die Bremer Aktion für Kinder am 20. März 2008 auf der Bremer Medienmeile zu erinnern:

„Sehr geehrter Herr Kalkus,für Ihren Brief vom 27.07.1994, mit dem Sie auf die Initiative BAKI aufmerksam machen und für die Batteriesammelkiste bedanke ich mich vielmals.
Ich halte Ihre Aktion für ein gelungenes Beispiel, wie Kinder und Jugendliche in ihrer eigenen Umgebung etwas für die Schärfung des ökologischen Bewußtseins im Alltag tun können. Der Charme Ihrer Idee liegt nach meinem Gefühl darin, daß hier etwas ohne großen organisatorischen Aufwand bewirkt werden kann. Ich hoffe allerdings, daß Ihre Beobachtungen, daß ausgediente Batterien immer noch in großem Umfang in den Hausmüll wandern, mehr und mehr der Vergangenheit angehören. Mit freundlichen Grüßen Friedrich Nowottny“

Heute erlaube ich mir, die folgende Frage hier zu veröffentlichen:

„Hat der Intendant von RADIO BREMEN die drei ihm am 20. März 2008 übergebenen Bremer Schulkisten an die drei RADIO-BREMEN-Mitarbeiter, die am 20. März 1985 das Wirken des Bremer Schulgeistes dokumentiert haben, wunschgemäß weitergegeben ?“

Gern würde ich auch die Einschätzung des RADIO-BREMEN-Intendanten über das Umweltschutzprojekt BAKI aus der Bremer Schule in Hinblick auf den nationalen Bildungsgipfel in Dresden hier veröffentlichen.

Erich K.H. Kalkus

Auf der "Allee der UN-Ziele" in der Gartenstadt Vahr nach Dresden !

Am 19. August 2008 wurde auf dem Gelände der Schule In der Vahr in einer Bremer Aktion für Kinder, an der Herr Klaus Fütterer aus Barth, Initiator der Schulwaldanlage in Stralsund, teilnahm, die „Allee der UN-Ziele“ gelegt mit vielen symbolischen „Häusern mit Herz“. Auf die „Allee der UN-Ziele“ wurden zwei Batteriesammelkisten gestellt: die eine BAKI sollte von hier aus Izmir, die andere BAKI Frau Oberbürgermeisterin Helma Orosz in Dresden erreichen.

So lief die Bremer Aktion für Kinder auf dem Schulhof in der Gartenstadt Vahr ab: Zwischen zwei Bäume wurden das Banner mit der Aufschrift „ALLEE DER UN-ZIELE“ gespannt und der „Bremer Schultisch zur Agenda 21“, gefüllt mit „Häusern mit Herz“ und zwei Batteriesammelkisten, ausgeräumt: die „Häuser mit Herz“ wurden zur „Allee der UN-Ziele“.

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Auf der Rückseite jedes Hauses findet man einen kurzen Hinweis auf die Initiative, die das Haus zu einem „Haus mit Herz“ macht; auf dem „Bremer Schultisch zur Agenda 21“ lagen am 19. August 2008 ausführliche Informationen zu den Projekten „MAHLZEIT für bedürftige Kinder im Gemeindezentrum der Heilig-Geist-Kirche in Bremen-Vahr“, „EIN ALTES BAUERNHAUS IN OYTEN SOLL EIN HINDU-TEMPEL WERDEN“, „SCHULWALDANLAGE IN STRALSUND“, „GESUNDHEITSZENTRUM FÜR OBDACHLOSE IN BERLIN-MITTE“ und „BREMEN RÄUMT AUF“:

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Die BAKI für Izmir habe ich in die Schule an der Carl-Goerdeler-Straße gebracht; vielleicht hat die andere BAKI schon das Rathaus in Dresden erreicht – mit einer weiteren BAKI und BAKI-Informationen für die Teilnehmer beim nationalen Bildungsgipfel.

Erich K.H. Kalkus

Der BAKI-Baum auf dem Mühlenberg in Bad Bederkesa…

…wurde am 3. April 1990 gepflanzt, nachdem am 19. August 1989 in Bederkesa ( bei Bremen ) BAKI, das „Bremische Aktionskomitee für Kinder-Interesse“, ins Leben gerufen worden war.

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An der öffentlichen Pflanzaktion nahmen teil: Frau Gudrun Stürzer ( NORDSEE-ZEITUNG ), Frau Annette Faße ( Mitglied des Deutschen Bundestages ), Herr Bürgermeister Robert Eckhoff mit den Herren Mitarbeitern aus dem Rathaus, Gert Weinreich und Erich Bohnsack, Herr Uwe Bischoff in Personalunion als Polizist und 2. Vorsitzender des Verschönerungsvereins von Bederkesa, Herr Manfred Massow von der Volksbank Bederkesa eG, Frau Elisabeth Asselborn und Frau Edith Hibbeler aus Bremen – auf dem Foto hier neben Herrn Bürgermeister Eckhoff und Herrn Helken –
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sowie meine Frau Gisela; den Ginkgo-Baum brachte Herr Helken von der Baumschule Wassenar in Drangstedt zum Pflanzort. – Zur Pflanzung des Symbolbaumes erhielt ich ermutigende Zuschriften von Herrn Bernd Schmidbauer MdB, Herrn Norbert Kneffel ( ADAC Gau Weser Ems ), Herrn Ezzelino von Wedel ( RADIO BREMEN ), Herrn Bürgerschaftspräsidenten Dr. Dieter Klink, Herrn Thomas Pleye ( persönlicher Referent des Herrn Umweltministers Dr. Werner Remmers ), Frau Cornelia Cuber für Herrn Ministerpräsidenten Dr. Ernst Albrecht, Frau Dr. Gräfin Rothkirch für Herrn Bundesumweltminister Professor Dr. Klaus Töpfer, Herrn Oberbürgermeister Christoph Kleemann in Rostock, Herrn Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Herr Bundesaußenminister Dr. Hans-Christoph Genscher ließ mitteilen, er sei „zuversichtlich, daß der gepflanzte Baum zu einem mächtigen Mahnmahl zum Schutz der Ökologie heranwächst“; Frau Professorin Dr. Rita Süßmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages, schrieb am 30. März 1990 u.a.: „Ich hoffe, daß dieser Baum nicht nur ein Symbol, sondern zugleich eine Aufforderung für viele Menschen sein wird, umzudenken und mitzumachen bei den Ideen, die sich hinter der Abkürzung BAKI verbergen.“

Noch heute findet man den BAKI-Baum ( s. Bild oben vom 17. Juni 2004 )auf dem zum „Olymp der Schule“ erklärten Mühlenberg hier in Bad Bederkesa; von hier aus soll am 19. August 2008 der „Vorschlag aus Cuxhaven“ auf der Allee der UN-Ziele zum nationalen Bildungsgipfel in Dresden geschickt werden.

Erich K.H. Kalkus

BAKI: Auf der "Allee der UN-Ziele" ( s. Google ) zum nationalen Bildungsgipfel in Dresden !

1992 nahm Herr Professor Dr. Walter Leal Filho von der Universität Boston aus eine Batteriesammelkiste ( BAKI ) mit zum ersten Umweltgipfel in Rio de Janeiro; vom „Olymp der Schule“ aus soll die Idee von der „notwendigen Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht“ im Oktober 2008 den Bildungsgipfel in Dresden erreichen.

Seit 1989 wird der Mühlenberg in Bederkesa ( bei Bremen ) angenommen als der „Olymp der Schule, von der die Neubesinnung der Erde ausgeht“; der Bildungsgipfel in Dresden kann schon heute – für Kinder verständlich – als weiterer „Höhepunkt“ auf der Erde in der Geschichte der Schule angenommen werden: Wie auf dem Olymp der Schule im Cuxland und wie auf dem Umweltgipfel in Rio wird auf dem Bildungsgipfel in Dresden der Geist erkennbar sein, der Verantwortliche vereinen kann angesichts einer weltweiten Not.
Die nach dem Unglück in Tschernobyl in der Schule erdachte Batteriesammelkiste ( BAKI ) bietet sich an als „Roland der Schule“, weltweit Gemeinsamkeit in den Bemühungen zur Linderung der Not auf der Erde zu symbolisieren: „Ich helfe freiwillig mit !“

Der „Roland der Schule“ gehört auf jeden Gipfel der Erde, von dem aus Verantwortliche gemeinsam einen Weg in die Zukunft suchen:

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Erich K.H. Kalkus, BAKI-SCHULE

Zusatz: Zum G 8-Gipfel in Heiligendamm habe ich auch eine BAKI geschickt – mit der Vision aus der Bremer Schule, Kindern in unserem Land die freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen mit der übertragbaren BREMER KARTE.