20. Januar 2011: Start der Initiative "Freunde und Förderer der Bremer Schule" zum Erhalt der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht

Vor 25 Jahren, am 20. Januar 1986, habe ich als Lehrer der Bremer Schule meinem Dienstherrn das Wesen der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, als „herzlich“ und die unzählig vielen „herzlichen“ Initiativen überall auf der Erde als „Phänomene eines herzlichen Geistes“ erklärt, z.B. die Wiedereröffnung der zuvor vom Bremer Senat aus Geldmangel geschlossenenen Jugendbücherei in der Schule an der Oslebshauser Heerstraße 115 durch die schulische Initiative mit dem von mir erdachten Bremer Schulgeist Osli ( s. GOOGLE ).

Am 21. Januar 1986 berichteten die Bremer Tageszeitungen BREMER NACHRICHTEN und WESER-KURIER von der Wiedereröffnung der Jugend- und Stadtbibliothek am 20. Januar 1986 unter einem Foto, auf dem der damalige Bremer Schulsenator mit der „Phänomenologie des Bremer Schulgeistes“ zu sehen ist, mit diesen Worten:

„Leerer Buchkarton für den Schulsenator
Bildungssenator Horst-Werner Franke ( links im Bild ) erhielt gestern an der Schule Oslebshauser Heerstraße, wo die Jugend- und Stadtbibliothek eingeweiht wurde, von Konrektor Kalkus eine Buchattrappe mit dem Titel ‚Phänomenologie des Bremer Schulgeistes‘. Der Inhalt: Luft. Ebenso außergewöhnlich wie dieses Geschenk war – in Zeiten der Sparpolitik – der Anlaß für Frankes Besuch. Im September 1984 war an der Schule die Bücherei geschlossen worden – nun wird die Einrichtung in denselben Räumen ‚wiederbelebt‘ und von einer Eltern- und Lehrerinitiative betreut, die mit Eigenarbeit und Behördenhilfe für die Renovierung gesorgt hatte. Der Buchbestand umfaßt künftig rund 500 Bände.“

In mehreren Veröffentlichungen Bremer Medien wurde – vor und nach der Wiedereröffnung der Bücherei in der Schule – auf den „Bremer Schulgeist“ als „Beleber“ der o.g. Schule hingewiesen: RADIO BREMEN schickte bereits 1985 ein Fernsehteam in die „Osli-Schule“ und dokumentierte die ersten Vorbereitungen für das Schulfest am 28. Juni 1985, an dem Oslis Geburtstag gefeiert wurde.

Die „Belebung“ der Schule durch die Annahme eines „Schulgeistes mit Herz“ ist m.E. jedem erlaubt dank der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen:

Der „Schulgeist mit Herz“ ist unschwer erkennbar in Artikel 26 ( „Erziehung und Bildung der Jugend“ ) der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen, der nach dem Unglück in Tschernobyl 1986 um das Staatsziel „Erziehung zum Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt“ erweitert wurde.

Nach dem Unglück in Tschernobyl am 26. April 1986 erdachte ich in der Schule an der Osterholzer Heerstraße 100 in Bremen die Batteriesammelkiste ( BAKI ) und erklärte sie als „Verkörperung des Bremer Schulgeistes mit Herz“: „BAKI will mithelfen, unsere schöne Welt zu schützen und zu erhalten !“

Das Umweltschutzprojekt mit der Bremer Schulkiste BAKI ist der schulische, d.h. einfache „Vorläufer“ der jetzt gesetzlich geregelten Entsorgung durch das Gemeinsame Rücknahmesystem ( GRS ) Batterien in der Bundesrepublik Deutschland: BAKI unterstützt die gesetzlich geregelte Entsorgung und Verwertung der Gerätebatterien weltweit.

25 Jahre nach der symbolischen Übergabe des Bremer Schulgeistes an einen Regierungsvertreter mit der Bitte um Beachtung der „herzlichen Kraft schulischer Initiative“ soll am 20. Januar 2011 die Initiative „Freunde und Förderer der Bremer Schule“ zum Erhalt der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, mit der Friedenstaube des Künstlers Richard Hillinger um 11.55 Uhr auf dem Job-Günter-Klink-Platz in Bremen öffentlich gestartet werden in einer Bremer Aktion für Kinder ( weitere Informationen dazu: s. http://bremen-vahr.blog.de ).

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.