Danke für die freundliche Beachtung der Initiative gegen Mobbing im Land der Ideen !

Schon jetzt, wenige Stunden vor der Bremer Aktion für Kinder vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof / Parkallee 39, danke ich herzlich für die vielen Beweise der Beachtung einer schulischen, d.h. einfachen Bemühung, aufmerksam zu machen auf etwas Alltägliches, das viele Menschen in unserem Land – und vermutlich auch in anderen Ländern der Erde – bedrückt, und zu ermutigen, mit schulischen, d.h. einfachen Mitteln ein Bündnis gegen Mobbing in unserem Land zu begründen – und sei es nur mit einem kleinen Teelicht.

Heute abend soll – wenn es das Wetter erlaubt – eine kleine Kerze im Denkmodell „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ vor dem Gebäude der Universität Bremen angezündet werden:
Kerze im Haus mit HerzHaus mit Herz mit Kerze

Wenn es das Wetter erlaubt, soll vor dem Gebäude der Universität Bremen der „Bremer Schultisch zur Agenda 21“ mit vielen Informationen belegt werden; auch das Bilddokument „Anti-Mobbing-Award 2008 mit BAKI“ soll hier der Öffentlichkeit gezeigt werden:
Anti-Mobbing-Award 2008 mit BAKI

Bei jedem Wetter soll vor dem Gebäude, in dem die Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen ihre Räumlichkeiten hat, das Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle öffentlich verlesen werden:

…“Sehr geehrter Herr Kalkus, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

auch wenn es mir leider nicht möglich ist, die Schirmherrschaft für den Anti-Mobbing-Tag zu übernehmen, freue ich mich sehr, Ihnen allen im Namen der Freien Demokraten und auch ganz persönlich herzliche Grüße und Glückwünsche übersenden zu dürfen.

Am liebsten wäre es mir, ich müsste dieses Grußwort nicht schreiben. Nicht, weil ich den Kampf gegen Mobbing für unwichtig halte, auch nicht, weil ich Ihre Initiative nicht unterstützen möchte, sondern weil Mobbing nie zu einem so drängenden Problem hätte werden dürfen. Doch es ist da. Deshalb danke ich Ihnen für Ihr Engagement und freue mich, Sie in Ihrer Arbeit unterstützen zu können.

Leider können Menschen fast überall von Mobbing betroffen sein. Schon in der Schule findet soziale Ausgrenzung statt: zwischen Schülern, zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Lehrern und gegenüber oder zwischen Eltern. Jeder kann betroffen sein, als Opfer und auch als Täter. Vielleicht auch unbewusst.

Zu häufig wird Mobbing tot geschwiegen. Probleme können aber nur gelöst werden, wenn sie angesprochen und angegangen werden. Eine Ausgrenzung von vermeintlich Schwachen darf es nicht geben. Auch eine Gesellschaft, die auf Leistung und Leistungsbereitschaft angewiesen ist, darf niemand alleine lassen. Hier ist die Bürgergesellschaft gefragt. Maßnahmen von oben herab in Form von Gesetzen und Vorschriften helfen nicht weiter. Mobbing geht von Menschen aus. Bei ihnen müssen wir für Fairness werben.

Nur so wird Problembewusstsein geschaffen. Jeder ist aufgerufen, in der Öffentlichkeit gegen Mobbing einzutreten. Das verlangt Zivilcourage. Eine Bürgergesellschaft, wie sie die FDP anstrebt, ist auf den mutigen Einsatz mündiger Bürger angewiesen. Nur so kann Solidarität und Zusammenhalt entstehen. Ihr Aktionstag gibt vielen Menschen Mut, sich gegen Mobbing zu wehren, sich für andere einzusetzen und die Probleme offen anzusprechen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Anti-Mobbing-Tag und die Resonanz, die Ihren Anstrengungen gerecht wird.“…

Die hier unterstrichenen Worte von Herrn Dr. Westerwelle sollen besonders laut gesprochen werden; den Text aus Berlin hier im Original – zum Lesen bitte anklicken:
Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle

Um 13.08 Uhr erhielt ich u.a. die folgende Information:
Theaterstück MOBBING am 4. Dezember 2008
MOBBING - mit Gilla Cremer
Theaterstück MOBBING (2)
Um 13.25 Uhr erhielt ich aus Berlin das Statement von Herrn Minister Karl-Josef Laumann:

www.mobbing-web.de – Online-Bürgerinitiative seit 1999

Zum Anti-Mobbing-Tag 2008

Sehr geehrter Herr Kalkus,

zum Anti-Mobbing-Tag das Statement von Herrn Karl-Josef Laumann,
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Mobbing ist unanständig und unakzeptabel!“

„Das „Mobbing-Web.De“ ist eine gute Sache, weil es klar Stellung gegen eine schlimme Sache bezieht. Es müsste noch viel mehr solcher Bürgerinitiativen geben, denn Mobbing ist ein oft noch unterschätztes Problem.
Dabei leiden in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen unter Mobbing am Arbeitsplatz. Mobbing kann die Betroffenen wie auch die Unternehmen krank machen. Beim Mobbing gibt es nur Verlierer, und deshalb ist es so wichtig, dass etwas dagegen unternommen wird.
Mobbing-Opfer brauchen Hilfen. Das können engagierte Betriebs- und Personalräte sein, die sich um die Betroffenen kümmern. Das können Experten sein wie etwa an unserem nordrhein-westfälischen Mobbing-Telefon, der „Mobbing-Line“. Oder auch private Initiativen wie das Mobbing-Web, wo Mobbing-Opfer sich informieren und Rückhalt holen können. Entscheidend ist dabei die Feststellung: „Ich bin nicht allein und es gibt Hilfe!“.
Weil Unternehmen und Behörden eine hohe Verantwortung tragen, ihre Beschäftigten vor Mobbing zu schützen, haben wir in Nordrhein-Westfalen gerade einen Leitfaden für Führungskräfte bei Konflikten und Mobbing im Unternehmen vorgestellt. Hier finden sie ganz praktische Hilfsmittel zum Erkennen von und zum Umgang mit Mobbing. Dies ist übrigens auch im Eigeninteresse der Unternehmen, denn Mobbing schadet dem Betriebsklima, kostet viel Energie, Zeit und Geld.“

***

Ich hoffe, es werden bald alle Bundesländer und deren zuständige Ministerinnen und Minister unmissverständlich aufzeigen: „Mobbing ist unakzeptabel“ !

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Klaus-Dieter May

mobbing-web.de Berlin, 02. Dezember 2008

Erich K.H. Kalkus, Bremer Aktion für Kinder ( BAKI )

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