Der "Anti-Mobbing-Tag" ein "Welttag der Inklusion"?

Mit der Bremer Aktion für Kinder (BAKI) am 2. Dezember 2012 sollte auf einfache Weise die Idee aus Bremen nach Niedersachsen getragen werden: Es bedarf – angesichts der erschreckenden Zunahme von Mobbing in der Bundesrepublik Deutschland – grenzüberschreitender Bemühungen aller, die sich verantwortlich für den Erhalt der Schule für alle Menschen einsetzen im Wissen:

„Mobbing ist eine Form offener und/oder subtiler Gewalt, die vorsätzlich gegen Personen über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung angewendet wird und auch in Schulen verbreitet ist. (Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration/Niedersächsisches Kultusministerium)

Die vorsätzliche Ausgrenzung von Menschen durch Mobbing findet in allen 16 Ländern der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus weltweit statt und sollte – wie z.B. auch der Schutz der Umwelt – von allen Verantwortlichen auf der Erde an einem „Welttag“ gemeinsam „bedacht“ werden wie schon in Schleswig-Holstein am 2. Dezember als „Anti-Mobbing-Tag“: Jedes Kind hat das Recht, in der staatlichen Schule aufgenommen zu werden!

Am 5. Dezember 2011 fand in Wiesbaden ein „Tag der Inklusion“ statt; es lag mir am 2. Dezember 2012 am Friedensmonument in Brake nahe, den „Anti-Mobbing-Tag“ als „Welttag der Inklusion“ zu erklären – einen Tag vor dem Welttag der Menschen mit Behinderungen: Durch Mobbing Ausgegrenzte werden daran gehindert, selbstverständlich in unserer Gesellschaft aufgenommen zu werden.

Ich habe mir angesichts der millionenfachen Ausgrenzung von Menschen in unserem Land erlaubt, auch im Hinblick auf den Welttag der Philosophie im 1. Jahr der Schule, die KMK via Herrn Präsidenten Ties Rabe, die Deutsche UNESCO-Kommission via Herrn Generalsekretär Dr. Roland Bernecker und Herrn Chefredakteur Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT) um ein Grußwort zum Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember 2012 zu ersuchen, das ich gern verlesen hätte im Bremer Friedenstunnel und am Braker Friedensmonument in Niedersachsen.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

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