Denkbar: Benennung einer Straße in Bremen u n d Danzig in "Allee der UN-Ziele" zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft

„UN-Millenniumkampagne endet – Engagement geht weiter“

Gestern erreichte mich um 12:14:35 Uhr diese Nachricht des Aktionsteams der UN-Millenniumkampagne in Deutschland: „Jetzt ist es an der Zeit, den Staffelstab an Euch und die vielen Menschen und Aktionsgruppen zu übergeben, die sich mit der UN-Millenniumkampagne für die Ziele eingesetzt haben.“

Ich bedaure, dass der deutsche Zweig der UN-Millenniumkampagne in seiner bisherigen Form nur noch bis zum 30. Juni 2011 fortgeführt werden kann, weil das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( BMZ ) nach sechs Jahren seine finanzielle Unterstützung für die Kampagne einstellt.

Heute erreichte mich die Bitte des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement ( BBE ) zur Teilnahme an der diesjährigen Aktionswoche „Engagement macht stark !“, um auf meine Projekte und Initiativen aufmerksam zu machen, mit der Aussage der Engagement Botschafterin Ulrike Folkerts: „Es geht darum, Zeichen zu setzen, den Menschen zu zeigen, dass sie auch in einer globalisierten Welt nicht ohnmächtig sind. Durch mein persönliches Engagement kann ich etwas gegen das Ohnmachtsgefühl tun.“

Auf dem Weg zur öffentlichen Beratung der Petition „‚Allee der UN-Ziele‘ in Bremen – wie ‚Platz der Deutschen Einheit'“ heute im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft habe ich eine Kopie meiner Tischvorlage für die o.g. Beratung vorab in das Bremer Rathaus gebracht für Herrn Bürgermeister und Präsidenten des Senats der Freien Hansestadt Bremen Jens Böhrnsen:

Vom 10. bis 18. Mai 2006 konnte die „Allee“ der UN-Ziele auf dem Bremer Marktplatz begangen werden: „Von der Aktion auf dem Marktplatz verspreche ich mir, dass diese wichtigen und drängenden Ziele noch bekannter werden und dass sich immer mehr Menschen zum Engagement gegen die weltweite Armut aufgefordert fühlen…Unsere Aktion ist Teil einer weltweiten Kampagne, überall Menschen zu mobilisieren, damit bis zum Jahre 2015 die Welt für alle besser, gerechter und sicherer geworden ist. Das ist ein hohes, ein ausnahmslos alle verpflichtendes Ziel. Ich wünsche mir sehr, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger in der ganz persönlichen Handlungsmöglichkeit angesprochen fühlt – ebenso wie die politisch Verantwortlichen. Helfen Sie mit, diese Welt für alle lebenswerter zu machen !“ ( Jens Böhrnsen, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen )

Am 29. Mai 2006 habe ich – zusammen mit einem Vertreter der Global Marshall Plan Gruppe Bremen – die Eröffnung der „Allee der UN-Ziele“ am 17. Juni 2006 auf dem zum „Platz der Schule“ erklärten Marktplatz an der Berliner Freiheit in Bremen im Bürgerforum der Freien Hansestadt Bremen angekündigt *; am 17. Juni 2006 wurde die „Allee der UN-Ziele“ in Bremen symbolisch eröffnet.

Seitdem werbe ich für die „Vereinigung auf der Allee der UN-Ziele“ mit den mir ganz persönlichen Handlungsmöglichkeiten durch Bremer Aktionen für Kinder ( BAKI ) – insbesondere an den weltweiten Aktionstagen der UN zur Erinnerung an die Millenniumsziele – zuletzt in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2010 auf dem Bremer Marktplatz und am Anti-Kolonial-Denkmal mit dem roten UN-Banner mit den 8 Millenniumszielen und der „Bremer Friedenstaube“ ( s. GOOGLE ).

Werbeträger der Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) ist die von mir als Lehrer in der Bremer Schule Osterholz 1986 nach dem Unglück in Tschernobyl erdachte Batteriesammelkiste ( BAKI ); auf der gedachten „Allee der UN-Ziele“ hat die Bremer Schulkiste BAKI zur größten Weltausstellung aller Zeiten Shanghai erreicht, zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Bremen-Danzig soll die vor fünf Jahren begonnene Allee der UN-Ziele „ausgebaut“ werden in Bürgerinitiative: Denkbar ist deshalb schon in diesem Jahr die gleichzeitige Benennung einer Straße in Bremen und Danzig in „Allee der UN-Ziele“ durch Schulkinder am weltweiten Aktionstag der UN zur Erinnerung an die Millenniumsziele, die 2015, zum 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Bremen-Danzig, erreicht sein sollen.

* Idee Nr. 5 im Bürgerforum der Freien Hansestadt Bremen, veröffentlicht am 29. Mai 2006:
Der Schule ein Gesicht geben, ist das Anliegen der Initiative „17. Juni: Tag der Schule“. Wie kann man die Schule bereichern durch gute Ideen und Projekte ?
Das Bürgerprojekt gibt es in Bremen seit dem letzten Rolandfest ( 2004 ). Dieses Jahr beginnen wir den „Tag der Schule“ ab 15:00 Uhr auf dem Platz Berliner Freiheit in Bremen-Vahr mit der Eröffnung der „Allee der UN-Ziele“, mit der Hoffnung, dass in den kommenden Jahren mehr und mehr Schulen und Stadtteile Anlieger der symbolischen Allee werden…Problem: Die Bedeutung der Schule und der Bildung für unsere gemeinsame Zukunft auf der Erde soll hervorgehoben werden.

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