Herr Bischof und Kardinal Dr. Reinhard Marx in Bremen: "Wir brauchen…Offenheit, um neue Gemeinschaft zu ermöglichen."

Schon am 16. Januar 2011 las ich in den BREMER NACHRICHTEN auf der Seite 1 unter der Überschrift „Marx fordert Zukunftsplan“ Gedanken von Herrn Bischof und Kardinal Dr. Reinhard Marx in Bremen, die mich begeisterten: „Es brauche Visionen und Ziele, um in einer globalisierten Welt zu bestehen.“ – „Mit materiellem Wachstum allein könne man in einer globalisierten Welt nicht bestehen.“ – „Wir müssen für einen Ordnungsrahmen sorgen, der unsere Werte auch in einer sich verändernden Welt erhält.“

Am 18. Januar 2011 fand ich in den BREMER NACHRICHTEN auf der Seite 2 diese m.E. wegweisenden Worte von Herrn Bischof und Kardinal Dr. Reinhard Marx in Bremen: „…nicht durch Exklusion wird eine Gesellschaft stark, sondern durch Inklusion. Exklusiv, das ist starke Abgrenzung etwa durch nationalistische Enge: wir hier und ihr dort. Das ist nicht die biblische Melodie, die wir gemeinsam anstimmen müssen. Wir brauchen in jedem Fall Offenheit, um neue Gemeinschaft zu ermöglichen.“

Es war mir ein herzliches Bedürfnis, Herrn Bischof und Kardinal Dr. Reinhard Marx für seine Ausführungen in den BREMER NACHRICHTEN zu danken; ich schrieb deshalb am 18. Januar 2011 – noch vor der öffentlichen Beratung meiner Petition „Platz der Schule in Bremen !“ im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft um ca. 10.45 Uhr – Herrn Bischof und Kardinal Dr. Reinhard Marx unter der Betreffzeile „Platz der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht – in Bremen seit 2004“:

Sehr geehrter Herr Dr. Marx,

für Ihre Worte in Bremen danke ich Ihnen, besonders für die heute in den BREMER NACHRICHTEN auf der Seite 2 veröffentlichten:

„Wir brauchen…Offenheit, um neue Gemeinschaft zu ermöglichen.“

Ungewollt unterstützt Ihre Forderung die Idee aus der Bremer Schule, das vermeintlich Abfällige – für Kinder schon verständlich: ausgediente Gerätebatterien aus Taschenlampen, Uhren, Hörgeräten, Spielzeug u.s.w. ( s. Flugblatt „An alle !“ ) – aufzunehmen im „Bauch“ eines „Wesens, das ein Herz hat für unsere Welt“: die Batteriesammelkiste ( BAKI ) als Verkörperung eines Schulwesens mit Herz.

Ich erlaube mir, Ihnen als Dank für Ihre Unterstützung schulischer Bemühungen um Aufnahme des Anderen ( „Inklusion“ ) demnächst das Bremer Denkmodell BAKI zum Erhalt der Schule, die unsere Welt zur Zukunft braucht, zuzuschicken, heute vorab das von Herrn Otto Waalkes unterschriebene Flugblatt „An alle !“ mit einem Bild der Bremer Schulkiste BAKI und ersten BAKI-Informationen, auch die Kopie meines Briefes vom 16. d.M. an Herrn Chefredakteur Lars Haider im Presseaus Bremen mit der Neuauflage der Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen von 2007 mit den Überlegungen „Soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Bildung in der Bremer Verfassung“ von Frau Professorin Dr. Jutta Limbach.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Ein Kommentar

  • Sehr geehrter Herr Bischof und Kardinal Dr. Marx,
    gern würde ich Ihnen eine blaue BAKI schicken, zögere jedoch, zumal ich annehme, mein Brief vom 22. Januar 2011 hat Sie bis heute nicht erreicht und der blaue „Roland der Schule“ würde von Ihnen nicht als Denkmodell angenommen werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

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