Danke für die freundliche Beachtung der Initiative gegen Mobbing im Land der Ideen !

Schon jetzt, wenige Stunden vor der Bremer Aktion für Kinder vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof / Parkallee 39, danke ich herzlich für die vielen Beweise der Beachtung einer schulischen, d.h. einfachen Bemühung, aufmerksam zu machen auf etwas Alltägliches, das viele Menschen in unserem Land – und vermutlich auch in anderen Ländern der Erde – bedrückt, und zu ermutigen, mit schulischen, d.h. einfachen Mitteln ein Bündnis gegen Mobbing in unserem Land zu begründen – und sei es nur mit einem kleinen Teelicht.

Heute abend soll – wenn es das Wetter erlaubt – eine kleine Kerze im Denkmodell „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ vor dem Gebäude der Universität Bremen angezündet werden:
Kerze im Haus mit HerzHaus mit Herz mit Kerze

Wenn es das Wetter erlaubt, soll vor dem Gebäude der Universität Bremen der „Bremer Schultisch zur Agenda 21“ mit vielen Informationen belegt werden; auch das Bilddokument „Anti-Mobbing-Award 2008 mit BAKI“ soll hier der Öffentlichkeit gezeigt werden:
Anti-Mobbing-Award 2008 mit BAKI

Bei jedem Wetter soll vor dem Gebäude, in dem die Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen ihre Räumlichkeiten hat, das Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle öffentlich verlesen werden:

…“Sehr geehrter Herr Kalkus, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

auch wenn es mir leider nicht möglich ist, die Schirmherrschaft für den Anti-Mobbing-Tag zu übernehmen, freue ich mich sehr, Ihnen allen im Namen der Freien Demokraten und auch ganz persönlich herzliche Grüße und Glückwünsche übersenden zu dürfen.

Am liebsten wäre es mir, ich müsste dieses Grußwort nicht schreiben. Nicht, weil ich den Kampf gegen Mobbing für unwichtig halte, auch nicht, weil ich Ihre Initiative nicht unterstützen möchte, sondern weil Mobbing nie zu einem so drängenden Problem hätte werden dürfen. Doch es ist da. Deshalb danke ich Ihnen für Ihr Engagement und freue mich, Sie in Ihrer Arbeit unterstützen zu können.

Leider können Menschen fast überall von Mobbing betroffen sein. Schon in der Schule findet soziale Ausgrenzung statt: zwischen Schülern, zwischen Schülern und Lehrern, zwischen Lehrern und gegenüber oder zwischen Eltern. Jeder kann betroffen sein, als Opfer und auch als Täter. Vielleicht auch unbewusst.

Zu häufig wird Mobbing tot geschwiegen. Probleme können aber nur gelöst werden, wenn sie angesprochen und angegangen werden. Eine Ausgrenzung von vermeintlich Schwachen darf es nicht geben. Auch eine Gesellschaft, die auf Leistung und Leistungsbereitschaft angewiesen ist, darf niemand alleine lassen. Hier ist die Bürgergesellschaft gefragt. Maßnahmen von oben herab in Form von Gesetzen und Vorschriften helfen nicht weiter. Mobbing geht von Menschen aus. Bei ihnen müssen wir für Fairness werben.

Nur so wird Problembewusstsein geschaffen. Jeder ist aufgerufen, in der Öffentlichkeit gegen Mobbing einzutreten. Das verlangt Zivilcourage. Eine Bürgergesellschaft, wie sie die FDP anstrebt, ist auf den mutigen Einsatz mündiger Bürger angewiesen. Nur so kann Solidarität und Zusammenhalt entstehen. Ihr Aktionstag gibt vielen Menschen Mut, sich gegen Mobbing zu wehren, sich für andere einzusetzen und die Probleme offen anzusprechen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Anti-Mobbing-Tag und die Resonanz, die Ihren Anstrengungen gerecht wird.“…

Die hier unterstrichenen Worte von Herrn Dr. Westerwelle sollen besonders laut gesprochen werden; den Text aus Berlin hier im Original – zum Lesen bitte anklicken:
Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle

Um 13.08 Uhr erhielt ich u.a. die folgende Information:
Theaterstück MOBBING am 4. Dezember 2008
MOBBING - mit Gilla Cremer
Theaterstück MOBBING (2)
Um 13.25 Uhr erhielt ich aus Berlin das Statement von Herrn Minister Karl-Josef Laumann:

www.mobbing-web.de – Online-Bürgerinitiative seit 1999

Zum Anti-Mobbing-Tag 2008

Sehr geehrter Herr Kalkus,

zum Anti-Mobbing-Tag das Statement von Herrn Karl-Josef Laumann,
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Mobbing ist unanständig und unakzeptabel!“

„Das „Mobbing-Web.De“ ist eine gute Sache, weil es klar Stellung gegen eine schlimme Sache bezieht. Es müsste noch viel mehr solcher Bürgerinitiativen geben, denn Mobbing ist ein oft noch unterschätztes Problem.
Dabei leiden in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen unter Mobbing am Arbeitsplatz. Mobbing kann die Betroffenen wie auch die Unternehmen krank machen. Beim Mobbing gibt es nur Verlierer, und deshalb ist es so wichtig, dass etwas dagegen unternommen wird.
Mobbing-Opfer brauchen Hilfen. Das können engagierte Betriebs- und Personalräte sein, die sich um die Betroffenen kümmern. Das können Experten sein wie etwa an unserem nordrhein-westfälischen Mobbing-Telefon, der „Mobbing-Line“. Oder auch private Initiativen wie das Mobbing-Web, wo Mobbing-Opfer sich informieren und Rückhalt holen können. Entscheidend ist dabei die Feststellung: „Ich bin nicht allein und es gibt Hilfe!“.
Weil Unternehmen und Behörden eine hohe Verantwortung tragen, ihre Beschäftigten vor Mobbing zu schützen, haben wir in Nordrhein-Westfalen gerade einen Leitfaden für Führungskräfte bei Konflikten und Mobbing im Unternehmen vorgestellt. Hier finden sie ganz praktische Hilfsmittel zum Erkennen von und zum Umgang mit Mobbing. Dies ist übrigens auch im Eigeninteresse der Unternehmen, denn Mobbing schadet dem Betriebsklima, kostet viel Energie, Zeit und Geld.“

***

Ich hoffe, es werden bald alle Bundesländer und deren zuständige Ministerinnen und Minister unmissverständlich aufzeigen: „Mobbing ist unakzeptabel“ !

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Klaus-Dieter May

mobbing-web.de Berlin, 02. Dezember 2008

Erich K.H. Kalkus, Bremer Aktion für Kinder ( BAKI )

"Gemeinsam gegen Mobbing !" – Vorschau auf den 5. Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Zur Mitgestaltung des 5. Anti-Mobbing-Tages habe ich in Bremen u.a. eingeladen: die Selbsthilfegruppe NO MOBBING, den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt ( kda ), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, den DGB, ver.di, das Landesinstitut für Schule ( LIS ), die Landeszentrale für politische Bildung, den Zentralelternbeirat ( ZEB ), die UNIVERSITÄT BREMEN, die BREMER INITIATIVE AKTIVE BÜRGERSTADT ( BIAB ), die Arbeitnehmerkammer, den Senat, die Bürgerschaft; um Grußworte habe ich in den Geschäftsstellen der CDU, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und der FDP ersucht; zudem habe ich darum gebeten, Kerzen im Gebäude der UNIVERSITÄT BREMEN anzünden zu dürfen, sollte das wegen schlechten Wetters draußen vor der Tür nicht möglich sein.

Gemeinsam mit Herrn Klaus-Dieter May in Berlin habe ich bundesweit auf den 5. Anti-Mobbing-Tag aufmerksam gemacht und um Grußworte gebeten; ein Grußwort von Herrn Dr. Guido Westerwelle MdB darf erwartet werden; aus Burgwedel erhielt Herr May in Berlin schon gute Wünsche für den Verlauf der Veranstaltung in Bremen und Erfolgswünsche für das weitere Engagement gegen Mobbing: am 27. November 2008 durfte der ANTI-MOBBING-AWARD 2008 aus Berlin in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) Herrn Dirk Rossmann überbracht werden. ( Herr May war 2005 Teilnehmer beim 2. Anti-Mobbing-Tag in Bremen und ist Vertreter und Förderer der Grundsätze für die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing; Herr May verhilft mit seiner Bürgerinitiative „ STIMMEN UND GESICHTER GEGEN MOBBING “ unserem Land zu einem Ansehen, das unserem Land gebührt: In unserem Land wird Mobbing durch Verantwortliche geächtet ! )

Immer wieder – besonders in diesen Tagen – stellt sich mir die Frage: „Warum wirbst du für ein Bündnis gegen Mobbing, obwohl du doch gar kein Mobbingopfer bist ?“ – Die Antwort gebe ich mir so: „Ich bin betroffen, wenn ich fast täglich erleben muss, dass Menschen – aus welchem Grund auch immer – ausgegrenzt und bewusst verletzt und gekränkt werden; Mobbing ist – wie jeder weiß – eine gewaltige Belastung für jeden Staat, und jeder in unserem Staat hat das Recht und die Pflicht, sich so wie er es vermag, für den Erhalt des demokratischen Staates einzusetzen. Ich unterstütze deshalb selbstverständlich als Bürger die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing !“

Mit dem Exponat „DRAWING PINS“ habe ich die Belastung unseres Staates durch Mobbing – schon für Kinder verständlich – so veranschaulicht:
Exponat DRAWING PINSText zum Exponat DRAWING PINS

Das Exponat DRAWING PINS soll zur Bremer Aktion für Kinder am 5. Anti-Mobbing-Tag noch einmal vor dem alten Schulgebäude Am Barkof öffentlich gezeigt werden; dazu möchte ich – nach Verlesung der eingetroffenen Grußworte – folgende Rede halten:

Liebe Kinder, sehr geehrte Damen und Herren,

ich werbe heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, unter dem Motto „Gemeinsam gegen Mobbing“ für ein freundliches Land der Ideen; dazu habe ich das Denkmodell „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ mitgebracht, das ich am 19. Januar 1999 bei meinem Vortrag „Ein Bündnis gegen Mobbing: Anregungen, Chancen und Perspektiven“ zum ersten Mal hier im alten Schulgebäude Am Barkhof öffentlich gezeigt habe (1) – auf dem ersten „Grundstein für ein Bündnis gegen Mobbing“, den ich schon am nächsten Tag unserem Bürgermeister, Herrn Dr. Henning Scherf, brachte, gefüllt mit Informationen über die Bremer Initiative gegen Mobbing; den zweiten Grundstein brachte ich – gefüllt mit weiteren Informationen – ein Jahr später in das Bremer Rathaus: Insgesamt sieben Grundsteine habe ich so dem Senat der Freien Hansestadt zur Verfügung gestellt.

Am 1. Januar 2000 durfte ich Herrn Bürgermeister Dr. Henning Scherf im Rathaus persönlich an die laufenden Bürgerbemühungen um mehr Menschlichkeit in unserem Land erinnern mit der Übergabe eines Bildes mit dem Bremer Schulgeist OSLI.(2)

Das „Haus mit Herz“ habe ich zur EXPO 2000 in Hannover mitgenommen und dem Maskottchen TWIPSY so erklärt: „Das Haus mit Herz aus der Bremer Schule soll das Wahrzeichen für Kinder sein: Zu einem Haus mit Herz soll unsere Erde werden durch Menschlichkeit !“

Heute, am 5. Anti-Mobbing-Tag, stelle ich das zum Wahrzeichen für Kinder erklärte Haus mit Herz aus der Bremer Schule hier vor das alte Schulgebäude und versuche gleich – nach meiner Rede – in meinem Denkmodell eine Kerze zu entzünden; ich hoffe, die kleine Flamme wird so lange brennen, bis ich von dieser Aktion für Kinder ein Foto gemacht habe.

Heute und hier danke ich mit meiner Bürgeraktion allen meinen Lehrern, die mich dazu ermutigt haben; besonders danke ich hier und heute meinem Lehrer aus der Pädagogischen Hochschule Bremen: Professor Dr. Job-Günter Klink; er hat mit bewusst gemacht (3), dass jedes Haus – auch die Schule – durch Menschlichkeit erhellt werden kann wie durch die kleine Kerze hier im Denkmodell „Haus mit Herz“; um das Denkmodell will ich jetzt mit Schulkreide einen Kreis ziehen und den runden Platz „Professor-Klink-Platz“ nennen.

(1) Seite 22 aus der Dokumentation MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001 ( auch Seite 1 ):
Seite 22 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001Seite 1 aus MEINE SCHULE, Sonderausgabe zum 13. Juni 2001

(2) Herr Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit dem Bremer Schulgeist OSLI:
Bürgermeister Dr. Henning Scherf mit OSLAND

(3) Seite 1 des Buches „KLASSE H7 E“ von Job-Günter Klink:
Job-Günter Klink, KLASSE H 7 E

Erich K.H. Kalkus

Zusatz:
Ich danke der Bremer Tageszeitungen AG für den Hinweis auf den 5. Anti-Mobbing-Tag herzlich:

Jeder kann ein Opfer sein
Übermorgen ist Anti-Mobbing-Tag

Schon seit 1993 engagiert sich Erich K. H. Kalkus, ein ehemaliger Lehrer, gegen Mobbing. Vor einigen Jahren hat er den Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember ins Leben gerufen. Elisa Moll hat sich für ZOOM mit dem Experten unterhalten.

Frage: Herr Kalkus, was ist Mobbing?

Erich K. H. Kalkus: Mobbing ist das bewusste, gewollte, systematische Ausgrenzen eines anderen. Dabei wird in Kauf genommen, dass der andere in seiner Existenz vernichtet wird.

Was sind die häufigsten Ursachen von Mobbing speziell unter Jugendlichen?

Der Mobbingtäter möchte seine Macht und sein System erhalten, er will der Herrscher sein. Wesensmäßig ist das Mobbing zwischen Jugendlichen und Erwachsenen meiner Meinung nach das gleiche, es geht um Machterhalt, egal, ob es sich dabei um einen Schüler oder einen Direktor handelt. Schlimm wird es besonders dann, wenn Mitläufer in das Mobbing mit einstimmen.

Wie äußert sich Mobbing bei Jugendlichen?

Das ist vielfältig, viele Kinder trauen sich nicht mehr in die Schule. Die erste Reaktion ist also das „Wegbleiben-wollen“. Oft leiden Betroffene auch physisch, haben Schlafstörungen oder Bauchschmerzen. Das können natürlich auch Anzeichen für andere Dinge sein, aber eben auch für eine Belastung wie Mobbing.

Was sind die Gründe für Mobbing?

Da mag es Tausende von Gründen geben. Unglaublich winzige, banale Dinge können das sein, wie die Brille auf der Nase. Zusammenfassend kann man sie als „Anderssein“ oder „Andersdenken“ bezeichnen. Es gibt ja zum Beispiel auch oft Mobbing gegen Hochbegabte, die besondere Leistungen erbringen.

Wer ist ein leichtes Mobbingopfer?

Das kann wirklich jeder sein. Oft wird gesagt, dass man sich wehren muss und dass denen, die dies tun, nichts passieren kann. Aber das ist ein Irrtum, auch der, der sich wehrt und versucht, etwas Gutes umzusetzen, kann schlimmerweise gerade deshalb Opfer von Mobbing werden.

Welche Anti-Mobbing-Projekte haben Sie ins Leben gerufen?

Als Fiktion, also nicht als Verein, habe ich die Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing (BAM) ins Leben gerufen. Auslöser waren die Erfahrungen während meiner Schullaufbahn und in einer Selbsthilfegruppe für Mobbingbetroffene, in die ich freundlicherweise hineinschauen durfte.

Welches Ziel verfolgen diese Projekte?

Die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing zu unterstützen und dass Mobbing nicht länger ein Tabuthema in unserer Gesellschaft bleibt, sondern salonfähig wird. Dass zum Beispiel auch über die enorme finanzielle Belastung für den Staat, die für die Heilung der Mobbingopfer aufgewendet werden muss, gesprochen wird. Dabei soll jedoch niemand verteufelt werden. Es geht um das Bemühen um mehr Menschlichkeit.

Haben Sie Ihre Ziele erreicht?

Ich kann noch nicht sagen, dass wir die Möglichkeit haben, etwas wie den „Christopher Street Day“ zu veranstalten, obwohl das für Mobbingopfer genauso nötig wäre. Dass es aber die BAM, dieses Bündnis gegen Mobbing, gibt und auch viele Politiker dabei mitwirken, ist zum Beispiel ein erreichtes Ziel.

Was raten Sie betroffenen Jugendlichen?

Immer das Gespräch suchen! Mit Lehrern und/oder einer Beratungsstelle sprechen, um dann nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Der „Hausherr“, also Chef, oder im Fall der Schüler der Senator für Bildung, Rektor oder Lehrer, ist dazu verpflichtet, ein gesundes Arbeitsklima zu schaffen.

Was können Familie und Freunde von Mobbingopfern tun, um zu helfen?

Erstmal sollten sie die Sorgen des Betroffenen ernst nehmen und das Gespräch in erster Linie über die Schule suchen. Oder sie holen sich bei einer Beratungsstelle wie dem sozialpsychologischen Dienst der Schulbehörde Hilfe. Quelle

***

Kontakt:
BAKI-MEINE SCHULE
Herr Erich K.H. Kalkus
Telefon: 0421/46 25 40
E-Mail: tagderschule@web.de
Homepage: http://www.bakischule.de

"Ein BÜNDNIS GEGEN MOBBING im LAND DER IDEEN !"

Am 19. Januar 1999 folgte ich der freundlichen Einladung
Vortrag am 19. Januar 1999 in der Universität Bremen
und begann mit meinem Vortrag
Textvorlage Seite 1 vom 19.1.1999Textvorlage Seite 2 vom 19.1.1999Textvorlage Seite 3 vom 19.1.1999Textvorlage Seite 4 vom 19.1.1999Textvorlage Seite 5 vom 19.1.1999Textvorlage Seite 6 vom 19.1.1999
und mit dem eigens für die Veranstaltung in der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen angefertigten Denkmodell „Haus mit Herz“
Haus mit Herz
im alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen meinen „Werbefeldzug“ für ein Bündnis gegen Mobbing in unserem Land.

Jochen Dressel, Mobbing - Gewalt gegen Menschen (1)Jochen Dressel, Mobbing - Gewalt gegen Menschen (2)

Mit der Initiative gegen Mobbing folge ich den Worten des ersten Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn August Hagedorn: „In einem freien Volk ist es das Recht jedes Mannes und jeder Frau, an der Gestaltung der Geschicke des Gemeinwesens mitzuwirken. Wenn Ihr dereinst diese Freiheit erhalten wollt, so müßt Ihr in der Mitarbeit am öffentlichen Leben nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht sehen.“

In der Schule solchen Worten der Wegweisung zu folgen, ist jedem Lehrer Pflicht; als Bürger der Freien Hansestadt Bremen unterstütze ich wegweisende Worte mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln: durch Initiative – mit Wort und Bild, freiwillig; als ehemaliger Lehrer in der Grundschule bediene ich mich einfacher Worte und Bilder, die schon Kindern verständlich sein sollen. ( Für die kindlich anmutende Darstellung meiner Initiative bitte ich deshalb um Verständnis und Nachsicht. )

Heute, wenige Tage vor dem 19. Januar 2009, 10 Jahre nach Beginn des Werbefeldzuges für ein Bündnis gegen Mobbing, an die Geschichte der Bürgerbewegung in unserem Land zu erinnern, liegt m.E. nahe: Hier
BAKI-Plakat zum 1. Mai ( Tag der Arbeit )
im und vor dem alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen fand bis heute die Bürgeraktion gegen Mobbing freundliche Beachtung:

Im Keller des alten Schulgebäudes wurde die Wanderausstellung „Initiative gegen Mobbing“ ins Leben gerufen, am 13. Juni 2001 eröffnet und bis zum 28. Juni 2001 der Öffentlichkeit gezeigt:
BAKI-Plakat zur Ausstellung
Hinweis im Schulgebäude Am Barkhof in Bremen

BAKI-Faltblatt zur Wanderausstellung „Initiative gegen Mobbing“:
Faltblatt INITIATIVE GEGEN MOBBING (1)
Faltblatt INITIATIVE GEGEN MOBBING (2)

Auszüge aus der BAKI-Information zur Ausstellung „Initiative gegen Mobbing“:
aus INFORMATIONEN ZUR AUSSTELLUNG (1)
aus INFORMATIONEN ZUR AUSSTELLUNG (2)

BAKI-Bericht zur Ausstellung „Initiative gegen Mobbing“:
Seite 80 aus UNSERE SCHULE 12
( Seite 80 aus der Dokumenation MEINE SCHULE, Ausgabe 34 zum 1. Juli 2001 )
Titelseite der BAKI-Dokumentation:
Titelseite von MEINE SCHULE 34
Am 2. Dezember 2004 durfte beim Barkhofgespräch zum Thema „Mobbing: Handlungsanforderungen an Politik und Rechtsprechung“ an die Bürgerinitiative gegen Mobbing in der Akademie für Arbeit und Politik erinnert werden mit einer BAKI-Vorlage:
Seite 92 aus UNSERE SCHULE 12
( Seite 92 aus der Dokumentation UNSERE SCHULE, Ausgabe 12 zum 1. Januar 2005 )

Titelseite der BAKI-Dokumentation:
Titelseite von UNSERE SCHULE 12
Seite 2 der BAKI-Dokumentation UNSERE SCHULE, Ausgabe 12 zum 1. Januar 2005:
Seite 2 aus UNSERE SCCHULE 12

Im alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen habe ich den 2. Dezember zum „Anti-Mobbing-Tag“ erklärt.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Hinweis:
Die BAKI-Dokumentationen MEINE SCHULE und UNSERE SCHULE habe ich in Bremen fortlaufend der Staats- und Universitätsbibliothek und der Bibliothek im Landesinstitut für Schule ( LIS ) zur Verfügung gestellt.

Bremer Aktion für Kinder heute in dem alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen

Heute will ich der freundlichen Einladung
Einladung zum 18. November 2008
folgen und in einer Bremer Aktion für Kinder ( BAKI ) in dem alten Schulgebäude, in dem ich den 2. Dezember zum „Anti-Mobbing-Tag“ erklärt habe, die Einladung zum 5. Anti-Mobbing-Tag auslegen und dem Direktor der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen, Herrn Professor Dr. Thomas Leithäuser, meine „Gedanken im alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen am 18. November 2008“ übergeben:
Gedanken am 18. November 2008

Kehrseite der „BAKI-Gedanken am 18.November 2008“:
Hier in Bremen...

BAKI-Einladung zum 5. Anti-Mobbing-Tag:
Einladung zum 5. Anti-Mobbing-Tag

Kehrseite der „Einladung zum 5. Anti-Mobbing-Tag“:
Liebe Mädel; liebe Jungen !

BAKI-Einladung zum 5. Anti-Mobbing-Tag am 18. November 2008 im alten Schulgebäude Am Barkhof in Bremen:
BAKI-Einladung in der Universität Bremen

Erich K.H. Kalkus

EINLADUNG: Anti-Mobbing-Tag 2008 in Bremen

5.Anti-Mobbing-Tag in Bremen

Am 2. Dezember 2008 soll vor dem Gebäude der Akademie für Arbeit und Politik der Universität Bremen, Am Barkhof/Parkallee 39, 28209 Bremen ab 17:45 Uhr in einer gemeinsamen Aktion der 5. Anti-Mobbing-Tag öffentlich begangen werden, in einer Bremer Aktion für Kinder.

Kontakt:
BAKI-MEINE SCHULE
Herr Erich K.H. Kalkus
Telefon: 0421/46 25 40
E-Mail: tagderschule@web.de
Homepage: http://www.bakischule.de

Rückblick – Anti-Mobbing-Tag 2007

Rede und Informationen zum 4. Anti-Mobbing-Tag 2007 ( Umwelt-Mobbing-Tag )
Erich K.H. Kalkus, 2.Dezember 2007:

Als Bürger der Freien Hansestadt Bremen erkläre ich den 4. Anti-Mobbing-Tag 2007 als „Bürgerbeitrag zum UNESCO-Jahrestag der Philosophie im Jahr der Geisteswissenschaften“ so:

„In einem freien Volk ist es das Recht jedes Mannes und jeder Frau, an der Gestaltung der Geschicke des Gemeinwesens mitzuwirken.“

Diese Worte des ersten Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft August Hagedorn und die Verfassung der Freien Hansestadt Bremen haben mich bis heute bestärkt in meinem Glauben: „Jedes Kind schon kann mithelfen, unsere Umwelt zu entlasten – und sei es nur durch das Aufheben und Entsorgen einer kleinen Gerätebatterie ! Wer sich um die Entlastung der Erde bemüht, hat ein Herz ( Mitleid ) für alles auf der Erde, das unter den unzähligen Umweltbelastungen aller Art leidet.“ Die von mir als Lehrer nach dem Unglück in Tschernobyl erdachte Batteriesammelkiste(BAKI) soll ein Denkmodell nur sein wie das „Bremer Schulwesen mit Herz“, das den guten Geist veranschau-lichen soll, der überall auf der Erde wirkt, um die Welt zu schützen.

Heute, am 2. Dezember 2007, soll deshalb in einer Bremer Aktion für Kinder eine Batteriesammelkiste in die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln und ein „Haus mit Herz aus der Bremer Schule“ in das Bundesarbeitsgericht in Erfurt geschickt werden !

Meiner Ansprache zum 4. Umwelt-Mobbing-Tag hier in Bremen voran stelle ich die Ausführungen aus dem Faltblatt „NEIN ZU MOBBING“ des Thüringer Ministers für Soziales, Familie und Gesundheit, Herrn Dr. Klaus Zeh, der die heutige Aktion mit seinen Worten und seinen schon am 27. November 2007 übermittelten guten Wünschen und herzlichen Grüßen freundlich unterstützt (zum Lesen die Abbildung anklicken):
rede2007

Für die wegweisenden Ausführungen danke ich Herrn Minister Dr. Klaus Zeh herzlich.

Herzlich danke ich auch dem Herrn Bundestagsabgeordneten Volker Kröning für sein ermutigendes Statement gegen Mobbing:
„Ich kenne das Problem aus der öffentlichen und privaten Arbeitswelt. Die Lösung muss nach meiner Meinung in der jeweiligen Beschäftigungsorganisation ( Behörde, Betrieb )gefunden werden, doch auch die Öffentlichkeit sollte immer wieder aufgerüttelt werden, je stärker vor Ort ( in der jeweiligen Kommune, im Land ), desto besser.“

In einer Bürgeraktion in Berlin wurde zum ersten Mal der Anti-Mobbing-Award verliehen, und zwar an Herrn Bundestags-abgeordneten Markus Löning für das öffentliche Eintreten für „die Freiheit der Bürger und die Verbesserung ihrer Lebensqua-lität“ mit den wegweisenden Worten:

„Mobbing ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, ob am Arbeitsplatz, in der Schule oder im privaten Umfeld. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers, entschieden gegen jede Form des Mobbings einzutreten und Mobbing-Opfern Unterstützung zu leisten. Jeder
sollte seine Stimme gegen Mobbing erheben !“

Als Bremer Bürger danke ich Herrn Bundestagsabgeordneten Markus Löning für das ermutigende Statement und erlaube mir, heute, auch Herrn Markus Löning MdB zum „selbstverständlichen Mitarbeiter“ in der Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing( BAM ) zu erklären wie schon am 2. Anti-Mobbing-Tag Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

„Selbstverständliche Mitarbeiter“ in der Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing ( BAM ) sind alle Verantwortlichen, die sich gegen Mobbing aussprechen und die staatlichen Bemühungen gegen Mobbing selbstverständlich unterstützen. Gern erinnere ich heute hier in Bremen an die vielen staatlichen Bemühungen gegen Mobbing in unserem Land – insbesondere nach dem „Hilferuf“ aus allen 16 Bundesländern zur 77. ASMK im Jahr 2000 – und danke allen Verantwortlichen in unserem Land für ihre Bemühungen gegen Mobbing herzlich !

Verantwortliche können für alle Menschen Wegweiser sein: Heute soll der „Wegweiser vom 3. Anti-Mobbing-Tag“ noch einmal der Öffentlichkeit gezeigt werden hier vor dem ehrwürdigen Schulgebäude Am Barkhof in Bremen mit den Worten DANKE allen Verantwortlichen, die Mobbing ächten !

Nicht alle Stellungnahmen gegen Mobbing können heute in der Bremer Veranstaltung öffentlich gezeigt werden; sie sollen im Internet nachlesbar sein.

Grußwort

„Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen im Namen des VPSM-Fachverbundes der unabhängigen Arbeitsplatzkonflikt- und Mobbingberatungsstellen / Experten ( Psychologen / Pädagogen und Juristen ) für den 4. Anti- Mobbing-Tag am 2.12.2007 und Ihren weiteren Aktionen VIEL ERFOLG ! Lothar Drat Koordinator des VPSM–Fachverbundes“

Die Bremer Bürgerveranstaltung zum 4. Anti-Mobbing-Tag 2007 beende ich mit den folgenden Sätzen aus der „Rede von Bundespräsident Johannes Rau anlässlich der Veranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938, Berlin 2000“:

„Wir alle wären froh, wenn diese Demonstration nicht notwendig wäre. Aber leider ist sie notwendig. Darum ist es gut, daß wir alle hier stehen. Darum sagen wir: Wir stehen auf für Toleranz und Menschlichkeit.

Jeder steht hier für sich. Wir stehen hier aber auch gemeinsam für die große Mehrheit der Deutschen und aller, die in Deutschland leben.

Ja, diese Demonstration ist ungewöhnlich. Es geht heute nicht um Forderungen einer bestimmten Gruppe an den Staat. Hier und heute demonstrieren Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Repräsentanten unseres Staates.

Wir wollen heute ein Zeichen setzen: Deutlich und unübersehbar. Ein Zeichen für uns selber, ein Zeichen für unser Land. Ein Zeichen aber auch für alle unsere Nachbarn und Freunde in der Welt, die sich – wie wir – Sorgen machen über Haß und Gewalt gegen Fremde und Schwache.

Wir sind ein Land der Toleranz und der Freiheit. Deshalb wollen und werden wir Barbarei und Gewalt nicht tolerieren.

Das klingt selbstverständlich. Das ist auch selbstverständlich. Aber das Selbstverständliche muß immer wieder neu gesagt und allen klar gemacht werden.

Wir suchen nach Erklärungen für Gewalt und Enthemmung. Erklärungen können nichts entschuldigen. Fremdenhaß und Gewalt gegen Minderheiten und gegen Schwache sind unentschuldbar.

…Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

Wir dürfen nicht übersehen: In unserer Gesellschaft insgesamt haben wir zuviel Gewalt. Oft ist sie subtil. Das gilt für das Mobbing in der Arbeitswelt, das gilt für rücksichtsloses Verhalten im Alltag und auch in der politischen Auseinandersetzung. Das wird spürbar beim Kraftgeprotze im Straßenverkehr.

Wir können nur anständig miteinander umgehen, wenn wir Achtung vor uns selber und Achtung vor anderen haben.

Viele haben in den letzten Jahren ihr Selbstwertgefühl, ihre Selbstachtung verloren. Sie müssen mit ansehen, wie nur noch der Starke, nur noch der Erfolgreiche, nur noch der Durchsetzungsfähige zählt. Sie fühlen sich zurückgesetzt, vergessen, verlassen, wertlos.

Wer sich ausgegrenzt fühlt, grenzt leicht andere aus. Wer Angst hat, keinen Platz zu bekommen, der will schnell andere weghaben.

Wir müssen jungen Menschen Perspektiven für ihr Leben geben. Sie brauchen Orientierung. Sie brauchen Zeit und Zuwendung. Sie brauchen glaubwürdige Erzieher, glaubwürdige Vorbilder.

Wir müssen für eine Gesellschaft arbeiten, in der jeder Achtung vor sich selber haben kann, in der jeder einen sinnvollen Platz einnehmen kann.

Anstand beginnt mit der Sprache. Unworte können Untaten hervorrufen.

Zeichen sind wichtig, aber Zeichen können das praktische Handeln im Alltag nicht ersetzen.

In allen Teilen unserer Republik gibt es Tausende, Zehntausende von Menschen, die in kleinen und großen Initiativen etwas für das friedliche Zusammenleben in Deutschland tun. Sie arbeiten in Verbänden und Initiativen, in Vereinen und Gewerkschaften, in Kirchengemeinden und Schulen.

…Die ehrenamtliche Arbeit für ein friedliches Zusammenleben in unserem Land braucht die Unterstützung durch öffentliche Stellen, durch Verbände und Unternehmen. Oft geht es da um ganz wenig: Um einen Raum, in dem man sich treffen kann. Um Papier für Flugblätter. Um Platz für Plakate.

Arbeiten wir für ein Deutschland, in dem wir alle gerne, frei und sicher leben können. Arbeiten wir für ein Deutschland, in dem wir ohne Angst verschieden sein können. Und das wir deshalb auch lieben können.“

Am Barkhof Bremen
Foto vom Veranstaltungsort in Bremen

Bremen, 2. Dezember 2007

BAKI-SCHULE, Bürgerinitiative seit 1986
Erich K.H. Kalkus
Undeloher Straße 12
D-28329 Bremen
Telefon: +49-(0)421/46 25 40
Fax: +49-(0)421/43 03 478
E-Mail: tagderschule@web.de

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